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	<title>immateriblog.de &#187; Open Access</title>
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	<description>Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt</description>
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		<title>KollegInnen, macht die Augen auf! Zum Verdi-Positionspapier zum Urheberrecht</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 08:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[angemessene Vergütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verdi-Bundesvorstand hat das Positionspapier &#8220;Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts&#8221; verabschiedet. Das Papier strotzt vor Unkenntnis und analytischen Kurzschlüssen  (vom schlechtem Stil zu schweigen). Die Herausforderungen der Zukunft an das Urheberrecht wird Verdi mit den darin vertretenen Positionen jedenfalls nicht  bestehen.
Irgendwann im Sommer, es muss im Juli gewesen sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verdi-Bundesvorstand hat das Positionspapier &#8220;Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts&#8221; verabschiedet. Das Papier strotzt vor Unkenntnis und analytischen Kurzschlüssen  (vom schlechtem Stil zu schweigen). Die</strong><strong> </strong><strong>Herausforderungen der Zukunft an das Urheberrecht wird </strong><strong>Verdi mit den </strong><strong>darin vertretenen Positionen</strong><strong> jedenfalls nicht </strong><strong> bestehen.</strong></p>
<p>Irgendwann im Sommer, es muss im Juli gewesen sein, wurde im Verdi-Mitgliedernetz ein Diskussionspapier zum Urheberrecht veröffentlicht. Mitglieder sollten die Möglichkeit haben, dazu Stellung zu nehmen. Ich bin Mitglied und als Journalist auf Urheberrechtsfragen spezialisiert. Einen Hinweis auf das Papier habe ich über offizielle Kanäle nicht bekommen (etwa in einem der Verdi-Newsletter, die ich abonniert habe). Irgendwann wurde ich von Kollegen darauf aufmerksam gemacht. Zu dem Zeitpunkt hatten drei oder vier KollegInnen kommentiert; viel mehr sind es dann auch nicht mehr geworden. Es ist schwierig, in einem Meer von Neuigkeiten auf derartige Dinge aufmerksam zu machen, aber ich denke, da wäre mehr drin gewesen.</p>
<p>Als ich das Papier gelesen habe, konnte ich jedoch nicht umhin zu denken, dass eine Auseinandersetzung gar nicht gewünscht war. Die Positionen, die dort vertreten wurden, waren derart einseitig und schlecht informiert, dass die AutorInnen hätten fürchten müssen, dass es ihnen von den Mitgliedern zerpflückt worden wäre. Die wenigen Kommentare waren eindeutig negativ.</p>
<p>Nun hat die Gewerkschaft seit Jahren ihre Schwierigkeiten mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf das Urheberrecht. Wo früher die Fronten klar gezogen waren (hier die Gewerkschaft, dort die Verlage), herrscht heute Verwirrung. Da gibt es auf einmal das Internet und Nutzer, die selber publizieren, ihre Musik veröffentlichen, Videos hochladen können. Und Mitglieder, die zugleich Nutzer und Urheber sind.</p>
<p>Ich habe mir die Mühe gemacht, das Diskussionspapier ausführlich zu kommentieren, in der Hoffnung, die AutorInnen (namentlich sind sie bis heute nicht genannt) könnten Interesse an meinen Einschätzungen dazu haben. Als nun heute das Papier auftauchte, das bereits am Montag beschlossen worden war, war klar: nahezu nichts <sup class='footnote'><a href='#fn-1796-1' id='fnref-1796-1' onclick='return fdfootnote_show(1796)'>1</a></sup> von allem war eingeflossen. Das verletzt nicht meine Eitelkeit, denn ich hatte von Anfang an meine Zweifel daran gehabt, dass das passiert &#8211; auch, wenn es &#8220;Diskussionspapier&#8221; genannt wurde.</p>
<p>Aber das ist der Grund, warum ich hier die Gelegenheit nutze, einen Teil meiner Einwände gegen das Dokument aufzulisten, da mir weiterhin daran gelegen ist, dass die Gewerkschaft, in der ich Mitglied bin, in der Tat zukunftsfähige Positionen zum Urheberrecht entwickelt. Da sich im Vergleich zum verabschiedeten Papier (<a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/10/verdi_Urheberrecht_Position.pdf">PDF, 120 kb</a>) nahezu nichts geändert hat, kann es als Grundlage dienen, meine Anmerkungen zu verstehen:</p>
<p><span id="more-1796"></span></p>
<p>Obwohl in der Einführung auf die positiven Aspekte von Digitalisierung und Internet hingewiesen wird, ist die Tendenz doch leider überwiegend eine negative: Durch unsinnige Analogien („Es entspricht einem breiten gesellschaftlichen Konsens und dem Selbstverständnis der Gewerkschaft, dass Rechtsverstöße (wie Betrug, Erpressung, Nazipropaganda, Verleumdungen), wo immer sie geschehen, zu unterbinden und erforderlichenfalls zu ahnden sind.“) wird versucht, Urhebeberrechtsverstöße in die Nähe derartiger Taten zu rücken. Was soll das eine mit dem anderen zu tun haben?</p>
<p>Mit dieser Strategie, Analogien zu unterstellen, wo keine sind, geht es weiter: Zwar „haben es ganze Zweige der Medien- und Kulturbranche „verschlafen“, neben den herkömmlichen Vertriebswegen tragfähige Geschäftsmodelle für den Vertriebsweg Internet aufzusetzen und darüber nennenswerte Einnahmen zu generieren“ (stimmt), aber es gibt ja auf der anderen Seite die „weit verbreitete Mentalität der Nutzer/innen, im Netz müsse möglichst alles gratis sein, sowie die systematische sekundäre Verwertung von Angeboten im Internet durch Dritte“, die alles so schwierig werden lässt. Und ohnehin ist die „Erlössituation der Verwertungsunternehmen [...] schwieriger geworden“.</p>
<p>Der Reihe nach:</p>
<p><strong>“Umsonstmentalität“</strong></p>
<p>- gern auch <em>Geiz-ist-geil-Mentalität</em> genannt. Es gibt sie natürlich, aber sie hat mit den Umbrüchen durch das Internet so gut wie nichts zu tun, schon gar nicht in der Verlagsindustrie. Wann hätten wir mal davon gelesen, dass Zeitungskäufern oder Fernsehzuschauern eine Umsonstmentalität unterstellt worden wäre? Und doch wäre das nach dem Muster des vorliegenden Papiers völlig berechtigt gewesen, denn die Inhalte in der Zeitung werden durch Werbung finanziert (der Verkaufserlös geht für den Vertrieb drauf, also die Nachrichten auf Papier zu drucken, mit dem LKW durchs Land zu fahren und Kioske zu betreiben, an denen die Zeitungen gekauft werden können), und im privaten Fernsehen wird sogar der Vertriebsweg (die Sendeanlagen) durch Werbung finanziert. Liegt also auch hier eine „indirekt auch von einigen Verwertern forcierte – weit verbreitete Mentalität der Nutzer/innen, im Netz müsse möglichst alles gratis sein“ vor? Wenn ja, warum ist ver.di nie auf die Barrikaden gegangen und hat die Mitglieder aufgefordert, nur öffentlich-rechtliches (durch Gebühren finanziertes) Fernsehen zu schauen und die taz zu lesen, die so gut wie keine Werbeeinnahmen hat?</p>
<p>Was man zur Kenntnis nehmen muss (weil es eine Tatsache ist und sie nicht wieder verschwinden wird), ist, dass sich die Marktstrukturen durch Digitalisierung und Internet grundlegend geändert haben. Das hat nichts mit Technikgläubigkeit zu tun, oder dass man unterstellt, das Netz funktioniere nach Naturgesetzen, auf die wir keinen Einfluss nehmen könnten. Es hat aber etwas mit ökonomischem Sachverstand zu tun. Wenn ich Informationen im Internet angeboten bekomme, ohne dass ich dafür direkt bezahlen muss (indirekt bezahle ich ohnehin dafür, über die Werbung) bin ich kein schlechter Mensch, wenn ich nicht darauf verzichte und stattdessen am Kiosk eine Zeitung kaufe. Sondern ich nehme ein Angebot wahr.</p>
<p>Und wenn die Anbieter ihre Informationen kostenlos veröffentlichen, dann aus einem Marktzwang heraus, denn der Konkurrent, der es sonst tut, sitzt im Büro nebenan. Warum? Weil die Möglichkeit besteht und die Vertriebskosten im Gegensatz zur Zeitungsproduktion so unglaublich gering sind. Kann man das denn nicht ändern? Doch: Indem man das Internet wieder abschafft.</p>
<p><strong>“systematische sekundäre Verwertung von Angeboten im Internet durch Dritte“</strong></p>
<p>Es ist erschütternd, diese Aussage hier zu sehen. Denn dass es im Netz diese Verwertung gibt, ist die zentrale Behauptung der Presseverlage dafür, ein Leistungsschutzrecht einzuführen. Nun wäre es selbstverständlich falsch zu sagen: „Es ist die Behauptung der Verwerter, also darf man sich ihr als Gewerkschaft nicht anschließen“. Nur ist die Behauptung selbst falsch.  Die Verwerter sind bis heute jeden (jeden!) Beleg dafür schuldig geblieben, dass diese systematische und – wichtig – illegale Verwertung stattfindet. Auf zahllosen Podien, auf einigen davon war ich selbst als Diskussionsteilnehmer, unter anderem mit Springers Chef-Lobbyist Christoph Keese, wird immer wieder angeführt, dass es Angebote gebe, die diese systematische Auswertung der Verlagsangebote vornehmen. Auf Nachfrage hat sich bisher keiner der Verlagsvertreter in der Lage gesehen, diese Behauptung zu belegen.</p>
<p>Nun kann ich nicht die inzwischen quälend lange und komplexe Diskussion um das Leistungsschutzrecht hier in einem Absatz zusammenfassen, aber ich möchte auf den Beitrag hinweisen, den wir bei iRights.info zum Gesetzesentwurf der Verleger, der von dju und DJV kommentiert wurde, veröffentlicht haben: <a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/880">iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger</a></p>
<p>Nur kurz die wichtigsten Stichworte:</p>
<ul>
<li>Die Frage, was überhaupt ein ,,Presseerzeugnis&#8221; ist, ist ungeklärt (und wahrscheinlich nicht sinnvoll zu klären). Das Problem daran: Das neue Recht geriete in Konflikt mit den Urheberrechen der Autoren (die ver.di in diesem Papier als so schützenswert preist – was sie auch sind).</li>
<li>Das Leistungsschutzrecht würde Verwertern eine sehr weit gehende Kontrolle über Veröffentlichungen einräumen.</li>
<li>Die Arbeit von Suchmaschinen und Aggregatoren (von der wir alle jeden Tag Dutzende Male profitieren) würde erschwert.</li>
<li>Es könnten Monoplorechte an einzelnen Sätzen oder gar Wörtern entstehen.</li>
<li>Wir alle zahlen dafür: Indirekt über die Kosten für Produkte und Dienstleistungen (denn Volksbank und Kaiser’s müssten zahlen), über Abgaben (denn die öffentliche Hand müsste enorme Zahlungen leisten) oder auch direkt (Freiberufler und Gewerbetreibende – ja, auch die sind Mitglied bei ver.di – wie ich – und möchten ihre Interessen vertreten sehen). Es handelt sich also um eine Abgabe, die wir alle an Verlage leisten.</li>
</ul>
<p>Der Grund: Es soll den Verlagen besser gehen (wann hat man mal gehört, dass das das Ziel ist, für das ver.di kämpfen sollte?), denn damit gehe es dem Journalismus und den Journalisten besser.</p>
<p>Dieses In-Eins-Setzen der Ziele von Verlagen und Mitarbeitern (Angestellten und freien) ist ebenso falsch wie gefährlich. Falsch ist es zum einen empirisch, wenn es um freiberufliche Mitarbeiter geht. Denn die Misere der Honorare für Freiberufler ist alles andere als neu; auch in lange zurückliegenden Honorarumfragen (mehrfach z.B. durch Goetz Buchholz in der „Feder“, der Vorgängerzeitschrift von M, in den 80erJahren) wurde überdeutlich, dass die Honorare für Freiberufler im Grunde sittenwidrig sein müssten.</p>
<p>Das waren Zeiten, als die Verlage noch nicht das Klagen über die eigenen schlechten Geschäfte zu ihrem Hauptkommunikationsziel erhoben hatten. Da hätte bei den Journalisten doch – nach der Annahme: wenn’s den Verlagen gut geht, geht es den Journalisten gut – was hängen bleiben müssen, oder? Ist es aber nicht. Nun lagen zwischen den 80er Jahren und heute einige Aufschwünge, z.B. der der New Economy, die den Verlagen traumhafte Gewinne bescherten. Wurden in der Zeit die Honorare erhöht? Selbstverständlich nicht. Aber jetzt, da alle Leute angeblich alles umsonst haben wollen und die Verlage mit Gesetzen vor dem bösen Internet geschützt werden müssen, springt ver.di auf diese Argumentation auf und hofft, das dann schon was vom Teller der Verlage für die Journalisten runterpurzeln wird. Offensive Interessenvertretung sieht anders aus.</p>
<p><strong>“Erlössituation der Verwertungsunternehmen [...] schwieriger geworden</strong></p>
<p>Ach ja? Wie sieht’s denn z.B. bei Springer aus? „333,7 Mio. Euro Gewinn vor Steuern hat er (Döpfner) im Krisenjahr 2009 für seinen Konzern eingefahren &#8211; das Umsatzminus von 4,3 Prozent wirkt vergleichsweise harmlos. Zwei Gründe gibt&#8217;s, wieso die Berliner so sicher durch die schwere See schippern: Der extrem starke Schlepper &#8220;Bild&#8221; und das immer besser laufende Web-Geschäft. Wo der Umsatz mit nationalen Zeitungen um 5 Prozent fällt und Print international gar um fast 24 Prozent einbricht, reißen&#8217;s die Digitalen Medien mit einem Plus von 24,4 Prozent wieder raus. Schon jetzt setzt Springer jeden fünften Euro online um, das operative Ergebnis dieser Sparte verdoppelte sich 2009 auf 43 Mio. Euro.“ (<a href="http://bit.ly/cIgPV8">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Tauschbörsen</strong></p>
<p>Zum Kapitel Tauschbörsen kann man nur sagen, dass die Formulierungen in diesem Teil auch eins zu eins vom Bundesverband der Musikindustrie stammen könnten. Zu Recht wird darauf hingewiesen, dass in Tauschbörsen nichts getauscht wird, sondern Kopien angefertigt werden, oft (bei weitem nicht immer) ohne Einverständnis der Rechteinhaber. Aber schon im nächsten Absatz ist von „Diebstahl“ und „Schwarzhandel“ die Rede. Liebe Leute, schreibt es Euch an den Spiegel, oder an den Computermonitor oder sonst wo hin: Eine Kopie ist eine Kopie, weder Diebstahl noch Raub noch sonst irgendwas. Das ist keine Wortklauberei, sondern das Beharren auf diesen Analogien zeigt, dass die Verfasser eines solchen Papiers nichts zur Lösung dieses Problems beitragen wollen.</p>
<p>Denn eines sei bitte nie vergessen: Die Urheber, um die es hier angeblich immer geht, haben in den seltensten Fällen einen direkten Schaden davon, dass ihre Werke in einem Peer-to-peer-Netz (so der neutrale Ausdruck) angeboten werden. Sie haben alle Verwertungsrechte ohnehin an den Rechteverwerter (Musik-, Film-, Verlagsindustrie abgetreten).</p>
<p><strong>Urheberpersönlichkeitsrecht</strong></p>
<p>Auch der Hinweis auf das Urheberpersönlichkeitsrecht könnte so aus dem unsäglichen „Heidelberger Appell“ übernommen sein, in dem sich verirrte Autoren zum Büttel der Buchverlage machen und dafür eintreten, besser weiter alle Rechte gegen ein lausiges, in etlichen Fällen auch gar kein Honorar an die Verlage abtreten zu wollen (oder mittels Druckkostenzuschüssen sogar noch dafür bezahlen, dass sie diese Rechte abtreten dürfen), statt sich die neuen Vertriebsstrukturen des Netzes zu Nutzen zu machen. Wen diese Diskussion interessiert: <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5347.html">Open Excess: Der Heidelberger Appell</a></p>
<p>Völlig berechtigt ist (wie gerade und weiter oben schon angemerkt) die Kritik an den so genannten Total-Buy-out-Verträgen, gegen die ver.di immer wieder (oft erfolgreich) gerichtlich vorgeht. Dafür herzlichen Dank.</p>
<p>Schulterklopfen ist jedoch leider nicht angemessen, wenn es um die so genannte „angemessene Vergütung“ geht. S. dazu die <a href="http://bit.ly/9HyFMR">Stellungnahme</a> des Interessenverbandes freier Journalisten, Freischreiber e.V., zu den gemeinsamen Vergütungsregeln für Tageszeitungen.</p>
<p>Wenn dann noch Wolfgang Schimmel <a href="http://carta.info/31813/ver-di-zum-leistungsschutzrecht-freie-journalisten-sind-nur-bedingt-freigestellt/">in einem Interview</a> darauf hinweist, dass es nahezu unmöglich sei, freiberufliche Journalisten von der Zahlung der Abgaben aus einem Leistungsschutzrecht zu befreien, dann kann man ihm zwar unterstellen, dass er das nicht gut findet, sondern nur Tatsachen benennt. Aber dann muss man sich fragen, wie ver.di für ein Leistungsschutzrecht sein kann, und zugleich vorgeben, dass man „die Interessen der abhängig und solo-selbstständig Erwerbstätigen“ vertritt (S. 5).</p>
<p><strong>Sanktionen, Überwachung, Warnhinweise etc.</strong></p>
<p>„ver.di hält es für angemessen, Nutzer/innen vorerst sanktionsfrei im Vorfeld möglicher illegaler Nutzungen durch Warnhinweise auf Seiten, die – auch – illegale Downloads anbieten, auf den Schutz des Urheberrechts und ihr potenzielles Fehlverhalten hinzuweisen.“ etc. pp.</p>
<p><strong>Der Wolf im Schafspelz.</strong></p>
<p>Menschen auf „potenzielles Fehlverhalten hinweisen“, aber „vorerst sanktionsfrei“, „anlassbezogene Kontrolle“, „legitimierte Institution“ – all das hört sich wahrscheinlich für die meisten erstmal nach einer angemessenen Reaktion an, alles in Ordnung, man will ja nicht gleich aggressiv werden, nur ein bisschen „warnen“. Und wie immer alles im Sinne der Urheber.</p>
<p>Das Problem: Damit das geht, muss eine Kontroll- und Überwachungsinfrastruktur aufgebaut werden, die einem Angst und Bange macht. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern kann an der Monate dauernden (und längst nicht abgeschlossenen) Diskussion um das Zugangserschwerungsgesetz verfolgt werden, besser bekannt als „Zensursula-Debatte“. Ich hoffe, es erinnern sich noch alle an die 134.000 Unterschriften unter der Petition gegen das Gesetz, das eine Infrastruktur vorsieht, die der gleicht, die benötigt würde, um die im Papier benannten Ziele zu erreichen.</p>
<p>Ich zitiere aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesdatenschutzbeauftragten für die Jahre 2007 / 2008 (<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/22TB_2007_2008_pdf.pdf">PDF</a>):</p>
<blockquote><p>Dennoch sind bereits neue Forderungen der Musik- und Filmindustrie im Raum. Nach dem Vorbild einiger EU-Staaten wie z. B. Frankreich (sog. Olivennes-Vereinbarung) stellt sie sich in Kooperation mit den Providern Modelle vor, die über ein abgestuftes Verfahren Urheberrechtsverstöße verhindern bzw. eindämmen sollen. Zunächst soll dabei der potentielle Verletzer ermittelt werden, indem die im Auftrag der Rechteinhaber erhobene IP-Adresse mit den Bestandsdaten beim Provider abgeglichen wird. Der so ermittelte potentielle Verletzer soll in einer Art Mahnverfahren einen Warnhinweis vom Provider erhalten. Begeht er trotzdem weitere Verstöße, so können Sanktionen vorgesehen werden. Diese sollen nach den Vorstellungen der Rechteinhaber von der vorübergehenden Sperrung des Anschlusses bis hin zur Kündigung des Vertrages und einer befristeten Vertragssperre reichen. Für diese Verwendung der Verkehrdaten für Mahnungen “auf Zuruf” der Rechteinhaber gibt es keine Rechtsgrundlage. Weder das TKG noch der o. g. zivilrechtliche Auskunftsanspruch in § 101 UrhG, der neben der richterlichen Anordnung offensichtliche Rechtsverletzungen in gewerblichem Ausmaß voraussetzt, erlaubt den Providern dieses Vorgehen zur Identifikation von Internet-Nutzern. Klärungsbedarf sehe ich auch für die Frage der Zulässigkeit der Ermittlung der IP-Adresse, die Voraussetzung für die Identifizierung der Nutzer ist. Diese erfolgt z. B. durch Spähdateien, die vorgeben, die Verknüpfung zu bestimmten vom Tauschbörsennutzer gesuchten Medien zu enthalten, in Wahrheit aber nur die IP-Adresse des Interessenten ermitteln. Ein Herunterladen z. B. von Musikstücken findet also tatsächlich nicht statt. Im anderen Fall werden Tauschbörsen anhand der Prüfsumme der urheberrechtlich geschützten Dateien abgesucht. Mit dem Rechner, der die gesuchten Dateien in seinem offenen Ordner vorhält, ist auch die jeweilige IP-Adresse ermittelt. Auch hier handelt es sich um die heimliche Erhebung der IP-Adressen von Tauschbörsenteilnehmern mit dem Ziel der anschließenden zweckfremden Verwendung dieser Daten.</p>
<p>Auch ich kann das legitime Interesse der Musik- und Filmindustrie, gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorzugehen, durchaus nachvollziehen. Die Mittel müssen aber verhältnismäßig sein, den Interessen der Rechteinhaber und dem Schutz des Fernmeldegeheimnisses sowie sonstiger Verfassungsgüter also gleichermaßen Rechnung tragen.</p></blockquote>
<p>Für iRights.info habe ich anlässlich der Verabschiedung des Papiers denn auch folgende Meldung geschrieben:<a href="http://irights.info/index.php?q=node/1937"> Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen</a></p>
<div class='footnotes' id='footnotes-1796'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1796-1'>Meine Anmerkung zur Kulturflatrate hat tatsächlich Eingang ins  Dokument gefunden, und das in einem inhaltlich eher nebensächlichen  Aspekt, der ver.di aber strategisch auf die Füße hätte fallen können. Im  Diskussionspapier war nämlich behauptet worden, das Justizministerium  habe gesagt, sie würde für jeden Verbraucher 50 Euro im Monat betragen.  Dazu schrieb ich:</p>
<p>Aber nein,  liebe Kolleginnen und Kollegen (falls es Euch  interessiert), so ist es  nicht. Der Quatsch entstammt direkt dem  „Positionspapier zur  Kulturflatrate” des Bundesverbands Musikindustrie.  Worauf beruht die  Zahl? Auf einer aus dem Ärmel geschüttelten  Interview-Äußerung der  Ex-Justizministerin Zypries, die nie ein  größeres Interesse daran  gezeigt hat, die Kulturflatrate  unvoreingenommen zu prüfen.</p>
<p>Bei  der Musikindustrie werden daraus „Schätzungen der   Bundesjustizministerin“, was noch näher an der Wahrheit ist als das, was   man nun in dem ver.di-Papier lesen muss. S. dazu meinen offenen Brief   an die Musikindustrie mit der Überschrift <a href="http://bit.ly/9l8Jlb">Illegale Downloads und  fragwürdige Zahlen</a>, der bei Zeit Online erschienen ist. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1796-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Anhörung des BMJ zum 3. Korb der Urheberrechtsnovelle – Open Access</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei iRights.info habe ich heute morgen live von der Anhörung des BMJ zu Open Access geblogged.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei iRights.info habe ich heute morgen live von der Anhörung des BMJ zu Open Access <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/07/13/anhorung-des-bmj-zum-3-korb-der-urheberrechtsnovelle-open-access/">geblogged</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ohne offenes Wissen keine informationelle Selbstbestimmung&#8221; &#8211; Deutscher Zweig der Open Knowledge Foundation gegründet</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 20:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas spät, aber derzeit komme ich zwischen Leistungsschutzrechtsdebatte und Buchcamp nicht mehr ganz hinterher: Am Donnerstag wurde der deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation gegründet. Ich bin dort in den Beirat berufen worden. Hier die Pressemeldung und die Slides meiner Präsentation:
Am 6. Mai 2010 hat sich, im Rahmen des Leipziger Semantic Web Tages, der
deutsche Zweig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas spät, aber derzeit komme ich zwischen Leistungsschutzrechtsdebatte und Buchcamp nicht mehr ganz hinterher: Am Donnerstag wurde der deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation gegründet. Ich bin dort in den Beirat berufen worden. Hier die Pressemeldung und die Slides meiner Präsentation:</p>
<blockquote><p>Am 6. Mai 2010 hat sich, im Rahmen des Leipziger Semantic Web Tages, der<br />
deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation gegründet.</p>
<p>Open Knowledge, Open Access, Open Data und Open Government in Deutschland zu fördern sowie die Arbeit der auf diesem Feld aktiven Organisationen zu koordinieren, ist das Ziel des deutschen Zweigs der Open Knowledge Foundation (OKFN), die an diesem Donnerstag (7.5.2010) in Leipzig gegründet wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem Open Data Network e.V. und anderen Organisationen und Institutionen sollen Projekte initiiert und gefördert werden, die sich für die Offenheit der Wissensgesellschaft einsetzen.</p>
<p>Die Open Knowledge Foundation (OKFN) ist eine internationale, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation die sich seit ihrem Bestehen 2004 für den freien und uneingeschränkten Zugang zu “offenem“ Wissen im digitalen Zeitalter einsetzt.</p>
<p>&#8220;Wir sind sehr froh, dass sich heute der deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation gegründet hat, und eine wichtige Rolle für Open Data und Open Government in Deutschland spielen wird.&#8221; so Jonathan Gray, Mitglied des Executive Boards der Open Knowledge Foundation.</p>
<p>Daniel Dietrich, Offizieller Repräsentant der OKFN und zugleich Vorsitzender des Open Data Network in Deutschland ergänzt: &#8220;Mit der Gründung des<br />
deutschen Zweigs der Open Knowledge Foundation haben wir einen wichtigen Akteur für mehr Transparenz und offenes Wissen in Deutschland geschaffen.&#8221;</p>
<p>Zu den Gründungsmitgliedern zählen mehr als 40 Persönlichkeiten verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen sowie Programmierer,<br />
Journalisten und Vertreter engagierter zivilgesellschaftlicher Projekte.</p>
<p>Wir freuen uns mit Prof.em. Dr. Dr. Eberhard R. Hilf, Prof.em. Dr. Bernd Lutterbeck, Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Prof. Dr. Jörn von Lucke und Prof. Dr. Christian Bizer fünf herausragende Persönlichkeiten der deutschen Wissenschaftsgemeinschaft als Ehrenmitglieder des wissenschaftlichen Beirats der OKFN Deutschland begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.</p>
<p>Daniel Dietrich<br />
Open Knowledge Foundation<br />
Promoting Open Knowledge in a Digital Age<br />
http://www.okfn.org &#8211; http://blog.okfn.org</p>
<p>Official Representative<br />
Open Knowledge Foundation in Germany<br />
Web: http://okfn.de<br />
Mail: daniel.dietrich@okfn.org<br />
Mobil: +49 (0) 171 780 870 3</p></blockquote>
<p>Hier meine Präsentation: <a href="http://aksw.org/files/matthias_spielkamp__lets_remix_the_wachstumsbeschleunigungsgesetz.pdf">Let’s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz – offene Daten und freie Lizenzen</a> (PDF, 636 kb)</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4029224"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/spieli/okfn" title="Let&#39;s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz - Offene Daten und freie Lizenzen">Let&#39;s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz &#8211; Offene Daten und freie Lizenzen</a></strong><object id="__sse4029224" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=okfn-100509151603-phpapp02&#038;stripped_title=okfn" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4029224" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=okfn-100509151603-phpapp02&#038;stripped_title=okfn" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/spieli">spieli</a>.</div>
</div>
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		<title>Gründung des deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation (OKFN)</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Donnerstag, den 6. Mai, wird im Rahmen des Leipziger Semantic Web Tages der deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation ins Leben gerufen. Die Veranstalter laden dazu herzlich ein.
Ich freue mich, als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats dabei sein zu können, und werde am Nachmittag einen Vortrag halten unter dem Titel &#8220;Let&#8217;s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag, den 6. Mai, wird im Rahmen des <a href="http://aksw.org/Events/2010/LeipzigerSemanticWebDay">Leipziger Semantic Web Tages</a> der <a href="http://okfn.de/">deutsche Zweig der Open Knowledge Foundation</a> ins Leben gerufen. Die Veranstalter laden dazu herzlich ein.</p>
<p>Ich freue mich, als Mitglied des <a href="http://opendata.etherpad.com/lswt10">wissenschaftlichen Beirats</a> dabei sein zu können, und werde am Nachmittag einen Vortrag halten unter dem Titel &#8220;Let&#8217;s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz &#8211; offene Daten und freie Lizenzen&#8221; (steht noch nicht im Programm).</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Erster Open Data Hackday in Deutschland &#8211; am 17. und 18. April in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 12:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Hacks 4 Democracy &#8211; Open Data Hackday ist die Überschrift, unter der das Open Data Network seine Veranstaltung ankündigt, die einem BarCamp bzw. Hackathon ähnlich sein soll. Es wird darum gehen, Daten zu erschließen, auszuwerten, zu visualisieren und mit anderen Informationen zu mischen. &#8220;So entstehen neue Webseiten, Anwendungen und Prototypen für Transparenz und Partizipation&#8221;, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://opendata.hackday.net/">Hacks 4 Democracy &#8211; Open Data Hackday</a> ist die Überschrift, unter der das Open Data Network seine Veranstaltung ankündigt, die einem BarCamp bzw. Hackathon ähnlich sein soll. Es wird darum gehen, Daten zu erschließen, auszuwerten, zu visualisieren und mit anderen Informationen zu mischen. &#8220;So entstehen neue Webseiten, Anwendungen und Prototypen für Transparenz und Partizipation&#8221;, wie es auf der Website heißt. Und weiter:</p>
<blockquote><p>Mit dem Opendata Hackday “Apps 4 Democracy” wollen wir einen Beitrag dazu leisten Daten aus Politik und Verwaltung öffentlich zugänglich zu machen.</p></blockquote>
<p>Die Veranstaltung soll dabei in erster Linie praxisorientiert sein:</p>
<p>Der Ideenwettbewerb ist eröffnet: Wer hat die besten Ideen für Webseiten / Apps / Visualisierungen / Mashups um die Daten der öffentlichen Verwaltung zugänglich zu machen und so dazu beizutragen Verwaltung und Regierung offen, transparent und bürgernah zu gestalten?</p>
<p>Und, wie der Gründer des <a href="http://opendata-network.org/">Open Data Networks</a>, Daniel Dietrich, in seiner Ankündigungsmail schreibt: &#8220;Caution: This event is &#8220;hands on&#8221; &#8211; if you prefer to talk about what could be done by others you might get lonely <img src='http://immateriblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> &#8221;</p>
<p>Hacks 4 Democracy &#8211; Open Data Hackday:<br />
<a href="http://opendata.hackday.net/">http://opendata.hackday.net/</a></p>
<p>Am 17. &amp; 18. April 2010</p>
<p>Samstag, 17. April, in der Kalkscheune<br />
Johannisstr. 2<br />
10117 Berlin</p>
<p>Sonntag, 18. April, im Upstream – Agile<br />
Adalbertstrasse 7-8<br />
10999 Berlin</p>
<p>Der Open Data Hackday wird gefolgt vom <a href="http://wiki.liqd.net/Open_Democracy_Camp_2010">Open Democracy Camp</a>, das am on 8. &amp; 9. Mai stattfinden wird, ebenfalls in Berlin.</p>
<p>Da kann man gespannt sein, welche neue Dynamik das Thema jetzt bekommen wird, welche Daten zur Verfügung stehen und was damit gemacht werden kann.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Open Access fördern oder das Urheberrecht wahren?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[GoogleBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer die Überschrift liest und einen Schrecken bekommt, weil er denkt, ich habe jetzt auch den Heidelberger Appell unterzeichnet, der kann beruhigt sein. Ich habe die sinnlose Gegenüberstellung nur verwendet, weil die WELT es auch macht:

Beam me up, Scotty, there&#8217;s no intelligent life on this planet.
Eigentlich hatte Hendrik Werner einen erstaunlich differenzierten Artikel über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Überschrift liest und einen Schrecken bekommt, weil er denkt, ich habe jetzt auch den Heidelberger Appell unterzeichnet, der kann beruhigt sein. Ich habe die sinnlose Gegenüberstellung nur verwendet, weil die WELT es auch macht:</p>
<p><a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/11/umfrage-WELT.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1144" title="umfrage-WELT" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/11/umfrage-WELT.png" alt="umfrage-WELT" /></a></p>
<p>Beam me up, Scotty, there&#8217;s no intelligent life on this planet.</p>
<p>Eigentlich hatte Hendrik Werner einen erstaunlich differenzierten <a href="http://www.welt.de/kultur/article5244476/Akademisches-Wissen-soll-im-Netz-kostenlos-sein.html">Artikel</a> über die Petition zu Open Access geschrieben &#8211; und dann haut ihm die (Online-)Redaktion diese idiotische Umfrage in die Seite. Klick mich oder ich schlag Dich. An Werners Stelle würde ich die Kollegen mal schnell ins Gebet nehmen.</p>
<p>Ich erspare mir jetzt zu erläutern, warum niemandes Urheberrechte in Gefahr sind, der seine Werke Open Access zugänglich macht. Das habe ich oft genug getan. Wer&#8217;s nicht weiß, aber interessiert ist, der lese den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access">Wikipedia-Eintrag</a>.</p>
<p>Ach ja: <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922">Hier geht&#8217;s zur Petition</a>.</p>
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		<title>Twitter-Liste zu Urheberrecht</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/twitter-liste-zu-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 08:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin endlich dazu gekommen, eine Twitter-Liste zum Thema Urheberrecht zu erstellen. Vorschläge für weitere Twitterer bitte hier in den Kommentaren. Danke!

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin endlich dazu gekommen, eine <a href="http://twitter.com/spielkamp/urheberrecht">Twitter-Liste zum Thema Urheberrecht</a> zu erstellen. Vorschläge für weitere Twitterer bitte hier in den Kommentaren. Danke!</p>
<p><a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/11/liste-urheberrecht1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1080" title="liste-urheberrecht" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/11/liste-urheberrecht1.png" alt="liste-urheberrecht" /></a></p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Video-Aufzeichnung der Diskussionsveranstaltung zu Open Access online</title>
		<link>http://immateriblog.de/urheberrecht/video-aufzeichnung-der-diskussionsveranstaltung-zu-open-access-online/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 15:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
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		<description><![CDATA[
Am vergangenen Montag habe ich Auftaktveranstaltung zur internationalen Open-Access-Woche in München (Open Access &#8211; eine Option für alle Wissenschaftsbereiche?) moderiert. Dort diskutierten Gudrun Gersmann, Historikerin vom Deutschen Historischen Institut in Paris, Gerhard Lauer, Literaturwissenschaftler der Universität Göttingen,
Rainer Jonas, Biowissenschaftler vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Joachim Wambsgans, Astronom der Universität Heidelberg und Anke Beck, Vice President [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allianz-initiative.de/index.php?id=2881"><img class="alignleft size-full wp-image-1042" title="oa-woche" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/10/oa-woche1.png" alt="oa-woche" /></a></p>
<p>Am vergangenen Montag habe ich Auftaktveranstaltung zur internationalen Open-Access-Woche in München (<a href="http://www.allianzinitiative.de/en/news/25092009/">Open Access &#8211; eine Option für alle Wissenschaftsbereiche?</a>) moderiert. Dort diskutierten Gudrun Gersmann, Historikerin vom Deutschen Historischen Institut in Paris, Gerhard Lauer, Literaturwissenschaftler der Universität Göttingen,<br />
Rainer Jonas, Biowissenschaftler vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Joachim Wambsgans, Astronom der Universität Heidelberg und Anke Beck, Vice President Publishing beim Verlag Walter deGruyter.</p>
<p>Inzwischen sind die Videos der Diskussion <a href="http://www.allianz-initiative.de/index.php?id=2881">online</a>.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Nach der Diskussion ist vor der Diskussion</title>
		<link>http://immateriblog.de/urheberrecht/nach-der-diskussion-ist-vor-der-diskussion/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 10:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Books]]></category>
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		<category><![CDATA[eBook]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tagung zum Google Settlement ist vorbei. Sie war ein großer Erfolg (etwa 200 Besucher, viele Medienvertreter anwesend, viel Lob von den Anwesenden) und ein kleiner Misserfolg (man ist nicht viel schlauer als vorher). Ob man den Misserfolg des mangelnden Erkenntnisgewinns hätte verringern können, ist immer schwer zu beantworten. Die Veranstaltung war absichtlich als das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_960" class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><a href="http://www.stephan-roehl.de"><img class="size-full wp-image-960" title="beger" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2009/10/beger.jpg" alt="beger" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Gabriele Beger, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands und Direktorin der Staatsbibliothek Hamburg, auf dem Podium &quot;Zwischen Daseinsvorsorge und Monopolbildung: Wie regeln wir den Zugang zu Wissen?&quot; Rechts Arnd Haller, Jutsiziar bei Google, links icke.  (Foto: stephan-roehl.de) </p></div>
<p>Die <a href="http://irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=433&amp;cHash=acabda8228">Tagung zum Google Settlement</a> ist vorbei. Sie war ein großer Erfolg (etwa 200 Besucher, viele Medienvertreter anwesend, viel Lob von den Anwesenden) und ein kleiner Misserfolg (man ist nicht viel schlauer als vorher). Ob man den Misserfolg des mangelnden Erkenntnisgewinns hätte verringern können, ist immer schwer zu beantworten. Die Veranstaltung war absichtlich als das Gegenteil einer Expertendiskussion konzipiert, da bleiben Details zwangsläufig, aber eben auch notwenig auf der Strecke. Und die Komplexität eines solchen Themas an einem Tag voller Diskussionen zugleich durchdringen und zugleich vermitteln zu wollen, wäre ohnehin Hybris.</p>
<p>Aber ich hoffe, dass wir mit einem Ziel erfolgreich gewesen sind: zu zeigen, dass das Thema mehr Facetten hat, als uns einige fehl geleitete Professoren, Verleger und Schriftsteller glauben machen wollen, die einen <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5347.html">Appell</a> unterzeichnet haben, den der größte Teil von ihnen nicht verstanden hat. Die Tatsache, dass wir uns eine Absage nach der anderen eingefangen haben von denen, die wir gebeten haben, die Positionen des Appells zu vertreten, spricht Bände.</p>
<p>Hier Ilja Brauns <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/02/enteignung-oder-infotopia/">heldenhafte Live-Zusammenfassung der Diskussion</a>.</p>
<ul>
<li>Heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Buchprojekt-treibt-Verlage-und-Politik-an-807481.html">Googles Buchprojekt treibt Verlage und Politik an</a></li>
<li>Heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bessere-Bedingungen-fuer-Buch-Digitalisierung-gefordert-808681.html">Bessere Bedingungen für Buch-Digitalisierung gefordert</a></li>
<li>Ein sehr ausführlicher Bericht Wolfgang Tischers bei literaturcafe.de: <a href="http://www.literaturcafe.de/google-books-urheberrechtskonferenz-berlin-boell-stiftung/">Urheberrechtskonferenz in Berlin: »Wenn es Google nicht macht, wer macht es dann?«</a></li>
<li>Deutschlandradio Kultur: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1045167/">Googles Internet-Bibliothek im Fokus</a> (hier als <a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&amp;broadcast=348876&amp;datum=20091002&amp;playtime=1254518682&amp;fileid=8e3ebe3c&amp;sendung=348876&amp;beitrag=1045167&amp;/">als Audio on demand</a>)</li>
<li>Stuttgarter Zeitung: <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2223621_0_9223_-geld-fuer-geistige-arbeit-wie-altmodisch-ist-das-denn-.html">Geld für geistige Arbeit? Wie altmodisch ist das denn?</a></li>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/google-der-ungeliebte-buchretter/">Google, der ungeliebte Buchretter</a></li>
<li>Frankfurter Rundschau: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/1994248_Google-Books-Enteignung-oder-Infotopia.html">Enteignung oder Infotopia?</a></li>
<li>Süddeutsche Zeitung: <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/487336">Der Reaktor steht bereit</a></li>
<li>boersenblatt.net: <a href="http://www.boersenblatt.net/341458/">&#8220;Das Google Book Settlement ist kein Wunschkonzert&#8221;</a></li>
<li>Deutschlandfunk: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1044804/">Kultur heute vom 3.10.2009</a></li>
<li>Bibliothekarisch.de: <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2009/10/05/bericht-enteignung-oder-infotopia-teil-1/">Enteignung oder Infotopia – Teil 1</a> | <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2009/10/05/bericht-enteignung-oder-infotopia-teil-2/">Teil 2</a> | <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2009/10/06/bericht-enteignung-oder-infotopia-teil-3/">Teil 3</a></li>
<li>Berliner Zeitung: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1007/feuilleton/0006/index.html">Weltwissen im Netz</a></li>
<li>Die Welt: <a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4760237/Google-vertagt.html">Google, vertagt</a></li>
<li>Goethe.de: <a href="http://www.goethe.de/uun/bdu/de5104056.htm">Buchrechte: Enteignet Google?</a></li>
<li>Märkische Allgemeine: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11625951/63529/Der-Vergleich-zwischen-Urhebern-und-Internetgigant-muss-neu.html">Der Vergleich zwischen Urhebern und Internetgigant muss neu verhandelt werden</a></li>
<li>ZEIT online: <a href="http://www.zeit.de/digital/2009-10/google-book-settlement-vergleich?page=all">Richter setzt Streitparteien unter Druck</a></li>
</ul>
<p><strong>Hinweise auf weitere Berichte bitte als Kommentar hinterlassen!</strong></p>
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		<item>
		<title>Bundesjustizministerin Zypries kündigt Teilnahme an der Tagung „Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens“ an</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/bundesjustizministerin-zypries-kundigt-teilnahme-an-der-tagung-%e2%80%9eenteignung-oder-infotopia-google-books-und-die-zukunft-des-wissens%e2%80%9c-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 06:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat mir in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie versuchen wird, zur Tagung Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens von iRights.info, Böll-Stiftung und Goethe-Institut am 2. Oktober zu kommen. Die Ministerin schreibt
Wie Sie wissen, bereitet mir der bei einem New Yorker Gericht anhängige Rechtsstreit um die Google-Buch-Suche Sorgen, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat mir in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie versuchen wird, zur Tagung <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=6713&amp;returnurl=/index.aspx">Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens</a> von <a href="http://iRights.info">iRights.info,</a> <a href="http://boell.de">Böll-Stiftung</a> und <a href="http://goethe.org">Goethe-Institut</a> am 2. Oktober zu kommen. Die Ministerin schreibt</p>
<blockquote><p>Wie Sie wissen, bereitet mir der bei einem New Yorker Gericht anhängige Rechtsstreit um die Google-Buch-Suche Sorgen, und ich habe gerade einen Amicus Curiae-Schriftsatz dort eingereicht und die Einwände und Bedenken aus deutscher Sicht gegen den im Raum stehenden Vergleich vorgebracht. die Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, des Goethe-Instituts und von iRights.info wird kurz vor dem sogenannten Fairness-Hearing am 7. Oktober 2009 stattfinden und lässt damit eine sehr spannende Diskussion erwarten. Ich habe mir den Termin notiert und werde versuchen, zu Ihnen zu kommen.</p></blockquote>
<p>Es ist klar, dass Zypries’ Teilnahme vom Ausgang der Bundestagswahl abhängt, die fünf Tage vor der Konferenz stattfindet – und davon, wie mögliche Koalitionsverhandlungen ablaufen werden. Dennoch ist Ihre Ankündigung natürlich eine freudige Nachricht, und wir hoffen sehr, dass sie auch tatsächlich kommen kann. Anmeldung zur Tagung <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-genform-de.aspx?evtid=6713&amp;email=googlebooks@boell.de&amp;returnurl=/index.aspx">hier</a>.</p>
 ]]></content:encoded>
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