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	<title>immateriblog.de &#187; Bürgerjournalismus</title>
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	<description>Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt</description>
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		<title>Reporter ohne Grenzen: Petition für ägyptische Blogger</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen, dessen Vorstand ich angehöre, startet heute ein &#8220;Petition zur Einstellung der Verfolgung von Internet-Dissidenten sowie zur umgehenden und bedingungslosen Freilassung der ägyptischen Blogger Maikel Nabil Sanad und Alaa Abdel Fattah&#8221;. Nachfolgend die Begründung, hier kann direkt unterzeichnet werden.
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2294" title="rog_logo_neu" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/11/rog_logo_neu.gif" alt="rog_logo_neu" width="180" height="60" /><strong>Reporter ohne Grenzen, dessen Vorstand ich angehöre, startet heute ein &#8220;Petition zur Einstellung der Verfolgung von Internet-Dissidenten sowie zur umgehenden und bedingungslosen Freilassung der ägyptischen Blogger Maikel Nabil Sanad und Alaa Abdel Fattah&#8221;. Nachfolgend die Begründung, <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-aegypten-2011/kampagne-aegypten/">hier kann direkt unterzeichnet</a> werden.</strong></p>
<p>Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.</p>
<h4>Maikel Nabil Sanad</h4>
<p>Ein Militärgericht verurteilte den 25-jährigen Maikel Nabil Sanad am 10. April. 2011 zu drei Jahren Haft. Er soll das Militär beleidigt, falsche Informationen verbreitet und die öffentliche Ordnung gestört haben. Sanad, ein Kriegsdienstverweigerer, veröffentlichte in seinem Blog einen kritischen Bericht zur Rolle des Militärs während der Revolution im Januar.</p>
<p>Aus Protest gegen die unrechtmäßige Gefängnisstrafe ist der inhaftierte Blogger am 23. August 2011 in den Hungerstreik getreten. Seitdem hat sich sein gesundheitlicher Zustand erheblich verschlechtert. Die Anhörung im Berufungsverfahren wurde mehrfach verschoben. Am 18. Oktober entschied ein Gericht, ihn in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.</p>
<h4>Alaa Abdel Fattah</h4>
<p>Zuletzt wurde am 30. Oktober 2011 der prominente ägyptische Blogger Alaa Abdel Fattah festgenommen. Ihm wird vorgeworfen bei der Demonstration von koptischen Christen am 9. Oktober in der ägyptischen Hauptstadt zur Gewalt aufgerufen zu haben. Er wollte lediglich über die Ereignisse berichten und half während des Protestes, Verletzte ins Krankenhaus zu schaffen.</p>
<h3>Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte</h3>
<p>Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,</p>
<p>Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.</p>
<p>Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.</p>
<p>Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.</p>
<p>Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte“, den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“</p>
<p><a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-aegypten-2011/kampagne-aegypten/">Bitte klicken Sie hier, um diese Petition zu unterzeichnen!</a></p>
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		<title>Expertenliste zum Gespräch über die “Zukunft des Qualitätsjournalismus”</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 09:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; bekommen. Außer mir sind dabei:

Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE
Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE
Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus
Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.
Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offentliches-expertengesprach-des-bundestagsausschusses-fur-kultur-und-medien-zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus/">Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</a> bekommen. Außer mir sind dabei:</p>
<ul>
<li>Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE</li>
<li>Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE</li>
<li>Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus</li>
<li>Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.</li>
<li>Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Hamburg</li>
<li>Dr. Wolfgang Storz, Publizist</li>
</ul>
<p>Erfreulich daran finde ich, dass Teilnehmer mit großer Online-Kompetenz dabei sind, die auch den Mut haben, neue Ideen zu verfolgen. Schön wäre es allerdings gewesen, auch andere Geschäftsmodelle als traditionelle Verlagshäuser vertreten zu sehen.</p>
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		<title>Öffentliches Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp">Bundestagsausschusses für Kultur und Medien</a> zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner Seite bereit gestellt, daher veröffentliche ich sie hier (s. unten).</p>
<p>Die Fragen müssen dieses Mal nicht schriftlich beantwortet werden, worüber ich sehr froh bin (und was Voraussetzung für meine Teilnahme war), denn das ist immer unglaublich viel Arbeit für die 150 Euro &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221;, die es dafür gibt. Die meisten Experten sind eben Festangestellte&#8230; In der Vergangenheit habe ich mir die Arbeit gemacht, so z.B. für die Anhörungen zum <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/11/25/entwicklung-des-urheberrechts-in-der-digitalen-gesellschaft-antworten-auf-die-fragen-zur-offentlichen-anhorung-urheberrecht-der-enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/">Urheberrecht der Internet-Enquete</a> oder die <a href="http://immateriblog.de/journalismus/meine-antworten-auf-den-fragenkatalog-zum-expertengesprach-online-journalismus-des-unterausschusses-neue-medien-des-deutschen-bundestags/">Anhörung zu Online-Journalismus</a> des Unterausschusses &#8220;Neue Medien&#8221; (ich bitte die kaputten Umlaute zu entschuldigen, sie sind einem schlecht gemachten Datenbank-Update geschuldet, und ich habe keine Zeit, mich drum zu kümmern); Teile davon kann man auch hier zu Rate ziehen.</p>
<p>Dieses Mal werde ich einfach nicht dazu kommen, aber so viel kann ich schon an dieser Stelle sagen: Ich finde es bezeichnend, dass das Gespräch unter der Überschrift &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; steht. Das ist zwar erheblich besser als &#8220;Zukunft des Papierbedruckens&#8221;, wie es <a href="http://www.vdz.de/vertrieb-nachricht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=59051&amp;tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=2a186589b5">Staatsminister Neumann und die Presseverleger</a> mit ihrer <a href="http://netzwertig.com/2008/04/18/nationale-initiative-printmedien-schlechte-medizin/">unsäglichen, staatlich mitfinanzierten Lobbykampagne</a> &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/InitiativePrintmedien/nationale-initiative-printmedien.html">Nationale Initiative Printmedien &#8211; Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</a>&#8221; sicher gern gehabt hätten.</p>
<p>Aber auch der Begriff Qualitätsjournalismus hat in letzter Zeit seine Unschuld verloren. War es früher selbstverständlich, zwischen Boulevard- und Qualitätsjournalismus zu unterscheiden (wenn der Begriff überhaupt genutzt wurde, s. Grafik unten), so haben es Springer (ausgerechnet!), FAZ &amp; Co. inzwischen offenbar geschafft, den Begriff umzudeuten in &#8220;Qualitätsjournalismus ist das, was Presseverlage tun (auch im Internet), Nicht-Qualitätsjournalismus ist alles andere&#8221;. Dass diese Definition selbstverständlich Blut-und-Scheiße-Publikationen wie die <a href="http://www.bildblog.de/">BILD</a>, <a href="http://www.message-online.com/94/spielkamp.html">Kampagnenjournalismus wie in der FAZ</a>, Klickvieh-Fallen wie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/bitte-hier-klicken/">Welt.de und sueddeutsche.de</a> oder scharenweise bornierter Lokalblätter umfasst, die ihre Leser <a href="http://bratwurstjournalismus.tumblr.com/">ungefähr so ernst nehmen</a> wie Helmut &#8220;Doktor&#8221; Kohl die Spiegel-Redaktion, ist natürlich Sinn der Sache. Hauptsache, man kann sich von all denen abgrenzen, die nicht schon seit Hundert Jahren Papier bedrucken, und dafür ein <a href="http://leistungsschutzrecht.info/">Leistungsschutzrecht</a> verlangen. Wer trotzdem eine gute Idee, deren Potenzial von den LeserInnen erkannt wird, wird <a href="http://www.fixmbr.de/sz-faz-ein-grossangriff-auf-die-pressefreiheit/">weggeklagt</a>.</p>
<p>Sei&#8217;s drum. Die Fragen sind zum Glück nicht so tendenziös wie die Überschrift &#8211; wenn auch wieder so zahlreich und umfassend, dass sie erstens in der gebotenen Zeit nur oberflächlich beantwortet werden können, ich zweitens eine ähnliche Frage wie die voraussehe, die am Ende der Befragung zum Online-Journalismus allen Fragern ins Gesicht geschrieben stand (und auch so von einer Abgeordneten geäußert wurde):  &#8220;Und wie soll es jetzt weiter gehen?&#8221;</p>
<p>Ich freue mich jedenfalls auf ein interessantes Gespräch. Wer sonst noch geladen ist, weiß ich nicht, aber ich werde es mitteilen, so bald ich es erfahre.</p>
<p>Hier das Vorkommen des Begriffs &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; in den Büchern, die von Google Books erfasst sind (für die interaktive Originaldarstellung aufs Bild klicken):</p>
<p><a href="http://ngrams.googlelabs.com/graph?content=Qualit%C3%A4tsjournalismus&amp;year_start=1940&amp;year_end=2008&amp;corpus=8&amp;smoothing=0"><img class="wp-image-2094 size-full    alignleft" style="border: 1px solid black;" title="Häufigkeit des Begriffs Qualitätsjournalismus" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/02/books2.gif" alt="" width="450" height="304" /></a></p>
<p>Und hier die Fragen:</p>
<p><span id="more-2076"></span>Leitfragen für das Expertengespräch zum Qualitätsjournalismus</p>
<p>o	Wie verändert das Internet den Journalismus und die Medienöffentlichkeit insbesondere in qualitativer Hinsicht?</p>
<p>o	Worin unterscheidet sich der Journalismus in der analogen, von dem in der digitalen Welt (oder ist eine solche Trennung völlig unzutreffend)? Lässt sich Online-Journalismus vom traditionellen Journalismus abgrenzen und wie wird sich dieser, auch hinsichtlich Nutzung und Qualität, entwickeln?</p>
<p>o	Konstituieren Blogs eine neue Form journalistischer Öffentlichkeit? Wird die Aufklärungsfunktion der Presse durch sie gebrochen?</p>
<p>o	Wie verändern ökonomische Herausforderungen (bspw. sinkende Werbeeinnahmen und Auflagezahlen, Medienkonzentration, crossmediale Verflechtungen der Unternehmen, Auftreten neuer Player wie Google) den Journalismus in seiner Qualität und seiner Bedeutung für die Demokratie?</p>
<p>o	Welche Rolle spielt das Verhältnis von Verlag und Redaktion für die Qualität?</p>
<p>o	Ist das Berufsethos der Journalisten durch die ökonomischen Herausforderungen in Gefahr?</p>
<p>o	Gegenwärtig haben wir zur Finanzierung von Qualitätsjournalismus vor allem zwei Systeme: den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die werbefinanzierten privaten Angebote. Welche alternativen Finanzierungsmodelle, beispielsweise die im Ausland bereits verfolgten Stiftungsmodelle, bieten sich zur Sicherstellung von Qualitätsjournalismus in Deutschland an?</p>
<p>o	Wie sehen Sie die Chancen, Journalismus über crowd funding und/oder social funding zu finanzieren und wen sehen Sie hier als die zentralen Akteure, um solcherart Finanzierungssysteme flächendeckend zum Einsatz zu bringen (Journalisten selbst, Verlage, Social Media-Unternehmen, Dritte)?</p>
<p>o	Welche neuen Geschäftsmodelle und Publikationsmöglichkeiten sehen Sie insbesondere für freie Journalisten?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen hat es für den Qualitätsjournalismus, wenn immer mehr festangestellte Journalisten durch freie Mitarbeiter ersetzt werden?</p>
<p>o	Wie ist die soziale Lage von Journalisten heute im Vergleich zum letzten Jahrzehnt und wo sehen Sie hier gesetzgeberischen Handlungsbedarf?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen haben diese Veränderungen für den Qualitätsjournalismus?</p>
<p>o	Welche Veränderungen gibt es in der Ausbildung, die Journalisten heute durchlaufen?</p>
<p>o	Werden die heutigen Ausbildungsgänge sowohl im staatlichen, als auch im privaten Bereich den Anforderungen an die zukünftigen Journalisten gerecht?</p>
<p>o	Gerät der Journalismus in Gefahr, zum verlängerten Arm der Öffentlichkeitsarbeit zu werden? Wie ist die aktuelle Situation im Verhältnis von Journalismus und PR? Verschwimmen die Grenzen weiter oder gibt es stärkere Abgrenzungsversuche der Journalisten?</p>
<p>o Welche rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen Journalismus im Hinblick auf Qualität und Unabhängigkeit in besonderer Weise und welcher Verbesserungs- bzw. Handlungsbedarf besteht diesbezüglich (beispielsweise mit Blick auf die verfassungsrechtlich garantierten Medienfreiheiten, die Zeugnisverweigerungsrechte, die Presseausweise und die Berufsausbildung des grundsätzlich offenen Berufes eines Journalisten oder einer Journalistin)?</p>
<p>o Lassen sich nach Ihrer Auffassung Tendenzen der Boulevardisierung und Verflachung feststellen und wo liegen hier die Ursachen? Nimmt die Anzahl von investigativen Berichten sowie originellen und fundiert recherchierten Artikeln ab, und wenn ja, warum? Welche Rolle spielen Nachrichtenagenturen dabei?</p>
<p>o „Autorität kommt von Autor und Qualität kommt von Qual“ – dieser Satz ist am Eingang der renommierten Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg zu lesen. Welche Bedeutung und Rolle kommt sowohl dem Journalisten, als auch dem Leser/Zuschauer/Zuhörer im Hinblick auf die Qualität von Journalismus zu?</p>
<p>o Benötigen Medienschaffende (Journalisten wie Verlage und Rundfunkanstalten) stärkere Anreize zur Entwicklung von qualitativ hochwertigen Inhalten? Wenn ja, welche?</p>
<p>o In welchen Bereichen der Berichterstattung in Print, Rundfunk und Internet sind Qualitätsdefizite auszumachen?</p>
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		<title>Netzregulierung: Freischreiber fordern Blogger zum Zusammenschluss auf</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 07:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drüben bei Freischreibers gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:
Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger die Nackenhaare aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der Freischreiber verdankt seine Entstehung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drüben bei <a href="http://www.freischreiber.de/home/netzregulierung-freischreiber-fordern-blogger-zum-zusammenschluss-auf">Freischreibers</a> gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:</p>
<blockquote><p>Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/02/04/gewerkschaft-ig-verein-was-bringt-ein-blogger-verband/" target="_blank">die Nackenhaare</a> aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der <em>Freischreiber</em> verdankt seine Entstehung auch der Hilfe der Fotografen-Vereinigung <em><a href="http://www.freelens.com/" target="_blank">Freelens</a></em>, mit der wir gern und eng zusammenarbeiten.</p>
<p>Wir  glauben, dass eine Interessenvertretung der Blogger angesichts der  zunehmenden politischen Versuche, das Netz zu regulieren, überfällig  ist. Es würde uns deshalb freuen, wenn aus der Mitte der Blogs eine  Initiative käme, die wir unterstützen könnten &#8211; so wie der Verein <em>Freelens</em> uns bei den Vorbereitungen der <em>Freischreiber-</em>Gründung geholfen hat.</p>
<p>Die <a href="http://www.re-publica.de/11/" target="_blank">nächste</a> <em>re:publica</em>-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Re:publica" target="_blank">Konferenz</a> in Berlin wäre eine gute Gelegenheit, die Idee eines Bloggerverbands mit Leben zu erfüllen.</p></blockquote>
<p>Bin gespannt.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>OPEN DATA GOES GLOBAL &#8211; Open Government Data Camp in  London</title>
		<link>http://immateriblog.de/journalismus/open-data-goes-global-open-government-data-camp-in-london/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 07:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Open Government Data Camp hat die Open Knowledge Foundation folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die ich hier spiegele, weil sie nicht im Netz ist:
Today representatives from the UK government, the White House, the UN, the European Commission and over thirty countries are gathered in London to further open government information around the world. The two [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <a href="http://opengovernmentdata.org/camp2010/">Open Government Data Camp</a> hat die <a href="http://okfn.org/">Open Knowledge Foundation</a> folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die ich hier spiegele, weil sie nicht im Netz ist:</p>
<p>Today representatives from the UK government, the White House, the UN, the European Commission and over thirty countries are gathered in London to further open government information around the world. The two day event is being run by the Open Knowledge Foundation, a not-for-profit organisation that has pioneered open data internationally and helped to build data.gov.uk.</p>
<p>Spearheaded by the Obama administration and the father of the web, Sir Tim Berners-Lee, the US and the UK have lead what is now becoming a global movement. This goes beyond traditional government websites and ensures that government data can be used by anyone to build new services, applications and much more.</p>
<p>&#8220;Open Data can improve public services, creates innovation and value, and leads to greater transparency and accountability”, says Nigel Shadbolt, who advises the UK government on public sector transparency.</p>
<p>“I hope that more will join the Open Government Data community to share these benefits and help us all do better still&#8221;, he says.</p>
<p>&#8220;Opening up government data is infectious&#8221;, says Jack Thurston co-founder of the Farm Subsidy project, &#8220;Once one country opens its data, the pressure builds on others to follow suit&#8221;.</p>
<p>In the past 18 months countries such as Australia, Canada, Denmark, the Netherlands, New Zealand, and Spain have started initiatives to open up official information. And even the UN is now interested in how it can support lower and middle income countries to follow suit.</p>
<p>David Eaves, an advisor to the Mayor of Toronto, says: &#8220;What is today&#8217;s Open Government Data Camp about? It&#8217;s about helping build a 21st century citizenry. In the 19th century we didn’t build libraries for a literate citizenry. We built libraries to help citizens become literate. Today we build open data portals not because we have public policy literate citizens, we build them so that citizens may become literate in public policy.&#8221;</p>
<p>Dr. Rufus Pollock, Director of the Open Knowledge Foundation says:</p>
<p>&#8220;Opening up official information enables governments to harness external expertise to find better ways of doing things, from fixing potholes to fixing economies. We hope this event will help build momentum in this crucial area and encourage more governments to open up.&#8221;</p>
<p>The Open Government Data Camp takes place in London on 18-19th November 2010.</p>
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		<title>Let The Data Flow &#8211; ZEIT ONLINE Talk über Datenjournalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 15:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich zu Gast beim ZEIT ONLINE Talk auf DRadio Wissen, der sich laut Selbstbescheibung &#8220;mit den Auswirkungen des technologischen Wandels auf unser Leben&#8221; beschäftigt. Es ging um Datenjournalismus:
Viele journalistisch interessante Informationen schlummern in Datenbanken, riesigen Zahlentabellen und Archiven. Noch. Aktuell erlebt der sogenannte Daten Journalismus (Data Driven Journalism) einen Boom. Ganz neue Möglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich zu Gast beim <a href="http://wissen.dradio.de/index.98.de.html?dram:article_id=5658">ZEIT ONLINE Talk auf DRadio Wissen</a>, der sich laut Selbstbescheibung &#8220;mit den Auswirkungen des technologischen Wandels auf unser Leben&#8221; beschäftigt. Es ging um Datenjournalismus:</p>
<blockquote><p>Viele journalistisch interessante Informationen schlummern in Datenbanken, riesigen Zahlentabellen und Archiven. Noch. Aktuell erlebt der sogenannte Daten Journalismus (Data Driven Journalism) einen Boom. Ganz neue Möglichkeiten bieten softwareunterstütze Recherchen in Daten. Online lassen sich die Ergebnisse oft gut darstellen, Nutzer können bei der Recherche in riesigen Datenmengen helfen. Was verbirgt sich genau hinter dem Begriff des Daten Journalismus? Welche Ergebnisse hat er bis jetzt hervorgebracht? Entsteht hier gar ein völlig neues Berufsbild?</p></blockquote>
<p>Zu Gast waren außer mir Sascha Venohr, Entwicklungsredakteur bei <a href="http://www.zeit.de">ZEIT ONLINE</a> und <a href="http://www.georgikobilarov.com/">Georgi Kobilarov</a> (<a href="http://twitter.com/gkob">@gkob</a>), Gründer des <a href="http://uberblic.com/">uberblick labs</a>, zu Gast. <a href="http://twitter.com/markusheidmeier">Markus Heidmeier</a> hat die Sendung ausgezeichnet moderiert, und ich denke, wir haben wirklich eine Menge relvanter Themen angesprochen. Das MP3 (gibt&#8217;s nicht zum Einbetten) ist <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/09/25/drw_201009251105_zeit_online_talk_-_daten-journali_1d3aa460.mp3">hier</a>.</p>
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		<title>Fünf Thesen zur Journalistenausbildung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 10:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oh jeh &#8211; schon wieder Thesen! Nun, halb zog es ihn, halb sank er hin&#8230; &#8220;Es&#8221; ist das Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses e.V. (ich liebe es, wenn der Genitiv geehrt wird), auch bekannt als die katholische Journalistenschule. Einmal jährlich veranstaltet das IfP ein Kolloquium, bei dem Ausbilder aus verschiedenen Redaktionen (viele kirchliche, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh jeh &#8211; schon wieder Thesen! Nun, halb zog es ihn, halb sank er hin&#8230; &#8220;Es&#8221; ist das <a href="http://ifp-kma.de/">Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses e.V.</a> (ich liebe es, wenn der Genitiv geehrt wird), auch bekannt als die katholische Journalistenschule. Einmal jährlich veranstaltet das IfP ein Kolloquium, bei dem Ausbilder aus verschiedenen Redaktionen (viele kirchliche, aber auch einige nicht-kirchliche Publikationen darunter) zusammenkommen und darüber diskutieren, wie eine gute Journalistenausbildung aussehen kann. Die Einladung, vor diesen Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, habe ich als große Ehre empfunden, denn immerhin unterrichte ich jetzt seit mehr als zehn Jahren, und da freut es ich sehr, wenn andere der Ansicht sind, ich kann etwas dazu beitragen, wie sich die Journalistenausbildung weiter entwickelt.</p>
<p><a href="http://www.ifp-kma.de/Ueber-uns/Die-Mitarbeiterinnen-und-Mitarbeiter.html">Burkhard Schäfers</a> vom IfP hat mich also gebeten, einen Vortrag zu halten unter der Überschrift &#8220;Social Networks &#8211; wie der aktive Nutzer den Journalismus verändert&#8221; &#8211; und aufgefordert, Thesen dazu zu formulieren, um die Diskussion in Gang zu bringen. Nun bin ich nicht der Thesen-Typ, und die Thesenflut vor allem der vergangenen Wochen kann man ja auch nur <a href="http://www.137b.org/?p=660">auf eine Art beantworten</a>. Aber es ist richtig, dass Thesen auch Ihr Gutes haben, denn man muss sehr stark synthetisieren, was man zum Ausdruck bringen will. Daher hat es auch Spaß gemacht. Hier sind sie also, meine Fünf Thesen zur Journalistenausbildung (alle Folien des Vortrags darunter)</p>
<ul>
<li>Es geht um Journalismus - nicht Online-Journalismus</li>
<li>Jeder Verlag, jeder Sender muss &#8220;digital residents&#8221; als Ausbilder haben</li>
<li>Fail early and often &#8211; für eine &#8220;Fehlerkultur&#8221;</li>
<li>Souveräne Journalisten freuen sich über Widerspruch</li>
<li>Redaktionen müssen von ihren Volontären lernen (also Volontäre finden, von denen sie etwas lernen können)</li>
</ul>
<p>Hier die gesamte Präsentation (auch als <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Fuenf-Thesen-zur-Journalistenausbildung.pdf">PDF zum Download</a>, 6 MB)</p>
<p><strong><a title="Fuenf Thesen zur Journalistenausbildung" href="http://www.slideshare.net/spieli/fuenf-thesen-zur-journalistenausbildung">Fuenf Thesen zur Journalistenausbildung</a></strong><object id="__sse5221904" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fuenf-thesen-zur-journalistenausbildung-100917051522-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=fuenf-thesen-zur-journalistenausbildung" /><param name="name" value="__sse5221904" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5221904" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fuenf-thesen-zur-journalistenausbildung-100917051522-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=fuenf-thesen-zur-journalistenausbildung" name="__sse5221904" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/spieli">spieli</a>.</div>
<div style="padding:5px 0 12px"><strong>Ergänzung:</strong> <a href="http://twitter.com/dvg">Dirk von Gehlen</a> fragt <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/freude-am-widerspruch/comment-page-1/">in seinem Blog</a>,</div>
<div style="padding:5px 0 12px">
<blockquote><p>ob der Punkt <em>“Souveräne Journalisten freuen sich über Widerspruch”</em> nicht etwas übers Ziel hinaus schießt. Würde hier nicht <em>“Souveräne Journalisten reagieren auf öffentlichen Widerspruch”</em> zunächst ausreichen?</p>
<p>Denn nicht jeder Widerspruch ist eine Freude: Wer je in die Schusslinie von Meinungskämpfern geriet, die ihre fehlende Korrektheit zum Markenzeichen gemacht haben (und so auch ihr Sammelbecken nennen) oder von Vertretern einer bestimmten Glaubensgemeinschaft in ziellose Debatten verstrickt wurde, der weiß: Freude geht anders.</p></blockquote>
<p>Meine Antwort: Ohne jetzt zu harmoniebedürftig sein zu wollen, denke ich, dass es sich nur um eine Definitionsfrage handelt. Dirk hat mit allem Recht, was er schreibt, nur habe ich beim Formulieren nicht einfach jeden Kommentar im Sinn gehabt, sondern den Widerspruch als die Äußerung einer gegensätzlichen Meinung als qualifizierte Entgegnung, die nicht nur polemisch oder ad hominem darauf zielt, den anderen lächerlich zu machen oder zu verletzten. Dass die Realität anders aussieht, weiß ich leider auch aus eigener Erfahrung. Selbstverständlich gibt es gute und schlechte Kommentare.</p></div>
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		<title>Young Media Summit 2010: Gibt es ein Abend- und ein Morgenland im World Wide Web?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 09:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Oktober findet in Kairo eine spannende Konferenz statt, die ich zusammen mit Zahi Alawi von der Deutschen Welle organisiere. Hier die Pressemitteilung:
Was bedeutet Bloggen in Deutschland, was in der arabischen Welt? Was können Blogger zum interkulturellen Dialog beitragen? Gibt es Gleichberechtigung beim Zugang zum Netz zwischen Männern und Frauen? 18 Blogger aus Deutschland und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Young Media Summit 2010: Gibt es ein Abend- und ein Morgenland im World Wide Web?" src="http://www.thebobs.com/thebobs2009/images/stories/YMS2010/dwa1_yms_cairo_s.jpg" alt="" width="258" height="194" />Anfang Oktober findet in Kairo eine spannende Konferenz statt, die ich zusammen mit Zahi Alawi von der Deutschen Welle organisiere. Hier die Pressemitteilung:</p>
<p><strong>Was bedeutet Bloggen in Deutschland, was in der arabischen Welt? Was können Blogger zum interkulturellen Dialog beitragen? Gibt es Gleichberechtigung beim Zugang zum Netz zwischen Männern und Frauen? 18 Blogger aus Deutschland und arabischen Ländern werden vom 2. bis 4. Oktober beim Young Media Summit 2010 in Kairo Antworten auf diese Fragen suchen.</strong></p>
<p>Die Vorstellungen von der arabischen Kultur auf der einen, der europäischen auf der anderen Seite sind von Neugier, aber auch Vorurteilen geprägt. Die Frage, wie sehr das Bild eines „Orients“ den Blick auf die arabische Welt, aber auch das Selbstbild dieser Länder geprägt hat, wird seit langem kontrovers diskutiert. Und welche Rolle spielt umgekehrt das Bild einer so genannten „westlichen Welt“? Das World Wide Web gibt vor, keine Grenzen zu kennen, doch wie sieht es in der Realität aus?</p>
<p>Auf Einladung der DW-Akademie und des Deutschland-Zentrums Kairo treffen sich sechs deutsche und zwölf arabische Blogger vom 2. bis 4. Oktober 2010 in der ägyptischen Hauptstadt. Sie werden sich darüber austauschen, was man von der jeweils anderen Kultur kennt &#8211; oder zu kennen glaubt. Welche Rolle spielen Blogs und Social Networks in der Kommunikation, vor welchen Herausforderungen stehen Blogger hier wie dort?</p>
<p>Ihre Antworten werden die Teilnehmer bei einer öffentlichen Veranstaltung an der Cairo University am Nachmittag des 4. Oktober vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.</p>
<p>Ziel des Young Media Summit 2010 ist es, den Kulturdialog im Internet zu stärken. Die Teilnehmer können in Diskussionsrunden, World Cafés und Workshops ihre Ansichten austauschen, wobei sie von Dolmetschern unterstützt werden, die dafür sorgen, dass Sprachbarrieren fallen – oft die erste und größte Hürde bei gegenseitiger Verständigung.</p>
<p>Der Young Media Summit wird organisiert von der DW-Akademie der Deutschen Welle in Zusammenarbeit mit dem Deutschland-Zentrum an der Deutschen Botschaft Kairo. Die vom Auswärtigen Amt finanzierte Konferenz soll eine Reihe von Young Media Summits eröffnen, die jährlich stattfinden und unterschiedliche Themen setzen. Ziel ist es, Austausch und Vernetzung zwischen jungen Medienschaffenden aus der arabischen Sprachregion und Deutschland zu fördern.</p>
<p>Genaue Angaben zum Thema und Ort des öffentlichen Teils der Veranstaltung an der Cairo University folgen.</p>
<p>Bei Fragen zum Programm, den Teilnehmern, Interviewanfragen und Ähnlichem wenden Sie sich bitte</p>
<p>für die arabischen Teilnehmer an</p>
<p>Herrn Zahi Alawi</p>
<p>E-Mail: zahi.alawi [at] dw-world [punkt] de</p>
<p>für die deutschen Teilnehmer an</p>
<p>Herrn Matthias Spielkamp</p>
<p>E-Mail: ms [at] immateriblog [punkt] de</p>
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		<title>Social Media in Conflict Situations &#8211; Ushahidi, Twitter and More</title>
		<link>http://immateriblog.de/citizen-journalism/social-media-in-conflict-situations-ushahidi-twitter-and-more/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier endlich die Präsentation, die ich als (vorgezogene) After Dinner Lecture am 18. August 2010 bei der Summer Academy des Internationalen Instituts für Journalismus gehalten habe. Es ging darum, wie Social Media in Konfliktsituationen genutzt werden. Sind sie immer hilfreich, treiben sie die Entwicklung im positiven Sinne voran, ermöglichen sie gar erst &#8211; oder sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier endlich die Präsentation, die ich als (vorgezogene) After Dinner Lecture am 18. August 2010 bei der Summer Academy des <a href="http://inwent.org/iij">Internationalen Instituts für Journalismus</a> gehalten habe. Es ging darum, wie Social Media in Konfliktsituationen genutzt werden. Sind sie immer hilfreich, treiben sie die Entwicklung im positiven Sinne voran, ermöglichen sie gar erst &#8211; oder sind sie schädlich, weil sie eine Wirkung vorgaukeln, die gar nicht exisitiert, Menschen von &#8220;echtem&#8221;, wirkungsvollem und gefährlichem Protest abhalten und sogar authoritären Regimes eine größere Kontrolle denn je ermöglichen? Zum Download als <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/08/social-media-in-conflict-situations.pdf">PDF</a> (9,5 MB).</p>
<div id="__ss_5066587" style="width: 425px;"><strong><a title="Social media in conflict situations - Ushahidi, Twitter and More" href="http://www.slideshare.net/spieli/social-media-in-conflict-situations-ushahidi-twitter-and-more">Social media in conflict situations &#8211; Ushahidi, Twitter and More</a></strong><object id="__sse5066587" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=social-media-in-conflict-situations-100827035020-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-media-in-conflict-situations-ushahidi-twitter-and-more" /><param name="name" value="__sse5066587" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5066587" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=social-media-in-conflict-situations-100827035020-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-media-in-conflict-situations-ushahidi-twitter-and-more" name="__sse5066587" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/spieli">spieli</a>.</div>
</div>
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		<title>Podiumsdiskussion &#8220;Reaching out for the people – Climate change in social media&#8221; beim Deutsche Welle Global Media Forum</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
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		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Morgen (Dienstag) werde ich beim Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn die Podiumsdiskussion Reaching out for the people – Climate change in social media moderieren.
Mit dabei: Der Brasilianer Bruno Rezende, der mit seinem Blog Coluna Zero den &#8220;Special Award Climate Change&#8221; der Best of Blogs (BOBs) gewonnen hat. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1537" href="http://immateriblog.de/journalismus/podiumsdiskussion-reaching-out-for-the-people-%e2%80%93-climate-change-in-social-media-beim-deutsche-welle-global-media-forum/attachment/dw-gmf/"><img class="alignleft size-full wp-image-1537" title="dw-gmf" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/06/dw-gmf.jpg" alt="dw-gmf" width="425" height="59" /></a></p>
<p>Morgen (Dienstag) werde ich beim <a href="http://www.dw-gmf.de/start/index_deutsch.php">Global Media Forum der Deutschen Welle</a> in Bonn die Podiumsdiskussion <a href="http://www.dw-gmf.de/4550.php">Reaching out for the people – Climate change in social media</a> moderieren.</p>
<p>Mit dabei: Der Brasilianer Bruno Rezende, der mit seinem Blog <a href="http://www.colunazero.com.br/">Coluna Zero</a> den <a href="http://www.thebobs.com/?s=1154893190771544ZWFAYZBB">&#8220;Special Award Climate Change&#8221; der Best of Blogs (BOBs)</a> gewonnen hat. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler und Blogger <a href="http://www.scienceblogs.de/primaklima/">Georg Hoffmann</a> und der Forscherin und Expertin für Social Media <a href="http://www.iwm-kmrc.de/www/mitarbeiter/ma.html?uid=nheinze">Nina Heinze</a> werden wir über die Rolle von Social Media in der Wissenschaft diskutieren. Dabei geht es um die Frage, ob sich das Social Web eignet, um wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel transparenter zu machen, wie die Erfahrungen sind, was die Wissenschaft durch einen direkten Kontakt zu den Menschen im Social Web gewinnt und wie Internetnutzer davon profitieren können.</p>
<p>Die Konferenz ist natürlich nicht kostenlos, daher wird es sich für die wenigsten lohnen, für  diese Podiumsdiskussion zu kommen (wenn doch: <a href="http://www.dw-gmf.de/konferenz_2010/4060.php">Anmeldung</a>), aber ich hoffe, es wird eine Dokumentation geben.</p>
<p>Die internationale Konferenz &#8220;Deutsche Welle Global Media Forum&#8221; (21. &#8211; 23. Juni) widmet sich in diesem Jahr dem Thema &#8220;The Heat is on &#8211; Climate Change and the Media&#8221;. Im Vordergrund steht dabei insbesondere die Frage nach der Rolle der Medien. Wie schaffen sie ein Bewusstsein für den Themenschwerpunkt Klimawandel? Inwieweit können die Medien so zu einem anderen Umgang mit Klimawandel und Klimaschutz beitragen? In über 40 Veranstaltungen und vielen internationalen Experten werden diese Fragestellungen untersucht und Lösungsansätze diskutiert. Das Deutsche Welle Global Media Forum findet seit 2008 mit wechselnden Schwerpunkten regelmäßig in Bonn statt.</p>
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