Aug
1
Richard Stallman, Free Software und die Piratenpartei
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Stallman, Gründervater der Free-Software-Bewegung, hat in einem interessanten Text die Forderungen der schwedischen Piratenpartei analysiert. Sein Fazit: schlecht für freie Software, da eine Begrenzung des Urheberrechtsschutzes auf fünf Jahre dazu führt, dass anschließend die General Public License (GPL) die Freiheit der Software nicht mehr garantieren kann, zugleich aber proprietäre Software durch End User License Agreements (EULA) “geschützt” wird, die nicht auslaufen.
Philippe Agrain, CEO von Sopinspace, Society for Public Information Spaces und Gründer von La Quadrature du Net, der NGO, die sich vor allem gegen die französische “Three Strikes”-Gesetzgebung engagiert hat, entwirft in einem Papier eine Vorstellung davon, dass “Information Commons” (dt. etwa Wissensallmende) in der internationalen Normensetzung besonders berücksichtigt werden müssen:
Richard Stalman’s analysis highlights one of the reasons that led me to advocate (now for some years) the creation of a positive recognition of information commons (including their being safe against reproprietarization) in international norms. The dependency of the definition of present copylefted commons on contractual (or at least licensing) schemes is a structural weakness. It leads us to fear events such as shortening of copyright protection that we recognize for other reasons as desirable. Of course, until the positive recognition exists, the licensing-based copylefted commons are necessary and the approach used to define them in the GPL is invaluable. But as a longer-term perspective we should reflect and act about the structural weakness. For more on the positive recognition, see Towards a positive recognition of Commons-based research and innovation in international norms. (PDF, 372 kb)
Mai
27
Red Hat klagt gegen die Schweiz wg. Free and Open Source Software
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Die Nachricht ist schon etwas älter, aber ich bin jetzt erst darauf aufmerksam geworden:
Der Bund hat einen 42-Millionen-Auftrag an Microsoft vergeben. Konkurrenten von Microsoft sehen sich vom Wettbewerb ausgeschlossen. In der Tat ist der Auftrag nicht öffentlich ausgeschrieben worden. Nun droht eine Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht.
So die Neue Zürcher Zeitung vom 5. Mai. Nun hat, wie Golem berichtet, eine Gruppe von Firmen, die Free and Open Source Software bzw. Dienstlesitungen dazu anbieten, Klage erhoben:
Die Unternehmen verlangen vom Schweizer Verwaltungsgericht, dass es den Vertrag annulliert und eine öffentliche Ausschreibung ansetzt. Dies ermögliche, dass Microsoft-Alternativen fair betrachtet werden, argumentiert Red Hat.
Feb
3
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Die Free Software Foundation Europe hat eine Kampagne für freie PDF-Reader gestartet. Ich habe mit gleich Skim installiert und bin sehr zufrieden.
Okt
28
Wall Street Journal: Microsoft Battles Low-Cost Rival for Africa
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Wer gut Englisch spricht, sollte den Artikel aus dem WSJ lesen. Ein bedrückendes Beispiel für die Methoden eines Fast-Monopolisten, dessen Gründer sich gern als Wohltäter der Welt gibt. Kleiner Recherche-Tipp nebenbei: Der Artikel wird nicht vollständig angezeigt, weil er angeblich nur für Abonnenten gedacht ist. Aber wer ihn über Googles News-Suche aufruft, bekommt ihn komplett. Wie lange, weiß ich allerdings nicht.


