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	<title>immateriblog.de &#187; digitales Publizieren</title>
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	<description>Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt</description>
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		<title>Interview zum Urheberrecht bei DCTP-TV</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 13:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Philip Banse hatte mich während des Abschlussworkshops der dritten Initiative des Internet &#38; Gesellschaft Collaboratory gefragt, warum es einen so heftigen Streit ums Urheberrecht gibt. Nun ist das Video online:

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://philipbanse.de/wp/">Philip Banse</a> hatte mich während des Abschlussworkshops der <a href="http://collaboratory.de/initiative-03">dritten Initiative des Internet &amp; Gesellschaft Collaboratory</a> gefragt, warum es einen so heftigen Streit ums Urheberrecht gibt. Nun ist das Video online:</p>
<p><iframe width="512" scrolling="no" height="308" frameborder="0" src="http://www.dctp.tv/embed/c7ae535fa3634514b418c21ae65ed30b/" name="dctp-teaser" marginwidth="0" marginheight="0"><br /></iframe></p>
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		<title>New York Times setzt (erneut) auf Bezahlschranke</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Economics]]></category>
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		<description><![CDATA[Arthur Ochs Sulzberger Jr., Herausgeber der The New York Times, kündigt in einem &#8220;Brief an unsere Leser&#8221; an, dass die Times von heute an wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden wird. Zuerst in Kanada, damit die Times &#8220;das Kundenerlebnis feiner abstimmen kann&#8221; (&#8221;will enable us to fine-tune the customer experience&#8221; &#8211; auch die NYT ist sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arthur Ochs Sulzberger Jr., Herausgeber der The New York Times, kündigt in einem &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/l18times.html">Brief an unsere Leser</a>&#8221; an, dass die Times von heute an wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden wird. Zuerst in Kanada, damit die Times &#8220;das Kundenerlebnis feiner abstimmen kann&#8221; (&#8221;will enable us to fine-tune the customer experience&#8221; &#8211; auch die NYT ist sich leider längst nicht mehr für dieses Brechreiz hervorrufende PR-Gefasel zu schade), bevor dann am 28. März alle Leser weltweit zur Kasse gebeten bzw. ausgesperrt werden, sobald sie mehr als eine bestimmte Anzahl Artikel gelesen haben. Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Auf der Website NYTimes.com kann man pro Monat 20 Artikel kostenlos lesen (das beinhaltet Slideshows, Videos und andere Inhalte). Danach muss man &#8220;digitaler Abonnent&#8221; werden und zahlen.</li>
<li>Auf den Smartphone- und Tablet-Apps wird die &#8220;Top News&#8221;-Rubrik kostenfrei bleiben. Für alle anderen Inhalte muss man &#8220;digitaler Abonnent&#8221; werden.</li>
<li>Alle, die ein Printabo der NYT oder der International Herald Tribune haben, lesen weiter das komplette Angebot kostenfrei.</li>
<li>Leser, die durch Links bei Suchmaschinen, Blogs und Social Media wie Facebook und Twitter zu einem Artikel kommen, können ihn weiterhin lesen, auch wenn sie bereits ihr Kontingent ausgeschöpft haben. Bei einigen Suchmaschinen wird es ein tägliches Kontingent an Artikeln geben, auf die man über die Suchmaschine zugreifen kann.</li>
<li>Die Startseite und alle Ressortseiten werden kostenfrei lesbar bleiben.</li>
</ul>
<p>Drei Gedanken dazu:</p>
<p>1. Es wird spannend sein zu sehen, ob ein Angebot, das auch im Web wirklich einflussreich und gut gemacht ist, seine Leser davon überzeugen kann, für Inhalte zu bezahlen. Der letzte Versuch, Leser davon zu überzeugen, <a href="http://paidcontent.org/article/419-new-york-times-to-close-timesselect-effective-wednesday/">war 2007 gründlich gescheitert</a>.  Seitdem ist eine Menge geschehen, aber die Diskussion darüber, ob die  Nutzer bereit sind, für Inhalte zu zahlen, ist genauso wenig ausgemacht wie  damals.</p>
<p>2. Die Differenziertheit, mit der die NYT Inhalte anbietet (z.B. für Nutzer von Social Networks die Artikel weiter lesbar zu halten), zeugt einerseits davon, wie gut die Times die Dynamiken des Webs verstanden hat. Auf der anderen Seite beruht das Modell dadurch auf einer Art Soli-Prinzip, denn viele Leser werden die Artikel, die sie wirklich dringend lesen wollen, weiter lesen können &#8211; z.B. indem sie den Umweg über eine Suchmaschine oder Twitter gehen. Sulzberger schreibt  denn auch in seiner Begründung:</p>
<blockquote><p>Das ist ein wichtiger Schritt, von dem ich hoffe, dass die Leser ihn als eine Investition in die Times sehen &#8211; ein Schritt, der unsere Möglichkeiten stärken wird, allen Lesern weltweit auf allen Plattformen hochqualitativen Journalismus anzubieten.</p></blockquote>
<p>Aber getroffen werden natürlich genau die Stammleser:</p>
<blockquote><p>Der Umbau wir in erster Linie diejenigen betreffen, die die Inhalte der Times sehr stark nutzen.</p></blockquote>
<p>Ob gerade diese Stammleser das gut finden und sich so solidarisch zeigen, wie Sulzberger sich das wünscht, ist der spannende, aber auch heikle Kern des Experiments.</p>
<p>3. Wie ausgefeilt ist die Technik? Wenn allein über IP-Adresse und/oder Cookies bestimmt wird, wie viele Artikel bereits gelesen wurden, ist die Kontingentierung leicht zu umgehen. Ich wüsste im Moment nicht, wie es anders funktionieren sollte. Das ist zwar dennoch nervig und aufwändig, aber wann werden die ersten Tools erhältlich sein, die einen die NYT vollständig kostenlos lesen lassen, ohne sich um den Krams selbst kümmern zu müssen? Am 28. März?</p>
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		<title>Expertenliste zum Gespräch über die “Zukunft des Qualitätsjournalismus”</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 09:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; bekommen. Außer mir sind dabei:

Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE
Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE
Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus
Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.
Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offentliches-expertengesprach-des-bundestagsausschusses-fur-kultur-und-medien-zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus/">Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</a> bekommen. Außer mir sind dabei:</p>
<ul>
<li>Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE</li>
<li>Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE</li>
<li>Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus</li>
<li>Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.</li>
<li>Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Hamburg</li>
<li>Dr. Wolfgang Storz, Publizist</li>
</ul>
<p>Erfreulich daran finde ich, dass Teilnehmer mit großer Online-Kompetenz dabei sind, die auch den Mut haben, neue Ideen zu verfolgen. Schön wäre es allerdings gewesen, auch andere Geschäftsmodelle als traditionelle Verlagshäuser vertreten zu sehen.</p>
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		<title>Öffentliches Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp">Bundestagsausschusses für Kultur und Medien</a> zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner Seite bereit gestellt, daher veröffentliche ich sie hier (s. unten).</p>
<p>Die Fragen müssen dieses Mal nicht schriftlich beantwortet werden, worüber ich sehr froh bin (und was Voraussetzung für meine Teilnahme war), denn das ist immer unglaublich viel Arbeit für die 150 Euro &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221;, die es dafür gibt. Die meisten Experten sind eben Festangestellte&#8230; In der Vergangenheit habe ich mir die Arbeit gemacht, so z.B. für die Anhörungen zum <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/11/25/entwicklung-des-urheberrechts-in-der-digitalen-gesellschaft-antworten-auf-die-fragen-zur-offentlichen-anhorung-urheberrecht-der-enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/">Urheberrecht der Internet-Enquete</a> oder die <a href="http://immateriblog.de/journalismus/meine-antworten-auf-den-fragenkatalog-zum-expertengesprach-online-journalismus-des-unterausschusses-neue-medien-des-deutschen-bundestags/">Anhörung zu Online-Journalismus</a> des Unterausschusses &#8220;Neue Medien&#8221; (ich bitte die kaputten Umlaute zu entschuldigen, sie sind einem schlecht gemachten Datenbank-Update geschuldet, und ich habe keine Zeit, mich drum zu kümmern); Teile davon kann man auch hier zu Rate ziehen.</p>
<p>Dieses Mal werde ich einfach nicht dazu kommen, aber so viel kann ich schon an dieser Stelle sagen: Ich finde es bezeichnend, dass das Gespräch unter der Überschrift &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; steht. Das ist zwar erheblich besser als &#8220;Zukunft des Papierbedruckens&#8221;, wie es <a href="http://www.vdz.de/vertrieb-nachricht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=59051&amp;tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=2a186589b5">Staatsminister Neumann und die Presseverleger</a> mit ihrer <a href="http://netzwertig.com/2008/04/18/nationale-initiative-printmedien-schlechte-medizin/">unsäglichen, staatlich mitfinanzierten Lobbykampagne</a> &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/InitiativePrintmedien/nationale-initiative-printmedien.html">Nationale Initiative Printmedien &#8211; Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</a>&#8221; sicher gern gehabt hätten.</p>
<p>Aber auch der Begriff Qualitätsjournalismus hat in letzter Zeit seine Unschuld verloren. War es früher selbstverständlich, zwischen Boulevard- und Qualitätsjournalismus zu unterscheiden (wenn der Begriff überhaupt genutzt wurde, s. Grafik unten), so haben es Springer (ausgerechnet!), FAZ &amp; Co. inzwischen offenbar geschafft, den Begriff umzudeuten in &#8220;Qualitätsjournalismus ist das, was Presseverlage tun (auch im Internet), Nicht-Qualitätsjournalismus ist alles andere&#8221;. Dass diese Definition selbstverständlich Blut-und-Scheiße-Publikationen wie die <a href="http://www.bildblog.de/">BILD</a>, <a href="http://www.message-online.com/94/spielkamp.html">Kampagnenjournalismus wie in der FAZ</a>, Klickvieh-Fallen wie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/bitte-hier-klicken/">Welt.de und sueddeutsche.de</a> oder scharenweise bornierter Lokalblätter umfasst, die ihre Leser <a href="http://bratwurstjournalismus.tumblr.com/">ungefähr so ernst nehmen</a> wie Helmut &#8220;Doktor&#8221; Kohl die Spiegel-Redaktion, ist natürlich Sinn der Sache. Hauptsache, man kann sich von all denen abgrenzen, die nicht schon seit Hundert Jahren Papier bedrucken, und dafür ein <a href="http://leistungsschutzrecht.info/">Leistungsschutzrecht</a> verlangen. Wer trotzdem eine gute Idee, deren Potenzial von den LeserInnen erkannt wird, wird <a href="http://www.fixmbr.de/sz-faz-ein-grossangriff-auf-die-pressefreiheit/">weggeklagt</a>.</p>
<p>Sei&#8217;s drum. Die Fragen sind zum Glück nicht so tendenziös wie die Überschrift &#8211; wenn auch wieder so zahlreich und umfassend, dass sie erstens in der gebotenen Zeit nur oberflächlich beantwortet werden können, ich zweitens eine ähnliche Frage wie die voraussehe, die am Ende der Befragung zum Online-Journalismus allen Fragern ins Gesicht geschrieben stand (und auch so von einer Abgeordneten geäußert wurde):  &#8220;Und wie soll es jetzt weiter gehen?&#8221;</p>
<p>Ich freue mich jedenfalls auf ein interessantes Gespräch. Wer sonst noch geladen ist, weiß ich nicht, aber ich werde es mitteilen, so bald ich es erfahre.</p>
<p>Hier das Vorkommen des Begriffs &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; in den Büchern, die von Google Books erfasst sind (für die interaktive Originaldarstellung aufs Bild klicken):</p>
<p><a href="http://ngrams.googlelabs.com/graph?content=Qualit%C3%A4tsjournalismus&amp;year_start=1940&amp;year_end=2008&amp;corpus=8&amp;smoothing=0"><img class="wp-image-2094 size-full    alignleft" style="border: 1px solid black;" title="Häufigkeit des Begriffs Qualitätsjournalismus" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/02/books2.gif" alt="" width="450" height="304" /></a></p>
<p>Und hier die Fragen:</p>
<p><span id="more-2076"></span>Leitfragen für das Expertengespräch zum Qualitätsjournalismus</p>
<p>o	Wie verändert das Internet den Journalismus und die Medienöffentlichkeit insbesondere in qualitativer Hinsicht?</p>
<p>o	Worin unterscheidet sich der Journalismus in der analogen, von dem in der digitalen Welt (oder ist eine solche Trennung völlig unzutreffend)? Lässt sich Online-Journalismus vom traditionellen Journalismus abgrenzen und wie wird sich dieser, auch hinsichtlich Nutzung und Qualität, entwickeln?</p>
<p>o	Konstituieren Blogs eine neue Form journalistischer Öffentlichkeit? Wird die Aufklärungsfunktion der Presse durch sie gebrochen?</p>
<p>o	Wie verändern ökonomische Herausforderungen (bspw. sinkende Werbeeinnahmen und Auflagezahlen, Medienkonzentration, crossmediale Verflechtungen der Unternehmen, Auftreten neuer Player wie Google) den Journalismus in seiner Qualität und seiner Bedeutung für die Demokratie?</p>
<p>o	Welche Rolle spielt das Verhältnis von Verlag und Redaktion für die Qualität?</p>
<p>o	Ist das Berufsethos der Journalisten durch die ökonomischen Herausforderungen in Gefahr?</p>
<p>o	Gegenwärtig haben wir zur Finanzierung von Qualitätsjournalismus vor allem zwei Systeme: den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die werbefinanzierten privaten Angebote. Welche alternativen Finanzierungsmodelle, beispielsweise die im Ausland bereits verfolgten Stiftungsmodelle, bieten sich zur Sicherstellung von Qualitätsjournalismus in Deutschland an?</p>
<p>o	Wie sehen Sie die Chancen, Journalismus über crowd funding und/oder social funding zu finanzieren und wen sehen Sie hier als die zentralen Akteure, um solcherart Finanzierungssysteme flächendeckend zum Einsatz zu bringen (Journalisten selbst, Verlage, Social Media-Unternehmen, Dritte)?</p>
<p>o	Welche neuen Geschäftsmodelle und Publikationsmöglichkeiten sehen Sie insbesondere für freie Journalisten?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen hat es für den Qualitätsjournalismus, wenn immer mehr festangestellte Journalisten durch freie Mitarbeiter ersetzt werden?</p>
<p>o	Wie ist die soziale Lage von Journalisten heute im Vergleich zum letzten Jahrzehnt und wo sehen Sie hier gesetzgeberischen Handlungsbedarf?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen haben diese Veränderungen für den Qualitätsjournalismus?</p>
<p>o	Welche Veränderungen gibt es in der Ausbildung, die Journalisten heute durchlaufen?</p>
<p>o	Werden die heutigen Ausbildungsgänge sowohl im staatlichen, als auch im privaten Bereich den Anforderungen an die zukünftigen Journalisten gerecht?</p>
<p>o	Gerät der Journalismus in Gefahr, zum verlängerten Arm der Öffentlichkeitsarbeit zu werden? Wie ist die aktuelle Situation im Verhältnis von Journalismus und PR? Verschwimmen die Grenzen weiter oder gibt es stärkere Abgrenzungsversuche der Journalisten?</p>
<p>o Welche rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen Journalismus im Hinblick auf Qualität und Unabhängigkeit in besonderer Weise und welcher Verbesserungs- bzw. Handlungsbedarf besteht diesbezüglich (beispielsweise mit Blick auf die verfassungsrechtlich garantierten Medienfreiheiten, die Zeugnisverweigerungsrechte, die Presseausweise und die Berufsausbildung des grundsätzlich offenen Berufes eines Journalisten oder einer Journalistin)?</p>
<p>o Lassen sich nach Ihrer Auffassung Tendenzen der Boulevardisierung und Verflachung feststellen und wo liegen hier die Ursachen? Nimmt die Anzahl von investigativen Berichten sowie originellen und fundiert recherchierten Artikeln ab, und wenn ja, warum? Welche Rolle spielen Nachrichtenagenturen dabei?</p>
<p>o „Autorität kommt von Autor und Qualität kommt von Qual“ – dieser Satz ist am Eingang der renommierten Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg zu lesen. Welche Bedeutung und Rolle kommt sowohl dem Journalisten, als auch dem Leser/Zuschauer/Zuhörer im Hinblick auf die Qualität von Journalismus zu?</p>
<p>o Benötigen Medienschaffende (Journalisten wie Verlage und Rundfunkanstalten) stärkere Anreize zur Entwicklung von qualitativ hochwertigen Inhalten? Wenn ja, welche?</p>
<p>o In welchen Bereichen der Berichterstattung in Print, Rundfunk und Internet sind Qualitätsdefizite auszumachen?</p>
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		<title>Crossmedia: Website des 9. Jahrgangs der Evangelischen Journalistenschule</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 17:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[
Hüte aus Zuckerwatte, ein ehemaliger Boxstar, ein Gentrifizierungs-Multiplikator, Berlins berühmteste Currywurstbude &#8211; all das und mehr ist zu bewundern auf der Site Crossmedia.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 9. Jahrgangs der Evangelischen Journalistenschule in Berlin haben in den vergangenen fünf Wochen einiges gelernt und ausprobiert: wie man gute Fotos macht und sie bearbeitet, wie man eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jg9.ejs-training.de"><img class="wp-image-2058 size-full" title="home" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/02/home1.jpg" alt="" width="250" height="431" /></a></p>
<p><strong>Hüte aus Zuckerwatte, ein ehemaliger Boxstar, ein Gentrifizierungs-Multiplikator, Berlins berühmteste Currywurstbude &#8211; all das und mehr ist zu bewundern auf der Site <a href="http://jg9.ejs-training.de/">Crossmedia</a>.</strong></p>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <a href="http://evangelische-journalistenschule.de/index.php?page=aktueller-jahrgang">9. Jahrgangs</a> der <a href="http://http://evangelische-journalistenschule.de/">Evangelischen Journalistenschule</a> in Berlin haben in den vergangenen fünf Wochen einiges gelernt und ausprobiert: wie man gute Fotos macht und sie bearbeitet, wie man eine Audio-Slideshow erstellt und Videos dreht. Die Ergebnisse sind jetzt zu sehen, und sie können sich sehen lassen.</p>
<p>Technische Schwierigkeiten gab es genug; da kommt beim Kodieren schon mal ein Seitenverhältnis raus, das so nicht hätte sein sollen, aber die Zeit reicht nicht, es neu zu machen, oder der Ton bei der Slideshow ist nicht richtig gepegelt. Das gehört zum Lernen dazu, und wie immer gilt: Content ist King &#8211; was zählt, ist der Inhalt. Davon gibt es genug, und spannend ist er in jedem Fall.</p>
<p>Ich selbst habe in der vergangenen Woche dafür gesorgt, dass die, die noch keinen Eindruck davon hatten, wie man ein CMS installiert, konfiguriert und nutzt, jetzt etwas besser Bescheid wissen (richtig zur Sache geht&#8217;s in der dreiwöchigen Online-Lehrredaktion im Spätsommer), und dann mit allen zusammen die Inhalte ins Netz gebracht. Nun kann man sich davon überzeugen, <a href="http://jg9.ejs-training.de/">wie&#8217;s gelungen ist</a>. Viel Spaß dabei.</p>
<p>Übrigens: Am Donnerstag hat <a href="http://datenjournalist.de">Lorenz Matzat</a> gezeigt, wie Google Fusion Tables funktioniert, so dass es nun auch noch einen kleinen <a href="http://jg9.ejs-training.de/schauplatze/">&#8220;Datenjournalismus&#8221;-Anteil</a> gibt.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Netzregulierung: Freischreiber fordern Blogger zum Zusammenschluss auf</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 07:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Drüben bei Freischreibers gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:
Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger die Nackenhaare aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der Freischreiber verdankt seine Entstehung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drüben bei <a href="http://www.freischreiber.de/home/netzregulierung-freischreiber-fordern-blogger-zum-zusammenschluss-auf">Freischreibers</a> gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:</p>
<blockquote><p>Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/02/04/gewerkschaft-ig-verein-was-bringt-ein-blogger-verband/" target="_blank">die Nackenhaare</a> aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der <em>Freischreiber</em> verdankt seine Entstehung auch der Hilfe der Fotografen-Vereinigung <em><a href="http://www.freelens.com/" target="_blank">Freelens</a></em>, mit der wir gern und eng zusammenarbeiten.</p>
<p>Wir  glauben, dass eine Interessenvertretung der Blogger angesichts der  zunehmenden politischen Versuche, das Netz zu regulieren, überfällig  ist. Es würde uns deshalb freuen, wenn aus der Mitte der Blogs eine  Initiative käme, die wir unterstützen könnten &#8211; so wie der Verein <em>Freelens</em> uns bei den Vorbereitungen der <em>Freischreiber-</em>Gründung geholfen hat.</p>
<p>Die <a href="http://www.re-publica.de/11/" target="_blank">nächste</a> <em>re:publica</em>-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Re:publica" target="_blank">Konferenz</a> in Berlin wäre eine gute Gelegenheit, die Idee eines Bloggerverbands mit Leben zu erfüllen.</p></blockquote>
<p>Bin gespannt.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Mobile Textkulturen: Wir nennen es Schreiben</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/mobile-textkulturen-wir-nennen-es-schreiben/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 06:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute Abend beginnt im Berliner ICI die Konferenz Mobile Textkulturen, veranstaltet von der Berliner Gazette:
Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?
Ich werde morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1779" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/mobile-textkulturen-wir-nennen-es-schreiben/attachment/mcjob-gruppe1/"><img class="alignleft size-full wp-image-1779" title="McJob-Gruppe1" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/10/McJob-Gruppe1.gif" alt="McJob-Gruppe1" width="430" height="217" /></a></p>
<p>Heute Abend beginnt im Berliner <a href="http://www.ici-berlin.org/">ICI</a> die Konferenz <a href="http://berlinergazette.de/mobile-textkulturen/">Mobile Textkulturen</a>, veranstaltet von der Berliner Gazette:</p>
<blockquote><p>Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?</p></blockquote>
<p>Ich werde morgen (Samstag) zwei Podien morderieren:</p>
<blockquote><p><strong>Schöne neue Nebenbeschäftigung</strong> | 17 Uhr<br />
Schreiben, surfen, telefonieren: alles immerzu, und immer öfter zugleich. Schreiben immer häufiger zu jenen Zeiten, die sonst ungenutzt bleiben. Kurz: mobile Textkulturen machen aus der altehrwürdigen Kulturtechnik des Schreibens eine Nebenbeschäf- tigung. Was sind die ökonomischen Konsequenzen für die Arbeit von AutorInnen? Welche Geschäftsmodelle behaupten sich<br />
Mit: Robin-Meyer Lucht, Sascha Kösch und Chris Köver.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p><strong>Stadt in der Stadt</strong> | 20 Uhr<br />
Schreiben ist längst nicht mehr an einen privaten Raum gebunden. Die Privatsphäre wiederum löst sich auf in Zeiten von Facebook und mobilen Textkulturen. Wie verändert der „mobility turn“ öffentliche Räume? Wie entsteht im Zuge dessen Öffentlichkeit?<br />
Mit: Mercedes Bunz, Kathrin Passig und Martijn de Waal.</p></blockquote>
<p>Wer mir Fragen für die Teilnehmer schicken will: bitte einfach in den Kommentaren eintragen!</p>
 ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Anhörung des BMJ zum 3. Korb der Urheberrechtsnovelle – Open Access</title>
		<link>http://immateriblog.de/urheberrecht/anhorung-des-bmj-zum-3-korb-der-urheberrechtsnovelle-%e2%80%93-open-access/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei iRights.info habe ich heute morgen live von der Anhörung des BMJ zu Open Access geblogged.
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei iRights.info habe ich heute morgen live von der Anhörung des BMJ zu Open Access <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/07/13/anhorung-des-bmj-zum-3-korb-der-urheberrechtsnovelle-open-access/">geblogged</a>.</p>
 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einloggen13 &#8211; oder: Social Media und Journalismus</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/einloggen13-oder-social-media-und-journalismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>

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		<description><![CDATA[15 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein Online-Magazin zum Thema Journalismus und Social Media produziert – in zweieinhalb Tagen.

Bis auf die automatisierte Twitterschau (die auch nicht immer zuverlässig funktioniert), ist es hier in den vergangenen Wochen recht still gewesen. Dafür gibt es einen Grund: Zum fünften Mal habe ich an der  evangelischen Journalistenschule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>15 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein <a href="http://ejs.ituj-training.de/">Online-Magazin zum Thema Journalismus und Social Media</a></strong><strong> produziert – in zweieinhalb Tagen.</strong></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-1479" title="eiloggen13" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/06/eiloggen13.jpg" alt="eiloggen13" width="425" height="274" /></a></p>
<p>Bis auf die automatisierte Twitterschau (die auch nicht immer zuverlässig funktioniert), ist es hier in den vergangenen Wochen recht still gewesen. Dafür gibt es einen Grund: Zum fünften Mal habe ich an der  <a href="http://www.evangelische-journalistenschule.de/">evangelischen Journalistenschule</a> drei Wochen lang die so genannte „Lehrredaktion Online“ unterrichtet. (Dieses Mal zusammen mit dem großartigen Kollegen <a href="http://medienstratege.de">Peter Berger</a>.)<span id="more-1472"></span></p>
<p>Die Lehrredaktion online gehört zur 18monatigen Ausbildung der <a href="http://evangelische-journalistenschule.de/index.php?page=aktueller-jahrgang">Volontärinnen und Volontäre</a>. In dieser Zeit soll ihnen vermittelt werden, was „Journalismus online“ ist, sein kann und vielleicht sein wird.</p>
<p>Drei Wochen hört sich nach einer langen Zeit an, aber wenn man sich das <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/06/curriculum.pdf">Curriculum</a> (PDF, 96 kb) ansieht, dann stellt man fest, dass sie sehr knapp sind. Denn mein Anspruch ist es, zum einen das Handwerk (Schreiben fürs Web, Grundlagen der Fotobearbeitung, Audio-Slideshow etc.) und den Umgang mit Werkzeugen zu vermitteln (CMS, Social Media Tools etc.), zum anderen aber auch einen reflektierten Überblick über die Entwicklungen im Journalismus zu geben. Und diese Entwicklungen kristallisieren eben besonders in der Debatte über „das Internet“ – und was es mit „dem Journalismus“ macht.</p>
<p><strong>Das Internet und die Zukunft des Journalismus</strong></p>
<p>Eigentlich keine Frage, die auf eine Lehrredaktion online begrenzt sein sollte, aber ich kenne es nun seit mehr als zehn Jahren, dass Internet-Themen mit Online-Journalismus gleichgesetzt werden. Beste Beispiele sind Recherche online (welcher Print-, Radio- oder Fernsehjournalist kann darauf verzichten?) und die Debatte um die Internet-Regulierung, die als Online-Thema verstanden wird – was ungefähr so schlüssig ist, wie die Auseinandersetzung über die Gesundheitsreform ausschließlich im „Gesundheitsmagazin Praxis“ zu verhandeln.</p>
<p>Deutlich wird das an der Leseliste, die ich für die Lehrredaktion zusammengestellt habe. Ich habe sie nun vom (internen) Wiki <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/leseliste/">hier auf eine Seite</a> gehoben und würde mich sehr über Anregungen und Kommentare dazu freuen.</p>
<p>Außerdem gab es zwei  Gastdozenten (<a href="http://persiel.com">Jan Persiel</a> zu Photoshop und <a href="http://irights.info/index.php?q=node/1478">Till Kreutzer</a> zu Online-Recht) und vier Gäste: <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/97.html">Thierry Chervel</a>, Mitgründer des <a href="http://www.perlentaucher.de/">Perlentauchers</a>, <a href="http://www.weltreporter.net/index.php?page=korrespondent&amp;lang=de&amp;id=9">Kai Schächtele</a>, freier Journalist und derzeit auf <a href="http://www.wintermaerchen2010.com/">Slideshow-Safari in Südafrika</a>, <a href="http://www.netbooknews.de/uber-nbn/">Sascha Pallenberg</a> von <a href="http://www.netbooknews.de/">netbooknews</a> (per IP-Telefonie aus San Francisco) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl">Markus Beckedahl</a> von <a href="http://netzpolitik.org">netzpolitik.org</a>. Es waren spannende Diskussionen, die sich da entwickelt haben, und ich hätte es mir einerseits gewünscht, dass sie per Video dokumentiert wären. Andererseits hätte es sicher dazu geführt, dass der eine oder andere dann nicht mehr so frei von der Leber weg gefragt und geantwortet hätte.</p>
<p>Was Peter und mir gelegen kam ist, dass die Lehrredaktion die letzte der Ausbildung ist, d.h. die Volos haben schon Print in verschiedenen Variationen, Radio und Fernsehen hinter sich gebracht, außerdem ein eigenes, tolles Magazin produziert: <a href="http://www.einsichten13.de/download.html">Einsichten13</a> (inkl. <a href="http://www.facebook.com/pages/Berlin-Germany/Einsichten13/340932446655">Facebook-Seite</a>) &#8211; daher auch der nicht ganz selbsterklärende Name &#8220;Einloggen13&#8243; des Online-Magazins.</p>
<p><strong>Im Schweinsgalopp</strong></p>
<p>Ein eigenes Produkt sollte natürlich auch das Ergebnis der Lehrredaktion online sein. Im Gegensatz zum Printmagazin, wo vier oder sogar sechs Wochen dafür zur Verfügung standen, hatten die Volos in diesem Fall aber etwas weniger Zeit – zweieinhalb Tage, um genau zu sein. Von der Themenfindung über die Recherche bis zur Produktion.</p>
<p>Das schreibe ich deshalb so explizit, weil es einigen Teilnehmern schwer fiel, das Resultat mit ihrem (lobenswerten) journalistischen Anspruch und Perfektionismus in Einklang zu bringen und zwischenzeitlich sogar überlegt hatten, das produzierte Online-Magazin hinter einem Passwortschutz verschwinden zu lassen. Ich bin sehr froh, dass das dann doch nicht passiert ist – denn es wäre schade, wenn dieses fantastische Ergebnis jetzt nicht zu sehen wäre.</p>
<p>15 Beiträge sind in den drei Tagen entstanden, darunter drei Videos und einige Audiointerviews. Schon die Themenkonferenz hat Peter und mich begeistert: in null Komma nix waren 30 sehr gute Ideen für Geschichten gefunden, von denen dann 15 übrig geblieben sind. Darunter ein Interview mit Cynthia Typaldos, die den Bezahldienst Kachingle erfunden hat, und die von Autorin Christiane Hawranek auf dem Berliner Hauptbahnhof abgepasst wurde, ein Text dazu, was APIs für den Journalismus bedeuten, über dem Autorin Karola Kallweit fast zur Hackerin geworden ist (naja: fast <img src='http://immateriblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Nadine Ahr und Lilith Becker haben untersucht, was deutsche Zeitungsverlage bei Facebook treiben, Martin Rothe hat sich das Heddesheimblog &amp; Co. angeschaut, Vera Pache das Modemagazin I Like My Style, das aus einer Internet-Community entstanden ist, Jan Mölleken fragt, was denn Journalisten eigentlich mit Twitter anfangen sollen. Und so vieles  mehr. Unten Links zu allen Artikeln in der Ressortstruktur wie auf der Site.</p>
<p>Meiner Ansicht nach ist das Experiment, Journalisten ein Magazin zum Verhältnis von Social Media und Journalismus mit den Mitteln von Journalismus und Social Media produzieren zu lassen, aufgegangen. Schön ist, dass sich jeder davon selbst überzeugen kann. Und auch die Kommentarfunktion ist offen.</p>
<p><strong>Ressort Mensch</strong></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1684">Revolution an der Graswurzel</a> - Medienprojekte wie „InsightShare“ oder das Bloggerportal „Rising Voices“ glauben an die beste aller möglichen Welten: Eine Welt, in der die Entrechteten ihre Stimme erheben. <em>von Christina Felschen</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1455">„In den USA dreht sich alles um Geld, Geld, Geld“</a> - Cynthia Typaldos tourt zurzeit durch Deutschland. In einem großen blauen Rollkoffer transportiert die 59-Jährige Infos über ihren Bezahldienst Kachingle – und stapelweise Fotos von ihrem Hund Bunny. (mit Audio-Interviews) <em>von Christiane Hawranek</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1446">Glauben an die Nische</a> - Sie bloggen, wo die NPD aufmarschiert, laden Videos über Mikrokredite auf youtube und facebook. In Blogs, social networks oder bei twitter ist die Nische das Kapital. <em>von Tanja Tricarico</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1655">Konkurrent Blogger?</a> - Der Medienwissenschaftler Dr. Stefan Höltgen über Weblogs und Journalismus. (Video) <em>von Christoph Cöln</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1381">Was ist eigentlich Social Media?</a> - <em><span style="font-style: normal;">Social Media: Eine Umfrage. (Video) </span>von Nadine Ahr und Lilith Becker</em></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1872">Köhler aus dem Amt gebloggt?</a> - Blogger feiern ihren Einfluss beim Rücktritt Köhlers. Den „etablierten Medien“ werfen sie vor, schnarchnasig zu sein oder sogar, unter Zensur zu stehen. Was ist dran an dem Vorwurf? <em>von Silke Kehl und Monika Konigorski</em></p>
<p><strong>Ressort Marke</strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong><span style="font-weight: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1463">Trinkgeld für die digitale Kaffeekasse</a> - Noch spielen nur wenige Blogs Geld ein. Auch die Bezahldienste Flattr und Kachingle bringen nur Centbeträge. Doch die Zahl der Internetseiten, die die Online-Spendenbüchsen nutzen, wächst und wächst. <em>von Christiane Hawranek</em></span></strong></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1457">Feedback bei Facebook</a> - Immer mehr Zeitungen haben Fanseiten in sozialen Netzwerken. Leser können Artikel kommentieren und bewerten. Aber was bringt das? Wir haben nachgefragt bei Zeit, Welt und Taz.?<em>von Nadine Ahr und Lilith Becker</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1390">Lokalblogger statt Bratwurst-Journalist</a> - Heddesheimblog &amp; Co. sind die Schreckgespenster der Lokalzeitungen. Andere feiern sie als Wiedergeburt des kritischen Lokaljournalismus. Aber lässt sich damit Geld verdienen? <em>von Martin Rothe</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1385">Mein Stil, meine Fotos – Dein Magazin</a> - Erst im Netz und dann auf Papier. I Like My Style ist das erste Modemagazin, das aus eine Internet-Community entstanden ist. <em>von Vera Pache</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1370">Marke werden – aber wie?</a> - <em><span style="font-style: normal;">Ein Chef, ein Job von neun bis fünf, ein festes Gehalt – das war gestern. Heute müssen Journalisten sich breit aufstellen und zu Unternehmern werden. Ein Besuch in der Zukunft. </span>von Jana Petersen und Adrian Pickshaus</em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>Ressort Maschine</strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1528">Zwitschern für Journalisten</a> - <em><span style="font-style: normal;">Verleger und Chefredakteure lieben es. In Redaktionen gilt es als das Ding der Zukunft. Aber mal im Vertrauen: Wissen Sie wirklich, was Twitter ist und wozu man es brauchen kann? </span>von Jan Mölleken</em></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1366">Die Speisung der Fünftausend – das Guardian-Experiment</a> - API statt Bezahlinhalt: Der Guardian stellt seine Inhalte kostenlos anderen Webseiten zur Verfügung. Porträt eines Konzepts, dass eine Erfolgsgeschichte werden könnte. <em>von Karola Kallweit</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1632">Besser suchen bei Twitter</a> - Twitter kann für Journalisten auf Newssuche ein hilfreicher Freund sein – oder ein quälendes Ärgernis. Diese Tipps und Tools zur besseren Suche sparen Zeit und schonen die Nerven. <em>von Jan Mölleken</em></p>
<p>Und zur Unterhaltung gleich hier die Umfrage: Was ist eigentlich Social Media?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="448" height="270" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C37HBDoVT6k&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="270" src="http://www.youtube.com/v/C37HBDoVT6k&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Über eBooks, DRM und Urheberrecht: Interview bei e-book-news.de</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/uber-ebook-drm-und-urheberrecht-interview-bei-e-book-news-de/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 19:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>

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		<description><![CDATA[Ansgar Warner hat mich heute Vormittag zu vielen Fragen rund um eBooks befragt. Und nun steht das Interview bereits online:
Warum kann man ein Hörbuch kopieren, ein E-Book aber nicht? Darf Amazon die Bücher auf dem Kindle löschen? Wozu braucht Aristoteles DRM-Schutz? Urheberrecht im virtuellen Zeitalter gibt selbst Juristen so manches Rätsel auf. Die Macher von irights.info [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ansgar Warner hat mich heute Vormittag zu vielen Fragen rund um eBooks befragt. Und nun steht das Interview bereits online:</p>
<blockquote><p>Warum kann man ein Hörbuch kopieren, ein E-Book aber nicht? Darf Amazon die Bücher auf dem Kindle löschen? Wozu braucht Aristoteles DRM-Schutz? Urheberrecht im virtuellen Zeitalter gibt selbst Juristen so manches Rätsel auf. Die Macher von <a style="color: #3c78a7; text-decoration: none; padding: 0px; margin: 0px;" href="http://www.irights.info/">irights.info</a> sind angetreten, eine Schneise durch den digitalen Rechte-Dschungel zu schlagen. E-Book-News sprach mit Projektleiter Matthias Spielkamp über alltägliche Risiken und Nebenwirkungen des elektronischen Lesens.</p></blockquote>
<p>Hier ein Ausschnitt, in dem es darum geht, warum Nutzer Kopierschutz hassen, warum DRM mehr ist als Kopierschutz und welche ungeklärten Fragen sich beim Einsatz digitaler Wasserzeichen stellen. Den Rest gibt&#8217;s bei <a href="http://www.e-book-news.de/urheber-wollen-niemanden-verprellen-irights-experte-matthias-spielkamp-im-gesprach-uber-drmkopierschutz/">e-book-news.de</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="448" height="272" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PO9VhlpXriw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="272" src="http://www.youtube.com/v/PO9VhlpXriw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 ]]></content:encoded>
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