Aug
24
YouTube plant Werbung auch auf deutscher Plattform – Golem.de
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Wie schon so oft, nötigt es mir Respekt ab, worauf die Googlianer so kommen: erst stellen sie die Plattform für massenhafte Urheberrechtsverstöße zur Verfügung und lachen den Rechteinhabern mit der Behauptung ins Gesicht, da kann man eben im digitalen Zeitalter nichts dran machen, und dann entwickeln sie daraus ein Geschäftsmodell, das alle Seiten zufrieden stellt:
YouTube plant Werbung auch auf deutscher Plattform – Golem.de
Aug
17
Passt sehr gut zum Eintrag vom 15.8. zum Buch “Unerkannt im Netz – Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet”: Die FTD hat ein Dossier veröffentlicht zum Thema Industrie- und Wirtschaftsspoionage:
Im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Wirtschaftsspionage rüsten deutsche Konzerne massiv auf. Sie spannen Ex-Geheimdienstler und Profi-Ermittler ein – und scheren sich nicht immer um Recht und Gesetz. Angriff ist die beste Verteidigung, lautet die Devise.
Aug
15
iRights.info: US-Berufungsgericht bestätigt Open-Source-Lizenz
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Am Mittwoch hat das US-Bundesberufungsgericht in Washington entschieden, dass Nutzer von Software, die unter der Artistic License steht, sich an deren Lizenzbedingungen halten müssen. Das Weglassen des Lizenzhinweises stellt dann eine Copyright-Verletzung dar:
iRights.info: US-Berufungsgericht bestätigt Open-Source-Lizenz
Aug
15
Neues Buch: Unerkannt im Netz – Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet
Filed Under Datenschutz, Datensicherheit, In eigener Sache, Journalismus | 1 Comment
Otto, Wolfgang und die Telekom haben alles dafür getan, dass es inzwischen ein heißes Thema ist: Wie kann man seine Daten im Internet schützen? Im Unterricht behandle ich das Thema schon seit Jahren bei Journalistenschulen und Akademien, das Buch dazu hat nun mein Kollege Peter Berger geschrieben. Der Infotext des Verlags:
Gewerkschaften und Datenschützer fürchten um die Pressefreiheit: Immer neue Gesetze erschweren die vertrauliche Kommunikation per Internet und Telefon.
Besonders stark betroffen sind Berufsgruppen, die bislang nur in Sonderfällen ausgespäht werden durften: Journalisten, Juristen und Ärzte.
Doch es ist möglich, die Kontrollen zu umgehen – ganz legal und ohne großen technischen Aufwand! Journalisten können auch weiterhin diskret Informanten kontaktieren. Oder Anwälte ihre Mandanten. Oder Ärzte ihre Patienten.
Das Buch verrät, welche Techniken es gibt. Schritt für Schritt wird der Umgang mit Programmen gezeigt, die die Kommunikation anonymisieren, von der E-Mail über den Chat bis zur Internet-Telefonie. Der Leser erfährt, wie er Spuren auf Computern oder im World Wide Web verwischt. An praktischen Alltagsbeispielen wird gezeigt, welche Methode wann angewendet werden sollte. Dabei setzt das Buch keine besonderen Computerkenntnisse voraus: Wer Surfen, Mailen und Office-Programme benutzen kann, bringt genug Wissen mit, um sich anonym im Internet zu bewegen.
Das Buch behandelt außerdem zwei Spezialthemen: Wie kann man beim Telefonieren mit dem Handy seine Identität verschleiern? Und: Wie umgeht man die Zensur in Diktaturen? Das Buch eignet sich deshalb auch besonders für Auslandskorrespondenten und für Mitarbeiter von Hilfsorganisationen
Vom 22. August an soll es lieferbar sein (Inhaltsverzeichnis, PDF, 256 KB). Hier gibt’s eine Leseprobe (PDF, 336 KB) zum Thema “Anonym telefonieren”. Ich habe zum Buch das Schlusskapitel “Was tun, wenn der Staatsanwalt klingelt?” beigetragen, in dem es darum geht, wie man sich verhält, wenn eine Hausdurchsuchung ansteht.


