Jul
13
Anhörung des BMJ zum 3. Korb der Urheberrechtsnovelle – Open Access
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Bei iRights.info habe ich heute morgen live von der Anhörung des BMJ zu Open Access geblogged.
Jun
13
Einloggen13 – oder: Social Media und Journalismus
Filed Under Bürgerjournalismus, Citizen Journalism, In eigener Sache, Journalismus, Publizieren, digitales Publizieren | 7 Comments
15 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein Online-Magazin zum Thema Journalismus und Social Media produziert – in zweieinhalb Tagen.
Bis auf die automatisierte Twitterschau (die auch nicht immer zuverlässig funktioniert), ist es hier in den vergangenen Wochen recht still gewesen. Dafür gibt es einen Grund: Zum fünften Mal habe ich an der evangelischen Journalistenschule drei Wochen lang die so genannte „Lehrredaktion Online“ unterrichtet. (Dieses Mal zusammen mit dem großartigen Kollegen Peter Berger.) Read more
Mai
25
Über eBooks, DRM und Urheberrecht: Interview bei e-book-news.de
Filed Under Bücher, DRM, E-Books, In eigener Sache, Publizieren, Urheberrecht, Verbraucherschutz, Verlage, digitales Publizieren, eBook | 3 Comments
Ansgar Warner hat mich heute Vormittag zu vielen Fragen rund um eBooks befragt. Und nun steht das Interview bereits online:
Warum kann man ein Hörbuch kopieren, ein E-Book aber nicht? Darf Amazon die Bücher auf dem Kindle löschen? Wozu braucht Aristoteles DRM-Schutz? Urheberrecht im virtuellen Zeitalter gibt selbst Juristen so manches Rätsel auf. Die Macher von irights.info sind angetreten, eine Schneise durch den digitalen Rechte-Dschungel zu schlagen. E-Book-News sprach mit Projektleiter Matthias Spielkamp über alltägliche Risiken und Nebenwirkungen des elektronischen Lesens.
Hier ein Ausschnitt, in dem es darum geht, warum Nutzer Kopierschutz hassen, warum DRM mehr ist als Kopierschutz und welche ungeklärten Fragen sich beim Einsatz digitaler Wasserzeichen stellen. Den Rest gibt’s bei e-book-news.de.
Mär
5
iRights.info: Was kauft man, wenn man ein E-Book kauft?
Filed Under AGB, DRM, E-Books, Publizieren, Urheberrecht, Verbraucherschutz, Verlage, digitales Publizieren | Leave a Comment
Ilja Braun hat sich der Frage angenommen, was Verlage E-Book-Käufern (sind es überhaupt “Käufer”?) vorschreiben wollen, was davon rechtens ist, wie’s in der Frage weitergeht. Hier sein Ergebnis.
Nov
17
Open Access fördern oder das Urheberrecht wahren?
Filed Under GoogleBooks, Open Access, Publizieren, Urheberrecht, Wissenschaft, digitales Publizieren | 1 Comment
Wer die Überschrift liest und einen Schrecken bekommt, weil er denkt, ich habe jetzt auch den Heidelberger Appell unterzeichnet, der kann beruhigt sein. Ich habe die sinnlose Gegenüberstellung nur verwendet, weil die WELT es auch macht:
Beam me up, Scotty, there’s no intelligent life on this planet.
Eigentlich hatte Hendrik Werner einen erstaunlich differenzierten Artikel über die Petition zu Open Access geschrieben – und dann haut ihm die (Online-)Redaktion diese idiotische Umfrage in die Seite. Klick mich oder ich schlag Dich. An Werners Stelle würde ich die Kollegen mal schnell ins Gebet nehmen.
Ich erspare mir jetzt zu erläutern, warum niemandes Urheberrechte in Gefahr sind, der seine Werke Open Access zugänglich macht. Das habe ich oft genug getan. Wer’s nicht weiß, aber interessiert ist, der lese den Wikipedia-Eintrag.
Ach ja: Hier geht’s zur Petition.
Nov
15
Jason Calacanis: Wenn ich Yahoo wäre… Oder: Wie man Google Konkurrenz macht, ohne nach dem Staat zu schreien
Filed Under Economics, Internet Governance, Internet-Regulierung, Journalismus, Leistungsschutzrecht, Lobbyismus, Publizieren, Verlage, digitales Publizieren | 4 Comments
Ich finde, das hat was: Internet-Unternehmer – turned Blogger – turned Suchmaschinenbetreiber – turned Vodcaster Jason Calacanis skizziert ein Szenario, in dem Verleger geschlossen mit Bing (oder Yahoo) verhandeln, dass ihre Inhalte dort gegen Gebühr indexiert werden.
Gleichzeitig wird Google blockiert. Wer will die Suchmaschine nutzen, bei der er dann die Inhalte der New York Times, von CNN und der Washington Post nicht mehr findet? Wenn das erstmal gelungen ist, kann man auch von Google Geld eintreiben.
Ich wäre für Hinweise dankbar, warum ich das nicht gut finden soll. Denn im Moment sehe ich nur den Charme dieser Strategie: Googles Konkurrenz zu stärken, um sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen. Genau das soll ja eine Marktwirtschaft mit Konkurrenz ermöglichen. Und die Debatte um ein Leistungsschutzrecht können sich die Verleger damit auch klemmen.
Ist schon klar: Die Verlage würden zunächst sehr viel Traffic verlieren, denn z.B. in Deutschland ist der Marktanteil von Bing und Yahoo verschwindend gering. Aber bei dem, was auf dem Spiel steht, halte ich es für denkbar, dass sich genug zusammenschließen. Allerdings würde schon ein prominenter Ausreißer, wie Spiegel Online, die Erfolgsaussichten sehr schmälern. Und auch das wäre Marktwirtschaft…
Nun gut: Jeff Jarvis ist der Ansicht, dass die Strategie aus dem Grund, den ich auch genannt habe (die Konkurrenz unter den News-Anbietern) niemals funktionieren wird. Außerdem verliere Google so gut wie gar nichts, da in den ersten Treffern der Suche Verlagsangebote kaum eine Rolle spielen. Und nicht zuletzt (so habe ich in Gesprächen in den letzten Tagen auch schon häufiger argumentiert) kann man Seiten hochziehen, die Verweise anbieten, die wiederum von Google indexiert werden. Ich will mich auch gar nicht dazu versteigen zu behaupten, dass das funktionieren kann. Allerdings denke ich schon, dass die Aufmerksamkeit, die der Google-Konkurrenz zukommen würde, recht groß wäre.
Hier noch eine gute Zusammenfassung von Netzökonom Holger Schmidt.
Nov
10
“Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang” – aber nicht für mobile Lesegeräte
Filed Under Bücher, In eigener Sache, Publizieren, digitales Publizieren, eBook | Leave a Comment
Ich habe heute folgenden Kommentar bei netzpolitik zur Meldung geschrieben, dass das Buch Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang, herausgegeben von Ulrike Reinhard und Hendrik Heuermann, nun erhältlich ist:
Schön, dass das Buch unter CC zur Verfügung steht. Interessant ist, dass das PDF so lausig strukturiert ist, dass man es unmöglich für einen eReader tauglich machen kann. Es ist vielleicht Kritik an die falsche Adresse, weil das wahrscheinlich alles LowBudget ist, aber gerade bei solchen Projekten sollte man das bedenken. Es sei denn, es ist bedacht worden: als DRM…
Die DRM-Bemerkung war nur halb ernst gemeint, aber immerhin hätte es eine Motivation gegeben, die ich nicht unbedingt verwerflich gefunden hätte: bei einem Dual-Licensing-Modell dafür zu sorgen, dass das Buch einen größeren Nutzen hat. Ulrike Reinhard sagt mir aber, dass das nicht der Fall ist, sondern (wie ich ja auch vermutet hatte) der Tatsache geschuldet ist, dass sich niemand damit auskennt und auch keiner dran gedacht hatte. Jedenfalls würde sie es gern auch als eBook-Format anbieten, weiß aber nicht, wie.
Ich weiß es auch nicht, sondern nur, dass die zum PDF gemachte Quark-Xpress-Version einen ganz tollen Formatierungszauber hinlegt:
Aber es wäre doch gelacht, wenn man Ulrike nicht helfen könnte, oder? Tipps und sachdienliche Hinweise bitte in den Kommentaren! Und vorab schon mal vielen Dank.
Nov
9
Rupert Murdoch: There’s not enough advertising in the world to go around to make all the websites profitable.
Filed Under Journalismus, Urheberrecht, digitales Publizieren | 1 Comment
Rupert Murdoch hat Sky News in Australien ein Interview gegeben. Darin sagt er einige interssante Dinge, z.B. dass seine Websites unter Umständen beginnen werden, Google per Robots Exclusion Standard (”robots.txt”) auszuschließen (bei ca. 4:00 min.). Außerdem sagt er:
There’s not enough advertising in the world to go around to make all the websites profitable.
(via H.E. Martin)
Ja, da hat er wohl recht. Daraus allerdings den Schluss zu ziehen (nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf), es gibt genug Menschen, die bereit sind für das zu bezahlen, was seine Medien anbieten, ist meiner Einschätzung nach überraschend einfältig. Ohnehin muss ich sagen, dass Murdoch seinen Mythos als visionärer Mogul, der die Richtung der Nachrichtenindustrie im Alleingang zu bestimmen vermag, in diesem Interview sehr wirkungsvoll dekonstruiert. Dazu auch noch einmal der Hinweis auf Michael Wolffs fantastisches Murdoch-Portrait in Vanity Fair (Rupert to Internet: It’s War!).
Nov
3
Bodo Hombach gegen Leistungsschutzrecht für Verlage
Filed Under Internet-Regulierung, Journalismus, Leistungsschutzrecht, Lobbyismus, Urheberrecht, Verlage, digitales Publizieren | 2 Comments
Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, hat sich gegen ein Leistungsschutzrecht für Verlage ausgesprochen. In seiner Rede für die Münchner Medientage sagte er:
Ein lebendiger Markt ist gelebte Diversifizierung. Interessanterweise ist er besonders den Wirtschaftsvertretern zuwider, die ihn in jeder Talkshow vehement fordern. Sonst würden sie nicht ständig versuchen, durch Preisabsprachen und Fusionen die Diversifizierung des Marktes und seiner Kräfte auszuhebeln.
Diese Aussage kann nur so verstanden werden, dass Hombach ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage ablehnt, da dieses den freien Markt, den er beschwört, empfindlich beschränken würde.
(Disclaimer: Es gibt ihn selbstverständlich nicht, den freien Markt, von dem Hombach fabuliert. Aber den Widerspruch zwischen Hombachs Aussage und der Forderung nach staatlicher Protektion durch ein Leistungsschutzrecht, den gibt es trotzdem.)
Nov
2
Twitter-Liste zu Urheberrecht
Filed Under AGB, Abmahnungen, DRM, GoogleBooks, In eigener Sache, Leistungsschutzrecht, Open Access, Urheberrecht, Verwertungsgesellschaften, angemessene Vergütung, digitales Publizieren | Leave a Comment
Bin endlich dazu gekommen, eine Twitter-Liste zum Thema Urheberrecht zu erstellen. Vorschläge für weitere Twitterer bitte hier in den Kommentaren. Danke!







