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	<title>immateriblog.de &#187; Arbeit2.0</title>
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	<description>Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt</description>
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		<title>Mobile Textkulturen: Wir nennen es Schreiben</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 06:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Heute Abend beginnt im Berliner ICI die Konferenz Mobile Textkulturen, veranstaltet von der Berliner Gazette:
Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?
Ich werde morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1779" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/mobile-textkulturen-wir-nennen-es-schreiben/attachment/mcjob-gruppe1/"><img class="alignleft size-full wp-image-1779" title="McJob-Gruppe1" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/10/McJob-Gruppe1.gif" alt="McJob-Gruppe1" width="430" height="217" /></a></p>
<p>Heute Abend beginnt im Berliner <a href="http://www.ici-berlin.org/">ICI</a> die Konferenz <a href="http://berlinergazette.de/mobile-textkulturen/">Mobile Textkulturen</a>, veranstaltet von der Berliner Gazette:</p>
<blockquote><p>Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?</p></blockquote>
<p>Ich werde morgen (Samstag) zwei Podien morderieren:</p>
<blockquote><p><strong>Schöne neue Nebenbeschäftigung</strong> | 17 Uhr<br />
Schreiben, surfen, telefonieren: alles immerzu, und immer öfter zugleich. Schreiben immer häufiger zu jenen Zeiten, die sonst ungenutzt bleiben. Kurz: mobile Textkulturen machen aus der altehrwürdigen Kulturtechnik des Schreibens eine Nebenbeschäf- tigung. Was sind die ökonomischen Konsequenzen für die Arbeit von AutorInnen? Welche Geschäftsmodelle behaupten sich<br />
Mit: Robin-Meyer Lucht, Sascha Kösch und Chris Köver.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p><strong>Stadt in der Stadt</strong> | 20 Uhr<br />
Schreiben ist längst nicht mehr an einen privaten Raum gebunden. Die Privatsphäre wiederum löst sich auf in Zeiten von Facebook und mobilen Textkulturen. Wie verändert der „mobility turn“ öffentliche Räume? Wie entsteht im Zuge dessen Öffentlichkeit?<br />
Mit: Mercedes Bunz, Kathrin Passig und Martijn de Waal.</p></blockquote>
<p>Wer mir Fragen für die Teilnehmer schicken will: bitte einfach in den Kommentaren eintragen!</p>
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		<title>Freischreiber-Zukunftskongress: Spaß kann man nicht essen &#8211; Geld und Geschäftsmodelle</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 15:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[So der Titel der Diskussion beim Freischreiber-Zukunftskongress, an der ich gestern teilgenommen habe. Felix Schwenzel hat sie sehr gut zusammengefasst; vielen Dank dafür. Felix schreibt
was mir in den diskussionen ein bisschen fehlte war das ausloten der chancen. die feststellung und das gemeinsame begrübeln und beklagen einer krise, hat meiner meinung auf einem zukunftskongress nicht viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So der Titel der Diskussion beim <a href="http://www.freischreiber.de/zukunftskongress/programm">Freischreiber-Zukunftskongress</a>, an der ich gestern teilgenommen habe. Felix Schwenzel hat sie <a href="http://wirres.net/article/articleview/5648/1/6/">sehr gut zusammengefasst</a>; vielen Dank dafür. Felix schreibt</p>
<blockquote><p>was mir in den diskussionen ein bisschen fehlte war das ausloten der chancen. die feststellung und das gemeinsame begrübeln und beklagen einer krise, hat meiner meinung auf einem zukunftskongress nicht viel zu suchen. auch peter kabels begeisterung über algorithmische oder soziale aggregatoren oder flipboard, bzw. sein appell an die anwesenden nicht zu klagen, sondern etwas zu unternehmen, trat meiner meinung nach zu kurz.</p></blockquote>
<p>Dem kann ich leider nur zustimmen. Ich habe die Diskussion auch als eher unbefriedigend empfunden – wie allerdings die meisten Diskussionen zu diesem Thema, denn es fehlt ja bekanntlich die große Lösung, und die kleinen Vorschläge, wie man Journalismus weiter betreiben kann, sind eben nicht glamurös.</p>
<p>Außerdem kommt man schnell von Hölzchen auf Stöckchen, wozu Peter Kabel sehr viel beigetragen hat. Dass er es in gewisser Weise unter seiner Würde findet, über Modelle zu diskutieren, bei denen es um 2.500 Euro Umsatz im Monat geht, kann ich einerseits verstehen, andererseits darf er nicht auf ein solches Podium kommen, wenn es ihn so schrecklich nervt, darüber zu reden. Und so Recht er mit dem meisten hatte, was er sagte, so fehlte ihm doch der Bezug zum Thema. Nur festzustellen, dass die Welt sich rasant ändert, ist etwas zu wenig; der Verweis darauf, dass sein 17jähriger Sohn keine Massenmedien mehr nutzt, aber sich über Facebook ausreichend informiert fühlt, ebenfalls.</p>
<p>Auch Felix’ Hinweis auf Modelle wie taz oder brand eins finde ich völlig richtig, aber es war bekanntlich ein Kongress für freie Journalisten – und dass die meisten davon sich normalerweise nicht mit Magazingründungen beschäftigen, liegt eben in der Natur der Sache. Klar kann man sagen: Das ist ja gerade das Problem, und in Wirklichkeit ist jeder Journalist heute ein Massenmedium (oder kann eins sein), aber das geht meiner Ansicht nach an der Realität vorbei. Trotzdem hätte ein erfolgreicher Selbstmacher wie <a href="http://www.netbooknews.de/">Sascha Pallenberg</a> dem Podium gut getan, aber der war in Kalifornien (und Gabriele Fischer hatte ebenfalls abgesagt).</p>
<p>Eine Beobachtung ist mir wichtig, die ich auch während der Diskussion geäußert habe: Freie Journalisten sollten sich schon immer als Unternehmer betrachtet haben. Ich <a href="http://immateriblog.de/journalismus/taz-arm-armer-autor-schade-wieder-eine-chance-vertan/">hadere seit langem damit</a>, dass zu wenige das auch tun (was übrigens auch die Preise verdirbt). Aber wenn man früher davon sprach, dass ein Journalist sich als Unternehmer verstehen sollte, dann hieß das, dass er das gegenüber seinen Abnehmern tat – und das waren Verlage bzw. Redaktionen. Also eine recht überschaubare Gruppe von Leuten, bei denen man dann auch irgendwann verstanden hatte, wie sie ticken (oder verstanden hatte, dass man es nie verstehen wird), und sich dann darauf einstellen konnte.</p>
<p>Heute jedoch bedeutet der (auch von mir) <a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1370">oft geforderte und viel gepriesene unternehmerische Journalismus</a>, zuständig zu sein für die Idee (für ein Online-Magazin, einen Podcast, eine App etc. pp.), den Businessplan, die Produktentwicklung (für Online-Magazin, Podcast, App etc. pp.), den Betrieb (Search Engine Optimisation, Search Engine Marketing, Micro Payment etc.pp) die Geschäftsführung und die Inhalte – also einen Strauß von Aufgaben, für die aus gutem Grund „in den Medien“ eine Differenzierung der Zuständigkeiten stattgefunden hat, mit der entsprechenden Spezialisierung und Professionalisierung. Dass sich da viele freie Journalisten überfordert fühlen und denken, „ich will doch nur schreiben“, entspricht zwar nicht meiner eigene Haltung, ist aber doch alles andere als einfach nur lächerlich, dumm und/oder bemitleidenswert, wie es oft genug dargestellt wird.</p>
<p>Hier noch meine Präsentation (auch <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/09/iRights.pdf">als PDF zum Download</a>, 372 kb); vielleicht kann ich ja wirklich in zwei Jahren von einem Erfolgsmodell berichten. Wäre natürlich überzeugender, als einfach nur Ideen vorzustellen.</p>
<div id="__ss_5233621" style="width: 425px;"><strong><a title="iRights.info - hypertopical statt hyperlocal" href="http://www.slideshare.net/spieli/irightsinfo-hypertopical-statt-hyperlocal">iRights.info &#8211; hypertopical statt hyperlocal</a></strong><object id="__sse5233621" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=irights-100919102050-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=irightsinfo-hypertopical-statt-hyperlocal&amp;userName=spieli" /><param name="name" value="__sse5233621" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5233621" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=irights-100919102050-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=irightsinfo-hypertopical-statt-hyperlocal&amp;userName=spieli" name="__sse5233621" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/spieli">spieli</a>.</div>
<div style="width: 425px;"></div>
<p>Felix kritisierte auch die Länge der Workshops; auch da hat er in gewisser Weise Recht, denn die Veranstaltungen waren ja eben als Workshops angekündigt worden, waren dann aber eben meist sehr lange Podiusmdiskussionen. Man hätte sich mehr Gedanken machen müssen darüber, wie man daraus wirklich einen Workshop macht. Ich fühle mich durchaus selber angesprochen, denn beim Brainstorming zu Themen und Formaten war ich beteiligt. Bei zukünfitgen Zukunftskongressen wird alles besser!</p>
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		<title>Was motiviert uns?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man einen Hammer hat, ist die Welt ein Nagel, sagt das Sprichwort. Dennoch kann ich nicht umhin, in diesem Vortrag mit fantastischer Visualisierung auch eine Analogie zu sehen zur Situation der Verlage in Deutschlannd. Statt anzuerkennen, dass sie die riesige, hoch qualifizierte, selbstmotivierte Schar an freien Mitarbeitern in erster Linie dadurch motivieren könnten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einen Hammer hat, ist die Welt ein Nagel, sagt das Sprichwort. Dennoch kann ich nicht umhin, in diesem Vortrag mit fantastischer Visualisierung auch eine Analogie zu sehen zur Situation der Verlage in Deutschlannd. Statt anzuerkennen, dass sie die riesige, hoch qualifizierte, selbstmotivierte Schar an freien Mitarbeitern in erster Linie dadurch motivieren könnten, dass sie sie anständig behandeln (und damit meine ich nicht nur höhere Honorare), tun sie genau das Gegenteil &#8211; und riskieren es, <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/uber-brain-drain-in-verlagen-journalisten-nicht-wie-bittsteller-behandeln-2/">die besten davon zu verlieren</a>. Sich um Management Skills zu kümmern, z.B. zur Mitarbeitermotivation, ist in Redaktionen eben leider weiterhin ein weithin unbekanntes Konzept.</p>
<p><object width="431" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=en_US&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=en_US&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="431" height="261"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich die Online-Petition gegen die Vereinbarung zur &#8220;angemessenen Vergütung&#8221; unterschrieben habe</title>
		<link>http://immateriblog.de/journalismus/warum-ich-die-online-petition-gegen-die-vereinbarung-zur-angemessenen-vergutung-unterschrieben-habe/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[AGB]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Journalistenverbände dju und DJV haben mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger eine Vereinbarung zur so genannten angemessenen Vergütung getroffen (hier im Volltext: PDF, 44 kb).
Ich bin seit 15 Jahren Mitglied in der dju und  auch manchmal (selten) dort aktiv gewesen. Ich finde die Aufklärungsangebote mediafon.net und connexx.av, den Ratgeber Freie und die Klagen gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Journalistenverbände dju und DJV haben mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger eine Vereinbarung zur so genannten angemessenen Vergütung getroffen (hier im Volltext: <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Freie_NEU/Gem-Verg%C3%BCtungsregeln-endg.pdf">PDF</a>, 44 kb).</p>
<p>Ich bin seit 15 Jahren Mitglied in der dju und  auch manchmal (selten) dort aktiv gewesen. Ich finde die Aufklärungsangebote <a href="http://mediafon.net">mediafon.net</a> und <a href="http://www.connexx-av.de/">connexx.av</a>, den <a href="http://www.ratgeber-freie.de/">Ratgeber Freie</a> und die <a href="http://www.irights.info/index.php?id=821">Klagen gehen Total-Buyout-Geschäftsbedingungen</a> ausgezeichnet. Das schreibe ich, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich betreibe Gewerkschafts-Bashing.</p>
<p>Aber an der Politik zu Urheberrecht und Journalistenvergütung, die von den Beauftragten der dju  betrieben wird, übe ich schon lange Kritik. Und sie wird nicht geringer werden durch die getroffene Vereinbarung. Ich kann mich nur der Stellungnahme des Verbands <a href="http://Freischreiber.de">Freischreiber</a> anschließen (dort bin ich ebenfalls Mitglied):</p>
<blockquote><p>Freischreiber e.V. hält die Vereinbarungen jedoch für unzureichend. „Es wäre für freie Journalisten fatal, solche Vergütungsregeln zu akzeptieren“, so Lars Reppesgaard, Vorstandsmitglied von Freischreiber. „Die nun ausgehandelten Vereinbarungen stellen keine angemessene Vergütung dar.“</p></blockquote>
<p>Denn die vereinbarten Regelungen zementieren Bedingungen, unter denen professioneller, unabhängiger, sauber recherchierter Journalismus durch freie Journalisten nicht möglich ist.<br />
<a href="http://www.freischreiber.de/home/stellungnahme-von-freischreiber-ev-zu-den-gemeinsamen-verg%C3%BCtungsregeln-f%C3%BCr-tageszeitungen">Zur lesenswerten Stellungnahme mit den Forderungen der Freischreiber</a>.</p>
<p>Auch der iRights.info-Kollege Ilja Braun hat sich im Perlentaucher kritisch zum Verhandlungsergebnis geäußert: <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5925.html">Zementierung der Misere</a>.</p>
<p>Es muss klar werden, dass diese Vergütungen nicht angemessen sind, sondern völlig unangemessen. Diese Honorare erlauben es nicht, vom Journalismus zu leben. Die Gewerkschaften argumentrieren, dass mehr nicht drin gewesen sei. Ehrlich gesagt: dieses Argument ist eine Katastrophe. Was anderes sollte eine &#8220;angemessen Vergütung&#8221; erlauben, als dass auch Zeitungsjournalisten von ihrer Arbeit leben können? Genau das ermöglichen die Vereinbarten Honorare nicht. Die (sehr kreativen!) Freischreiber haben  einen <a href="http://www.freischreiber.de/home/der-freischreiber-tarifservice">Tarifrechner</a> entworfen, mit dem man sich einen schnellen Überlick dazu verschaffen kann, wie viele Nachrichten oder Berichte er bei einer Tageszeitung mit einer Auflage von 180.000 Exemplaren bei 88 Cent/Zeile netto, inkl. Online-Verwertung veröffentlichen muss (bezahlt nach den Vergütungsregeln), um so viel zu verdienen wie ein ALG II-Empfänger (807 Zeilen oder viereinhalb seitenfüllende Artikel) oder ein Arzt (7272 Zeilen oder 40 seitenfüllende Artitel).</p>
<p>Wären die vereinbarten Honorare Mindesthonorare, wäre das alles noch etwas anders zu beurteilen. Das sind sie aber nicht. Und so tun sie nichts anderes, als festzuschreiben, dass es angemessen ist, dass Journalisten, die als Freiberufler für Tageszeitungen arbeiten, nicht angemessen bezahlt werden müssen. Diese Vereinbarung ist eine Farce und ein Schlag ins Gesicht der Freiberufler.</p>
<p>Daher habe ich die <a href="http://www.ipetitions.com/petition/verguetungsregelungen/">Petition</a> unterschrieben, die freie Journalisten angelegt haben, um die Verbände aufzufordern, die Diskussion um die Vergütungsregeln auszuweiten. Und ich würde mich freuen, wenn es viele meiner LeserInnen ebenfalls tun. Außerdem werde ich als Mitglied einen Brief an die dju schreiben, mit der selben Bitte, die die Petition formuliert:</p>
<blockquote><p>Darum fordern wir, die wir hier unterzeichnen, die Verhandlungspartner DJV und dju/verdi dazu auf, die &#8220;Gemeinsamen Vergütungsregelungen Tageszeitungen&#8221; nun nicht im Eilverfahren zu verabschieden, sondern die Abstimmung aufzuschieben und eine breite öffentliche Diskussion der Regelungen unter freien Journalistinnen und Journalisten zu ermöglichen und zu gestalten, z.B. über Veranstaltungen, Blogs, etc. Außerdem fordern wir, Anregungen und Vorschläge von freien Journalistinnen und Journalisten bei der internen Diskussion zu berücksichtigen.</p></blockquote>
 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JournalistInnen in der Aufmerksamkeitsökonomie &#8211; The Sequel&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 17:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
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		<description><![CDATA[Na, besser hätte es gar nicht laufen können. Gestern habe ich beim kontext-Stipendiatentreffen einen Vortrag darüber gehalten, wie man das Netz nutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Der Vortrag ist gut angekommen und es gab eine sehr spannende Diskussion, die länger als eine Stunde gedauert hat &#8211; was zeigte, dass das Thema die Kolleginnen und Kollegen wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, besser hätte es gar nicht laufen können. Gestern habe ich beim kontext-Stipendiatentreffen einen Vortrag darüber gehalten, wie man das Netz nutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.</p>
<p>Der Vortrag ist gut angekommen und es gab eine sehr spannende Diskussion, die länger als eine Stunde gedauert hat &#8211; was zeigte, dass das Thema die Kolleginnen und Kollegen wirklich beschäftigt.</p>
<p>Selbstverständlich habe ich die <a href="http://immateriblog.de/?p=1057">Slides veröffentlicht</a>, damit sich alle in Erinnerung rufen können, worüber wir gesprochen haben.</p>
<p>Und bis heute um 18 Uhr gab&#8217;s bereits acht Erwähnung anderer Twitterer, darunter einige mit Folower-Zahlen, die in Deutschland als sehr hoch gelten dürfen (<strong>UPDATE</strong>: Nachdem nun noch einige hinzu gekommen sind, habe ich die Tabelle aktualisiert und werde das auch weiter tun, wenn es mehr Erwähnungen werden &#8211; nicht bis in alle Ewigkeit, aber so lang ist die Halbwertzeit dann ja auch wieder nicht):<br />

<table id="wp-table-reloaded-id-7-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-7">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Twitter-Name</th><th class="column-2">Follower</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">mediummagazin</td><td class="column-2">3344</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">Askowronek</td><td class="column-2">1283</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">pstawowy</td><td class="column-2">1016</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">hemartin</td><td class="column-2">981</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1">KarolaRiegler</td><td class="column-2">964</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">mobilefriend</td><td class="column-2">765</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1">bibliothekarin</td><td class="column-2">394</td>
	</tr>
	<tr class="row-9 odd">
		<td class="column-1">dingstweets</td><td class="column-2">325</td>
	</tr>
	<tr class="row-10 even">
		<td class="column-1">DJV_RLP</td><td class="column-2">216</td>
	</tr>
	<tr class="row-11 odd">
		<td class="column-1">morphem</td><td class="column-2">109</td>
	</tr>
	<tr class="row-12 even">
		<td class="column-1">gesamt</td><td class="column-2">9397</td>
	</tr>
</tbody>
</table>
.</p>
<p>(Habe zum ersten Mal das Tabellen-Plugin <a href="http://tobias.baethge.com/wordpress-plugins/wp-table-reloaded-english/">WP-Table Reloaded</a> verwendet. Keine Ahnung, ob und wie man Links einfügen kann, daher sind die Twitter-Namen nicht aktiv.)</p>
 ]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>JournalistInnen in der Aufmerksamkeitsökonomie: Wie nutzt man Weblog, Twitter &amp; Creative Commons?</title>
		<link>http://immateriblog.de/journalismus/journalistinnen-in-der-aufmerksamkeitsokonomie-wie-nutzt-man-weblog-twitter-creative-commons/</link>
		<comments>http://immateriblog.de/journalismus/journalistinnen-in-der-aufmerksamkeitsokonomie-wie-nutzt-man-weblog-twitter-creative-commons/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Stipendiatentreffen des Vereins kontext habe ich heute einen Vortrag gehalten über die Frage, wie Journalistinnen und Journalisten Social Media und Creative Commons nutzen kann, um sich selbst besser zu positionieren und von Auftraggebern unabhängig zu machen. Die Präsentation allein ist sicher wenig verständlich (ich habe leider vergessen, dass man das ganze auch auf Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Stipendiatentreffen des Vereins <a href="http://kontext.eon-ruhrgas.com/">kontext</a> habe ich heute einen Vortrag gehalten über die Frage, wie Journalistinnen und Journalisten Social Media und Creative Commons nutzen kann, um sich selbst besser zu positionieren und von Auftraggebern unabhängig zu machen. Die Präsentation allein ist sicher wenig verständlich (ich habe leider vergessen, dass man das ganze auch auf Video hätte aufnehmen können), aber ich wollte sie zumindest für diejenigen zur Verfügung stellen, die dabei waren. Und wenn auch andere etwas interessantes darin finden, umso besser. Hier also die Slides zum Durchklicken, und natürlich auch <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/10/kontext.pdf">als PDF zum Download</a> (5,8 MB).</p>
<div id="__ss_2391291" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="JournalistInnen in der Aufmerksamkeitsökonomie: Wie nutzt man Weblog, Twitter &amp; Creative Commons?" href="http://www.slideshare.net/spieli/journalistinnen-in-der-aufmerksamkeitskonomie-wie-nutzt-man-weblog-twitter-creative-commons">JournalistInnen in der Aufmerksamkeitsökonomie: Wie nutzt man Weblog, Twitter &amp; Creative Commons?</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kontext-091031124527-phpapp02&amp;stripped_title=journalistinnen-in-der-aufmerksamkeitskonomie-wie-nutzt-man-weblog-twitter-creative-commons" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kontext-091031124527-phpapp02&amp;stripped_title=journalistinnen-in-der-aufmerksamkeitskonomie-wie-nutzt-man-weblog-twitter-creative-commons" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/spieli">spieli</a>.</div>
</div>
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		<title>Das haben wir so nicht kalkuliert&#8230;</title>
		<link>http://immateriblog.de/arbeit20/das-haben-wir-so-nicht-kalkuliert/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Analogien sind problematisch, weil sie nie wirklich stimmen und oft mehr Verwirrung stiften, als dass sie etwas veranschaulichen. Aber dieses Video musste ich dann doch einbinden. Es ist einfach zu schön. Der Titel ist &#8220;Webdesign-Kunden Im alltäglichen Leben&#8221;, aber es passt auf alle, die mit unkörperlichen Gütern ihr Geld verdienen.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Analogien sind problematisch, weil sie nie wirklich stimmen und oft mehr Verwirrung stiften, als dass sie etwas veranschaulichen. Aber dieses Video musste ich dann doch einbinden. Es ist einfach zu schön. Der Titel ist &#8220;Webdesign-Kunden Im alltäglichen Leben&#8221;, aber es passt auf alle, die mit unkörperlichen Gütern ihr Geld verdienen.<br />
<object width="432" height="266"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JI3Df7-KFtw&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JI3Df7-KFtw&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="432" height="266"></embed></object></p>
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		<title>ÜberLeben in den »Creative Industries«</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/uberleben-in-den-%c2%bbcreative-industries%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rosa Luxemburg Stiftung und »Helle Panke e.V.« veranstalten eine eineinhalbtägige Konferenz zum Thema, zu der ich für eine Podiumsdiskussion eingeladen bin:
Die »Creative Industries« gelten als Schlüssel für die Metropolenentwicklung im 21. Jahrhundert. Stadtregierungen wie in Berlin rücken sie ins Zentrum von Image- und Standortpolitik. Bei den Debatten steht vor allem der Nutzen für Wirtschaft und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rosa Luxemburg Stiftung und »Helle Panke e.V.« veranstalten eine eineinhalbtägige <a href="http://www.rosalux.de/cms/?id=19825&amp;type=0">Konferenz zum Thema</a>, zu der ich für eine Podiumsdiskussion eingeladen bin:</p>
<blockquote><p>Die »Creative Industries« gelten als Schlüssel für die Metropolenentwicklung im 21. Jahrhundert. Stadtregierungen wie in Berlin rücken sie ins Zentrum von Image- und Standortpolitik. Bei den Debatten steht vor allem der Nutzen für Wirtschaft und Stadtentwicklung im Vordergrund &#8211; selten werden die gewandelten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen in den Blick genommen. Sie sollen auf dem Kongress zum Thema werden.</p></blockquote>
<p>Es gibt auch einen Videotrailer:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FUBR4EpVnDo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/FUBR4EpVnDo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wie man leben will, muss, wollen muss</title>
		<link>http://immateriblog.de/arbeit20/wie-man-leben-will-muss-wollen-muss/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 06:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Dirk Knipphals in der taz über die FDP und die Kultur, vor allem aber über das Selbstverständnis des &#8220;Kreativen-Prekariats&#8221;:
Das kulturelle Kapital der FDP in den Clubs, Galerien und Theaterkantinen dürfte höchstens noch von dem der alten Bush-Regierung unterboten werden. Da macht es auch nichts, dass viele Kulturschaffende hierzulande längst selbst ziemlich neoliberal leben: als Unternehmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk Knipphals in der taz über die FDP und die Kultur, vor allem aber über das Selbstverständnis des &#8220;Kreativen-Prekariats&#8221;:</p>
<blockquote><p>Das kulturelle Kapital der FDP in den Clubs, Galerien und Theaterkantinen dürfte höchstens noch von dem der alten Bush-Regierung unterboten werden. Da macht es auch nichts, dass viele Kulturschaffende hierzulande längst selbst ziemlich neoliberal leben: als Unternehmer ihrer selbst, im Falle des künstlerischen Scheiterns höchstens mit einem Call-Center-Job oder gar nur Hartz IV als Absicherung, falls kein elterliches Vermögen im Hintergrund ist. Man möchte eben nicht auch noch so freigesetzt leben <em>wollen</em> müssen, wie man tatsächlich lebt.</p></blockquote>
<p>Zum <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F09%2F29%2Fa0025&amp;cHash=6e73246dc6">Artikel</a>.</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=b674e82f-24b1-8bea-b4ff-ce3ae682e1e3" alt="" /></div>
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		</item>
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		<title>Titanic-Briefe an die Leser: Sie, Thomas Tuma,</title>
		<link>http://immateriblog.de/journalismus/titanic-briefe-an-die-leser-sie-thomas-tuma/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[sind Leiter des Wirtschaftsressorts des Firmenwagenfahrer-Magazins Spiegel und haben online in Ihrer launigen Kolumne »Weltkrise privat« erklärt, wie der Kapitalismus nicht nur harmlose Familienunternehmen dahinmeuchelt, sondern auch die Berufsgruppe der Printjournalisten hinwegzufegen beabsichtigt. »Wir Printjournalisten gelten Skeptikern als die Bergbau-Kumpels des 21. Jahrhunderts, nur ohne Staublunge.«
Sie, Printjournalist Thomas Tuma, sind für uns Skeptiker tatsächlich jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sind Leiter des Wirtschaftsressorts des Firmenwagenfahrer-Magazins <em>Spiegel</em> und haben online in Ihrer launigen Kolumne »Weltkrise privat« erklärt, wie der Kapitalismus nicht nur harmlose Familienunternehmen dahinmeuchelt, sondern auch die Berufsgruppe der Printjournalisten hinwegzufegen beabsichtigt. »Wir Printjournalisten gelten Skeptikern als die Bergbau-Kumpels des 21. Jahrhunderts, nur ohne Staublunge.«</p>
<p>Sie, Printjournalist Thomas Tuma, sind für uns Skeptiker tatsächlich jemand ohne Staublunge, allerdings auch ohne Schwielen an den Händen und Mumm in den Knochen; nämlich niemand, dem jederzeit der Arbeitsplatz um die Ohren fliegen kann und der im Dreischichtbetrieb für einen Spaßlohn malocht. Mit ehrlicher Arbeit haben Sie nichts zu tun. Sie sind nicht Opfer des Kapitalismus und werden es nie werden, sondern gehören in Ihrer Hamburger Hochdeckenwohnung zu den Schreibtischtätern und Laberbacken, denen man eine zünftige »Diskussion« in einer ehemaligen Zechenkneipe in z.B. Duisburg-Walsum wünscht.</p>
<p>Alles klar?</p>
<p>Mit proletarischem Gruß: Titanic</p>
<p>((c) <a href="http://www.titanic-magazin.de/">Titanic</a>, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion)</p>
<p><a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/07/titanic1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-873" title="titanic1" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/07/titanic1.jpg" alt="titanic1" width="450" height="338" /></a></p>
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