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	<title>immateriblog.de &#187; Publizieren</title>
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	<description>Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt</description>
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		<title>Was bleibt vom Hype? Journalismus. Fachkongress &#8220;Besser Online&#8221; des DJV</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am Samstag werde ich in Bonn an der Besser-Online-Fachkonferenz des DJV teilnehmen, die dieses Mal unter dem Motto steht: Was bleibt vom Hype? Journalismus. Das letzte Mal war ich 2006 zu Gast; es wird bestimmt spannend sein zu sehen, was sich verändert hat.
Hier die Tweets zum Hashtag #djv_bo


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2266" title="Logo Besser-Online-Fachkonferenz DJV" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/09/besser-online.png" alt="Logo Besser-Online-Fachkonferenz DJV" width="450" height="145" /></p>
<p>Am Samstag werde ich in Bonn an der Besser-Online-Fachkonferenz des DJV teilnehmen, die dieses Mal unter dem Motto steht: <a href="http://rdn-online.de/besseronline/">Was bleibt vom Hype? Journalismus.</a> Das letzte Mal war ich 2006 zu Gast; es wird bestimmt spannend sein zu sehen, was sich verändert hat.</p>
<p>Hier die Tweets zum Hashtag #djv_bo</p>
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		<title>New York Times setzt (erneut) auf Bezahlschranke</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Economics]]></category>
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		<description><![CDATA[Arthur Ochs Sulzberger Jr., Herausgeber der The New York Times, kündigt in einem &#8220;Brief an unsere Leser&#8221; an, dass die Times von heute an wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden wird. Zuerst in Kanada, damit die Times &#8220;das Kundenerlebnis feiner abstimmen kann&#8221; (&#8221;will enable us to fine-tune the customer experience&#8221; &#8211; auch die NYT ist sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arthur Ochs Sulzberger Jr., Herausgeber der The New York Times, kündigt in einem &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/l18times.html">Brief an unsere Leser</a>&#8221; an, dass die Times von heute an wieder hinter einer Bezahlschranke verschwinden wird. Zuerst in Kanada, damit die Times &#8220;das Kundenerlebnis feiner abstimmen kann&#8221; (&#8221;will enable us to fine-tune the customer experience&#8221; &#8211; auch die NYT ist sich leider längst nicht mehr für dieses Brechreiz hervorrufende PR-Gefasel zu schade), bevor dann am 28. März alle Leser weltweit zur Kasse gebeten bzw. ausgesperrt werden, sobald sie mehr als eine bestimmte Anzahl Artikel gelesen haben. Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Auf der Website NYTimes.com kann man pro Monat 20 Artikel kostenlos lesen (das beinhaltet Slideshows, Videos und andere Inhalte). Danach muss man &#8220;digitaler Abonnent&#8221; werden und zahlen.</li>
<li>Auf den Smartphone- und Tablet-Apps wird die &#8220;Top News&#8221;-Rubrik kostenfrei bleiben. Für alle anderen Inhalte muss man &#8220;digitaler Abonnent&#8221; werden.</li>
<li>Alle, die ein Printabo der NYT oder der International Herald Tribune haben, lesen weiter das komplette Angebot kostenfrei.</li>
<li>Leser, die durch Links bei Suchmaschinen, Blogs und Social Media wie Facebook und Twitter zu einem Artikel kommen, können ihn weiterhin lesen, auch wenn sie bereits ihr Kontingent ausgeschöpft haben. Bei einigen Suchmaschinen wird es ein tägliches Kontingent an Artikeln geben, auf die man über die Suchmaschine zugreifen kann.</li>
<li>Die Startseite und alle Ressortseiten werden kostenfrei lesbar bleiben.</li>
</ul>
<p>Drei Gedanken dazu:</p>
<p>1. Es wird spannend sein zu sehen, ob ein Angebot, das auch im Web wirklich einflussreich und gut gemacht ist, seine Leser davon überzeugen kann, für Inhalte zu bezahlen. Der letzte Versuch, Leser davon zu überzeugen, <a href="http://paidcontent.org/article/419-new-york-times-to-close-timesselect-effective-wednesday/">war 2007 gründlich gescheitert</a>.  Seitdem ist eine Menge geschehen, aber die Diskussion darüber, ob die  Nutzer bereit sind, für Inhalte zu zahlen, ist genauso wenig ausgemacht wie  damals.</p>
<p>2. Die Differenziertheit, mit der die NYT Inhalte anbietet (z.B. für Nutzer von Social Networks die Artikel weiter lesbar zu halten), zeugt einerseits davon, wie gut die Times die Dynamiken des Webs verstanden hat. Auf der anderen Seite beruht das Modell dadurch auf einer Art Soli-Prinzip, denn viele Leser werden die Artikel, die sie wirklich dringend lesen wollen, weiter lesen können &#8211; z.B. indem sie den Umweg über eine Suchmaschine oder Twitter gehen. Sulzberger schreibt  denn auch in seiner Begründung:</p>
<blockquote><p>Das ist ein wichtiger Schritt, von dem ich hoffe, dass die Leser ihn als eine Investition in die Times sehen &#8211; ein Schritt, der unsere Möglichkeiten stärken wird, allen Lesern weltweit auf allen Plattformen hochqualitativen Journalismus anzubieten.</p></blockquote>
<p>Aber getroffen werden natürlich genau die Stammleser:</p>
<blockquote><p>Der Umbau wir in erster Linie diejenigen betreffen, die die Inhalte der Times sehr stark nutzen.</p></blockquote>
<p>Ob gerade diese Stammleser das gut finden und sich so solidarisch zeigen, wie Sulzberger sich das wünscht, ist der spannende, aber auch heikle Kern des Experiments.</p>
<p>3. Wie ausgefeilt ist die Technik? Wenn allein über IP-Adresse und/oder Cookies bestimmt wird, wie viele Artikel bereits gelesen wurden, ist die Kontingentierung leicht zu umgehen. Ich wüsste im Moment nicht, wie es anders funktionieren sollte. Das ist zwar dennoch nervig und aufwändig, aber wann werden die ersten Tools erhältlich sein, die einen die NYT vollständig kostenlos lesen lassen, ohne sich um den Krams selbst kümmern zu müssen? Am 28. März?</p>
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		<title>Expertenliste zum Gespräch über die “Zukunft des Qualitätsjournalismus”</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 09:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; bekommen. Außer mir sind dabei:

Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE
Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE
Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus
Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.
Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nun die Liste der Eingeladenen zum <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offentliches-expertengesprach-des-bundestagsausschusses-fur-kultur-und-medien-zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus/">Öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</a> bekommen. Außer mir sind dabei:</p>
<ul>
<li>Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE</li>
<li>Katharina Borchert, Geschäftsführerin SPIEGEL ONLINE</li>
<li>Ulrike Kaiser, stell vertretende Vorsitzende Deutscher Journalisten-Verband, Initiative Qualität im Journalismus</li>
<li>Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender netzwerk recherche e.V.</li>
<li>Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Hamburg</li>
<li>Dr. Wolfgang Storz, Publizist</li>
</ul>
<p>Erfreulich daran finde ich, dass Teilnehmer mit großer Online-Kompetenz dabei sind, die auch den Mut haben, neue Ideen zu verfolgen. Schön wäre es allerdings gewesen, auch andere Geschäftsmodelle als traditionelle Verlagshäuser vertreten zu sehen.</p>
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		<title>Öffentliches Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 23. Februar (15.30 Uhr) bin ich als einer der Experten zu einem öffentlichen Expertengespräch des <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp">Bundestagsausschusses für Kultur und Medien</a> zur &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; geladen. Inzwischen habe ich die Leitfragen zugeschickt bekommen, die den Experten als Grundlage für ihren fünfminütigen Kurzvortrag zu Beginn dienen sollen. Der Ausschuss hat sie bisher nicht auf seiner Seite bereit gestellt, daher veröffentliche ich sie hier (s. unten).</p>
<p>Die Fragen müssen dieses Mal nicht schriftlich beantwortet werden, worüber ich sehr froh bin (und was Voraussetzung für meine Teilnahme war), denn das ist immer unglaublich viel Arbeit für die 150 Euro &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221;, die es dafür gibt. Die meisten Experten sind eben Festangestellte&#8230; In der Vergangenheit habe ich mir die Arbeit gemacht, so z.B. für die Anhörungen zum <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/11/25/entwicklung-des-urheberrechts-in-der-digitalen-gesellschaft-antworten-auf-die-fragen-zur-offentlichen-anhorung-urheberrecht-der-enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/">Urheberrecht der Internet-Enquete</a> oder die <a href="http://immateriblog.de/journalismus/meine-antworten-auf-den-fragenkatalog-zum-expertengesprach-online-journalismus-des-unterausschusses-neue-medien-des-deutschen-bundestags/">Anhörung zu Online-Journalismus</a> des Unterausschusses &#8220;Neue Medien&#8221; (ich bitte die kaputten Umlaute zu entschuldigen, sie sind einem schlecht gemachten Datenbank-Update geschuldet, und ich habe keine Zeit, mich drum zu kümmern); Teile davon kann man auch hier zu Rate ziehen.</p>
<p>Dieses Mal werde ich einfach nicht dazu kommen, aber so viel kann ich schon an dieser Stelle sagen: Ich finde es bezeichnend, dass das Gespräch unter der Überschrift &#8220;Zukunft des Qualitätsjournalismus&#8221; steht. Das ist zwar erheblich besser als &#8220;Zukunft des Papierbedruckens&#8221;, wie es <a href="http://www.vdz.de/vertrieb-nachricht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=59051&amp;tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=2a186589b5">Staatsminister Neumann und die Presseverleger</a> mit ihrer <a href="http://netzwertig.com/2008/04/18/nationale-initiative-printmedien-schlechte-medizin/">unsäglichen, staatlich mitfinanzierten Lobbykampagne</a> &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/InitiativePrintmedien/nationale-initiative-printmedien.html">Nationale Initiative Printmedien &#8211; Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</a>&#8221; sicher gern gehabt hätten.</p>
<p>Aber auch der Begriff Qualitätsjournalismus hat in letzter Zeit seine Unschuld verloren. War es früher selbstverständlich, zwischen Boulevard- und Qualitätsjournalismus zu unterscheiden (wenn der Begriff überhaupt genutzt wurde, s. Grafik unten), so haben es Springer (ausgerechnet!), FAZ &amp; Co. inzwischen offenbar geschafft, den Begriff umzudeuten in &#8220;Qualitätsjournalismus ist das, was Presseverlage tun (auch im Internet), Nicht-Qualitätsjournalismus ist alles andere&#8221;. Dass diese Definition selbstverständlich Blut-und-Scheiße-Publikationen wie die <a href="http://www.bildblog.de/">BILD</a>, <a href="http://www.message-online.com/94/spielkamp.html">Kampagnenjournalismus wie in der FAZ</a>, Klickvieh-Fallen wie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/bitte-hier-klicken/">Welt.de und sueddeutsche.de</a> oder scharenweise bornierter Lokalblätter umfasst, die ihre Leser <a href="http://bratwurstjournalismus.tumblr.com/">ungefähr so ernst nehmen</a> wie Helmut &#8220;Doktor&#8221; Kohl die Spiegel-Redaktion, ist natürlich Sinn der Sache. Hauptsache, man kann sich von all denen abgrenzen, die nicht schon seit Hundert Jahren Papier bedrucken, und dafür ein <a href="http://leistungsschutzrecht.info/">Leistungsschutzrecht</a> verlangen. Wer trotzdem eine gute Idee, deren Potenzial von den LeserInnen erkannt wird, wird <a href="http://www.fixmbr.de/sz-faz-ein-grossangriff-auf-die-pressefreiheit/">weggeklagt</a>.</p>
<p>Sei&#8217;s drum. Die Fragen sind zum Glück nicht so tendenziös wie die Überschrift &#8211; wenn auch wieder so zahlreich und umfassend, dass sie erstens in der gebotenen Zeit nur oberflächlich beantwortet werden können, ich zweitens eine ähnliche Frage wie die voraussehe, die am Ende der Befragung zum Online-Journalismus allen Fragern ins Gesicht geschrieben stand (und auch so von einer Abgeordneten geäußert wurde):  &#8220;Und wie soll es jetzt weiter gehen?&#8221;</p>
<p>Ich freue mich jedenfalls auf ein interessantes Gespräch. Wer sonst noch geladen ist, weiß ich nicht, aber ich werde es mitteilen, so bald ich es erfahre.</p>
<p>Hier das Vorkommen des Begriffs &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; in den Büchern, die von Google Books erfasst sind (für die interaktive Originaldarstellung aufs Bild klicken):</p>
<p><a href="http://ngrams.googlelabs.com/graph?content=Qualit%C3%A4tsjournalismus&amp;year_start=1940&amp;year_end=2008&amp;corpus=8&amp;smoothing=0"><img class="wp-image-2094 size-full    alignleft" style="border: 1px solid black;" title="Häufigkeit des Begriffs Qualitätsjournalismus" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2011/02/books2.gif" alt="" width="450" height="304" /></a></p>
<p>Und hier die Fragen:</p>
<p><span id="more-2076"></span>Leitfragen für das Expertengespräch zum Qualitätsjournalismus</p>
<p>o	Wie verändert das Internet den Journalismus und die Medienöffentlichkeit insbesondere in qualitativer Hinsicht?</p>
<p>o	Worin unterscheidet sich der Journalismus in der analogen, von dem in der digitalen Welt (oder ist eine solche Trennung völlig unzutreffend)? Lässt sich Online-Journalismus vom traditionellen Journalismus abgrenzen und wie wird sich dieser, auch hinsichtlich Nutzung und Qualität, entwickeln?</p>
<p>o	Konstituieren Blogs eine neue Form journalistischer Öffentlichkeit? Wird die Aufklärungsfunktion der Presse durch sie gebrochen?</p>
<p>o	Wie verändern ökonomische Herausforderungen (bspw. sinkende Werbeeinnahmen und Auflagezahlen, Medienkonzentration, crossmediale Verflechtungen der Unternehmen, Auftreten neuer Player wie Google) den Journalismus in seiner Qualität und seiner Bedeutung für die Demokratie?</p>
<p>o	Welche Rolle spielt das Verhältnis von Verlag und Redaktion für die Qualität?</p>
<p>o	Ist das Berufsethos der Journalisten durch die ökonomischen Herausforderungen in Gefahr?</p>
<p>o	Gegenwärtig haben wir zur Finanzierung von Qualitätsjournalismus vor allem zwei Systeme: den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die werbefinanzierten privaten Angebote. Welche alternativen Finanzierungsmodelle, beispielsweise die im Ausland bereits verfolgten Stiftungsmodelle, bieten sich zur Sicherstellung von Qualitätsjournalismus in Deutschland an?</p>
<p>o	Wie sehen Sie die Chancen, Journalismus über crowd funding und/oder social funding zu finanzieren und wen sehen Sie hier als die zentralen Akteure, um solcherart Finanzierungssysteme flächendeckend zum Einsatz zu bringen (Journalisten selbst, Verlage, Social Media-Unternehmen, Dritte)?</p>
<p>o	Welche neuen Geschäftsmodelle und Publikationsmöglichkeiten sehen Sie insbesondere für freie Journalisten?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen hat es für den Qualitätsjournalismus, wenn immer mehr festangestellte Journalisten durch freie Mitarbeiter ersetzt werden?</p>
<p>o	Wie ist die soziale Lage von Journalisten heute im Vergleich zum letzten Jahrzehnt und wo sehen Sie hier gesetzgeberischen Handlungsbedarf?</p>
<p>o	Welche Konsequenzen haben diese Veränderungen für den Qualitätsjournalismus?</p>
<p>o	Welche Veränderungen gibt es in der Ausbildung, die Journalisten heute durchlaufen?</p>
<p>o	Werden die heutigen Ausbildungsgänge sowohl im staatlichen, als auch im privaten Bereich den Anforderungen an die zukünftigen Journalisten gerecht?</p>
<p>o	Gerät der Journalismus in Gefahr, zum verlängerten Arm der Öffentlichkeitsarbeit zu werden? Wie ist die aktuelle Situation im Verhältnis von Journalismus und PR? Verschwimmen die Grenzen weiter oder gibt es stärkere Abgrenzungsversuche der Journalisten?</p>
<p>o Welche rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen Journalismus im Hinblick auf Qualität und Unabhängigkeit in besonderer Weise und welcher Verbesserungs- bzw. Handlungsbedarf besteht diesbezüglich (beispielsweise mit Blick auf die verfassungsrechtlich garantierten Medienfreiheiten, die Zeugnisverweigerungsrechte, die Presseausweise und die Berufsausbildung des grundsätzlich offenen Berufes eines Journalisten oder einer Journalistin)?</p>
<p>o Lassen sich nach Ihrer Auffassung Tendenzen der Boulevardisierung und Verflachung feststellen und wo liegen hier die Ursachen? Nimmt die Anzahl von investigativen Berichten sowie originellen und fundiert recherchierten Artikeln ab, und wenn ja, warum? Welche Rolle spielen Nachrichtenagenturen dabei?</p>
<p>o „Autorität kommt von Autor und Qualität kommt von Qual“ – dieser Satz ist am Eingang der renommierten Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg zu lesen. Welche Bedeutung und Rolle kommt sowohl dem Journalisten, als auch dem Leser/Zuschauer/Zuhörer im Hinblick auf die Qualität von Journalismus zu?</p>
<p>o Benötigen Medienschaffende (Journalisten wie Verlage und Rundfunkanstalten) stärkere Anreize zur Entwicklung von qualitativ hochwertigen Inhalten? Wenn ja, welche?</p>
<p>o In welchen Bereichen der Berichterstattung in Print, Rundfunk und Internet sind Qualitätsdefizite auszumachen?</p>
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		<item>
		<title>Netzregulierung: Freischreiber fordern Blogger zum Zusammenschluss auf</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 07:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
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		<description><![CDATA[Drüben bei Freischreibers gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:
Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger die Nackenhaare aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der Freischreiber verdankt seine Entstehung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drüben bei <a href="http://www.freischreiber.de/home/netzregulierung-freischreiber-fordern-blogger-zum-zusammenschluss-auf">Freischreibers</a> gibt es den Vorschlag, einen Bloggerverband zu gründen:</p>
<blockquote><p>Natürlich  wissen wir, wie heterogen die Blogszene ist, und dass sich schon bei der  Erwähnung des Wortes „Verband“ manchem Blogger <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/02/04/gewerkschaft-ig-verein-was-bringt-ein-blogger-verband/" target="_blank">die Nackenhaare</a> aufstellen. Aber auch wir haben die Verbandsgründung &#8211; mit kollegialer Unterstützung &#8211; geschafft: Der Verband der <em>Freischreiber</em> verdankt seine Entstehung auch der Hilfe der Fotografen-Vereinigung <em><a href="http://www.freelens.com/" target="_blank">Freelens</a></em>, mit der wir gern und eng zusammenarbeiten.</p>
<p>Wir  glauben, dass eine Interessenvertretung der Blogger angesichts der  zunehmenden politischen Versuche, das Netz zu regulieren, überfällig  ist. Es würde uns deshalb freuen, wenn aus der Mitte der Blogs eine  Initiative käme, die wir unterstützen könnten &#8211; so wie der Verein <em>Freelens</em> uns bei den Vorbereitungen der <em>Freischreiber-</em>Gründung geholfen hat.</p>
<p>Die <a href="http://www.re-publica.de/11/" target="_blank">nächste</a> <em>re:publica</em>-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Re:publica" target="_blank">Konferenz</a> in Berlin wäre eine gute Gelegenheit, die Idee eines Bloggerverbands mit Leben zu erfüllen.</p></blockquote>
<p>Bin gespannt.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>GEO, das Urheberpersönlichkeitsrecht und Herr Gaede</title>
		<link>http://immateriblog.de/journalismus/geo-das-urheberpersonlichkeitsrecht-und-herr-gaede/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 16:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberpersönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Jungblut ist ein renommierter Autor, GEO ein renommiertes Magazin, und beide sind in Streit geraten. Es ging darum, dass die GEO-Redaktionen einen Artikel Jungbluts so stark bearbeitet hatte, dass er seinen Namen nicht mehr darunter sehen wollte. GEO veröffentlichte ihn dennoch.
Den Fall beschreiben Wolfgang Michal und Stefan Niggemeier ausführlich, außerdem haben die Freischreiber ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Jungblut">Christian Jungblut</a> ist ein renommierter Autor, GEO ein renommiertes Magazin, und beide sind in Streit geraten. Es ging darum, dass die GEO-Redaktionen einen Artikel Jungbluts so stark bearbeitet hatte, dass er seinen Namen nicht mehr darunter sehen wollte. GEO veröffentlichte ihn dennoch.</p>
<p>Den Fall beschreiben <a href="http://www.magda.de/76/back/26/artikel/die-handschrift-des-reporters/">Wolfgang Michal</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gericht-erklaert-geo-autoren-haben-rechte/">Stefan Niggemeier</a> ausführlich, außerdem haben die <a href="http://www.freischreiber.de/home/christian-jungblut-was-dem-einen-seine-eule-ist-dem-anderen-seine-nachtigall">Freischreiber ein Interview mit Jungblut</a> veröffentlicht. GEO-Chefredakteur <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gericht-erklaert-geo-autoren-haben-rechte/#comment-144454">Peter-Matthias Gaede</a> antwortet in Niggemeiers Kommentaren und verdeutlicht durch seinen Beitrag anschaulich, welche Haltung die Redaktion hat, wenn es um die Texte freier Autoren geht.</p>
<p>Es ist also im Grunde alles gesagt und ich komme hier eher meiner Chronistenpflicht nach, denn es ist eins der wenigen <a href="http://stefan-niggemeier.de/urteil.pdf">Urteile</a> (PDF, 536 KB) zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Urheberrecht#Urheberpers.C3.B6nlichkeitsrecht">Urheberpersönlichkeitsrecht</a> von Autoren, die Aufmerksamkeit bekommen (bei anderen Kreativen ist das<a href="http://www.urheberrecht.org/news/m/Schlagworte/s/Urheberpers%F6nlichkeitsrecht/p/1/i/3281/"> anders</a>).</p>
<p>Und meine 2 Pfennig, die ich auch bereits in den Freischreiber-Kommentaren veröffentlicht habe:</p>
<p>Ich denke, die meisten von uns haben so etwas schon erlebt. Was nicht heißen soll: Get over it und mach&#8217; nicht so einen Wind, sondern im Gegenteil &#8211; gut, dass mal jemand so vehement dagegen vorgeht. Auch ich habe in den meisten Fällen gute Erfahrungen mit den Redaktionen gemacht, aber einige kennen eben ihre Grenzen nicht. Montesquieu wird der Ausspruch zugeschrieben: &#8220;Wo es nicht nötig ist, ein Gesetz zu erlassen, da ist es nötig, kein Gesetz zu erlassen.&#8221; In Abwandlung davon sage ich: Wo es nicht nötig ist zu redigieren, ist es nötig, nicht zu redigieren. Ich versuche mich selber daran zu halten, wenn ich fremde Texte bearbeite. Da hilft diese Handlungsanleitung sehr.</p>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Mobile Textkulturen: Wir nennen es Schreiben</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/mobile-textkulturen-wir-nennen-es-schreiben/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 06:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit2.0]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[
Heute Abend beginnt im Berliner ICI die Konferenz Mobile Textkulturen, veranstaltet von der Berliner Gazette:
Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?
Ich werde morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1779" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/mobile-textkulturen-wir-nennen-es-schreiben/attachment/mcjob-gruppe1/"><img class="alignleft size-full wp-image-1779" title="McJob-Gruppe1" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/10/McJob-Gruppe1.gif" alt="McJob-Gruppe1" width="430" height="217" /></a></p>
<p>Heute Abend beginnt im Berliner <a href="http://www.ici-berlin.org/">ICI</a> die Konferenz <a href="http://berlinergazette.de/mobile-textkulturen/">Mobile Textkulturen</a>, veranstaltet von der Berliner Gazette:</p>
<blockquote><p>Ob freiwillig oder erzwungen – Mobilität prägt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unseren Alltag. Und so entstehen auch Texte immer häufiger unterwegs: am Laptop, am iPad oder am Handy. Welches Potenzial hat diese Entwicklung für die Arbeit von AutorInnen?</p></blockquote>
<p>Ich werde morgen (Samstag) zwei Podien morderieren:</p>
<blockquote><p><strong>Schöne neue Nebenbeschäftigung</strong> | 17 Uhr<br />
Schreiben, surfen, telefonieren: alles immerzu, und immer öfter zugleich. Schreiben immer häufiger zu jenen Zeiten, die sonst ungenutzt bleiben. Kurz: mobile Textkulturen machen aus der altehrwürdigen Kulturtechnik des Schreibens eine Nebenbeschäf- tigung. Was sind die ökonomischen Konsequenzen für die Arbeit von AutorInnen? Welche Geschäftsmodelle behaupten sich<br />
Mit: Robin-Meyer Lucht, Sascha Kösch und Chris Köver.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p><strong>Stadt in der Stadt</strong> | 20 Uhr<br />
Schreiben ist längst nicht mehr an einen privaten Raum gebunden. Die Privatsphäre wiederum löst sich auf in Zeiten von Facebook und mobilen Textkulturen. Wie verändert der „mobility turn“ öffentliche Räume? Wie entsteht im Zuge dessen Öffentlichkeit?<br />
Mit: Mercedes Bunz, Kathrin Passig und Martijn de Waal.</p></blockquote>
<p>Wer mir Fragen für die Teilnehmer schicken will: bitte einfach in den Kommentaren eintragen!</p>
 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>When you click on these links from Twitter.com or a Twitter application, Twitter will log that click.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Aha. Und wie es aussieht, wird es schwer sein, diesem &#8220;Service&#8221;, von dem Twitter auch schreibt: &#8220;We hope to use this data to provide better and more relevant content to you over time&#8221;, zu entkommen. Eine schöne Formulierung: &#8220;we hope to use this data&#8230;&#8221;
Es wird auch interessant sein zu sehen, was das für Dienste wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aha. Und wie es aussieht, wird es schwer sein, diesem &#8220;Service&#8221;, von dem Twitter auch schreibt: &#8220;We hope to use this data to provide better and more relevant content to you over time&#8221;, zu entkommen. Eine schöne Formulierung: &#8220;we hope to use this data&#8230;&#8221;</p>
<p>Es wird auch interessant sein zu sehen, was das für Dienste wie Bit.ly und Ow.ly bedeutet.</p>
<p>Das Zitat stammt aus einer Mail, die Twitter letzte Nacht (CET) an seine Nutzer verschickt hat. Hier komplett:</p>
<blockquote>
<p style="margin: 10px 0pt 20px; padding: 0pt;">Hi @spielkamp,</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">Over the coming weeks, we  will be making two important updates that will impact how you interact  with Twitter applications.  We are sending this notice to all Twitter  users to make sure you are aware of these changes.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;"><strong>What are applications?</strong></p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">There are over 250,000  applications built using the Twitter API. To use most applications, you  first authorize the application to access your Twitter account, after  which you can use it to read and post Tweets, discover new users and  more.  Applications come in many varieties, including desktop  applications like <a href="http://www.tweetdeck.com" target="_blank">TweetDeck</a>, <a href="http://seesmic.com" target="_blank">Seesmic</a>, or <a href="http://www.echofon.com" target="_blank">EchoFon</a>, websites such as <a href="http://tweetmeme.com" target="_blank">TweetMeme</a>, <a href="http://fflick.com" target="_blank">fflick</a>, or <a href="http://topsy.com" target="_blank">Topsy</a>, or mobile applications such as <a href="http://itunes.apple.com/us/app/twitter/id333903271" target="_blank">Twitter for iPhone</a>, <a href="http://www.blackberry.com/twitter/" target="_blank">Twitter for Blackberry</a>, or <a href="http://foursquare.com" target="_blank">Foursquare</a>.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;"><strong>Update 1: New authorization rules for applications</strong></p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">Starting August 31, all applications will be required to use “OAuth” to access your Twitter account.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">What&#8217;s OAuth?</p>
<ul>
<li>OAuth is a technology that enables applications to access Twitter on  your behalf with your approval without asking you directly for your  password.</li>
<li>Desktop and mobile applications may still ask for your password  once, but after that request, they are required to use OAuth in order to  access your timeline or allow you to tweet.</li>
</ul>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">What does this mean for me?</p>
<ul>
<li>Applications are no longer allowed to store your password.</li>
<li>If you change your password, the applications will continue to work.</li>
<li>Some applications you have been using may require you to reauthorize them or may stop functioning at the time of this change.</li>
<li>All applications you have authorized will be listed at <a href="http://twitter.com/settings/connections?utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_content=app_settings&amp;utm_campaign=tco" target="_blank">http://twitter.com/settings/connections</a>.</li>
<li>You can revoke access to any application at any time from the list.</li>
</ul>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;"><strong>Update 2: <a href="http://t.co" target="_blank">t.co</a> URL wrapping</strong></p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">In the coming weeks, we will be expanding the roll-out of our link wrapping service <a href="http://t.co" target="_blank">t.co</a>,  which wraps links in Tweets with a new, simplified link.  Wrapped links  are displayed in a way that is easier to read, with the actual domain  and part of the URL showing, so that you know what you are clicking on.  When you click on a wrapped link, your request will pass through the  Twitter service to check if the destination site is known to contain  malware, and we then will forward you on to the destination URL. All of  that should happen in an instant.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">You will start seeing  these links on certain accounts that have opted-in to the service; we  expect to roll this out to all users by the end of the year. When this  happens, all links shared on Twitter.com or third-party apps will be  wrapped with a <a href="http://t.co" target="_blank">t.co</a> URL.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">What does this mean for me?</p>
<ul>
<li>A really long link such as <a href="http://www.amazon.com/Delivering-Happiness-Profits-Passion-Purpose/dp/0446563048" target="_blank">http://www.amazon.com/Delivering-Happiness-Profits-Passion-Purpose/dp/0446563048</a> might be wrapped as <a href="http://t.co/DRo0trj" target="_blank">http://t.co/DRo0trj</a> for display on SMS, but it could be displayed to web or application users as <a href="http://www.amazon.com/Delivering-Happiness-Profits-Passion-Purpose/dp/0446563048" target="_blank">amazon.com/Delivering-</a> or as the whole URL or page title.</li>
<li>You will start seeing links in a way that removes the obscurity  of shortened links and lets you know where each link will take you.</li>
<li>When you click on these links from Twitter.com or a Twitter  application, Twitter will log that click. We hope to use this data to  provide better and more relevant content to you over time.</li>
</ul>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">Thanks for reading this important update.  Come and check what&#8217;s new at <a href="http://twitter.com?utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_content=dotcom&amp;utm_campaign=tco" target="_blank">http://twitter.com</a>.</p>
<p style="margin: 2px 0pt 20px; padding: 0pt;">Thanks,<br />
The Twitter Team</p></blockquote>
 ]]></content:encoded>
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		<title>Berliner Rede zum Urheberrecht &#8211; meine 2 Cent</title>
		<link>http://immateriblog.de/urheberrecht/berliner-rede-zum-urheberrecht-meine-2-cent/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 21:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[angemessene Vergütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei IUWIS &#8211; Infrastruktur Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung gibt es nicht nur einen Artikel zur Berliner Rede der Bundesjustizminsterin von Ben Kaden, sondern auch eine umfasende Zusammenstellung der Reaktionen auf die Rede.
Da ich derzeit wieder unterrichte, komme ich leider nicht dazu, ebenfalls eine fundierte Einschätzung abzugeben. Aber so viel kann ich sagen: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei IUWIS &#8211; Infrastruktur Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung gibt es nicht nur <a href="http://iuwis.de/blog/kaum-wissenschaft-kaum-bildung-die-berliner-rede-zum-urheberrecht">einen Artikel</a> zur Berliner Rede der Bundesjustizminsterin von Ben Kaden, sondern auch eine <a href="http://iuwis.de/infopool?name=Berliner+Rede+zum+Urheberrecht&amp;date_filter_op=%3D&amp;date_filter[value][year]=&amp;date_filter[value][hour]=0&amp;date_filter[value][minute]=0&amp;date_filter[value][second]=0&amp;date_filter[value][month]=&amp;date_filter[value][day]=&amp;date_filter[min][year]=&amp;date_filter[min][hour]=0&amp;date_filter[min][minute]=0&amp;date_filter[min][second]=0&amp;date_filter[min][month]=&amp;date_filter[min][day]=&amp;date_filter[max][year]=2010&amp;date_filter[max][hour]=0&amp;date_filter[max][minute]=0&amp;date_filter[max][second]=0&amp;date_filter[max][month]=6&amp;date_filter[max][day]=15">umfasende Zusammenstellung der Reaktionen</a> auf die Rede.</p>
<p>Da ich derzeit wieder unterrichte, komme ich leider nicht dazu, ebenfalls eine fundierte Einschätzung abzugeben. Aber so viel kann ich sagen: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine erschreckend rückwarts gewandte Rede gehalten, die mit keinem Wort die drängendsten Probleme der Urheberrechtsgegenwart und -praxis erwähnte: zum einen das völlig aus der Balance geratene Verhältnis zwischen Urhebern und Verwertern. Dass die vertraglichen Regelungen, die Urheber mit  Verwertern treffen, eben genau nicht durch das Urheberrechtsgesetz angemessen reguliert werden (auch nicht durch das Stärkungsgesetz), sondern Total-Buyout-Verträge an der Tagesordnung sind, ist im Ministerium entweder nicht angekommen, oder es wird ignoriert. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finden soll.</p>
<p>Durch Aussagen wie &#8220;Wenn man sich anschaut, wie über das Urheberrecht in der digitalen Welt gestritten wird, dann stelle ich fest, dass die Debatte leider von zwei Extremen bestimmt wird&#8221;, versucht die Ministerin den Eindruck zu erwecken, als sei die eine Seite ebenso ernst zu nehmen wie die andere. Damit verschleiert sie, dass es keine <em>ernstzunehmenden, einflussreichen</em> politischen Kräfte gibt, die eine Abschaffung des Urheberrechts fordern (&#8221;für die das Urheberrecht ein blanker Anachronismus geworden ist&#8221;, wie die Ministerin es ausdrückt), auf der anderen Seite aber Vorschläge wie das Leistungsschutzrecht für Presseverlage im Koalitionsvertrag stehen. Eine bewährte Strategie, um später sagen zu können, man habe einen Ausgleich gesucht und gefunden.</p>
<p>Das andere drängende Problem sind die Fragen von Wissenschaft und Forschung, die also offenbar auch im 3. Korb nicht adäquat adressiert werden. Aber dazu s. den Beitrag von Kaden.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort zu Ulrich Wickert. Offenbar hatte man ihn eingeladen mit dem Hintersinn, dass nach seiner Einführung die Rede der Ministerin nur noch eine Steigerung sein konnte. Das Kalkül ist aufgegangen. Wickert hat genau die Bräsigkeit und Borniertheit demonstriert, die ihn seit Jahrzehnten charakterisiert hat (als er sich vom Journalisten zum Journalistendarsteller wandelte), und die so viele selbsternannte Alpha-Journalisten auszeichnet: Sie glauben, dass sie auch ohne weitere Recherche zu jedem sich bietenden Thema innerhalb einer Stunde etwas Sinnvolles sagen können. Und niemand hat hinterher die Chuzpe, ihnen zu sagen, dass sie damit leider völlig falsch liegen. Eine kenntnisfreiere Einlassung zum Urheberrecht habe ich selten gehört.</p>
<p>Aber sein Gefalsel von den genialischen Autoren, die vor den bösen Raubkopierern geschützt werden wollen, spielt dem BMJ und der Verwerterlobby natürlich perfekt in die Hände. Wickert (und die Ministerin) sollten sich zwei Dinge durchlesen: Jessica Litmans Essay <a href="http://heinonline.org/HOL/LandingPage?collection=journals&amp;handle=hein.journals/upitt53&amp;div=12&amp;id=&amp;page=">Copyright as Myth</a> und die <a href="http://www.bournemouth.ac.uk/about/people_at_bu/our_academic_staff/IBAL/profiles/mkretschmer.html">Studien von Martin Kretschmer</a> zur ökonomischen Bedeutung des Urheberrechts.</p>
<p>Ach ja (Nachtrag): und natürlich Till Kreutzers Analyse zu AGB: <a href="http://www.irights.info/?q=node/761">Freiwild oder Artenschutz: Ausbeutung durch AGB</a> und den von iRights.info im <a href="http://irights.info/?q=Branchenportraits">Projekt Arbeit2.0</a> erstellten Abschlussbericht: <a href="http://irights.info/fileadmin/texte/material/Abschlussbericht.pdf">Arbeit 2.0 &#8211; Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt</a> (PDF, 6,6 MB) mit meinem <em>Brancheportrait Journalismus</em>.</p>
<p>Man wird ja noch träumen dürfen.</p>
 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einloggen13 &#8211; oder: Social Media und Journalismus</title>
		<link>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/einloggen13-oder-social-media-und-journalismus/</link>
		<comments>http://immateriblog.de/in-eigener-sache/einloggen13-oder-social-media-und-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Publizieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://immateriblog.de/?p=1472</guid>
		<description><![CDATA[15 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein Online-Magazin zum Thema Journalismus und Social Media produziert – in zweieinhalb Tagen.

Bis auf die automatisierte Twitterschau (die auch nicht immer zuverlässig funktioniert), ist es hier in den vergangenen Wochen recht still gewesen. Dafür gibt es einen Grund: Zum fünften Mal habe ich an der  evangelischen Journalistenschule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>15 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein <a href="http://ejs.ituj-training.de/">Online-Magazin zum Thema Journalismus und Social Media</a></strong><strong> produziert – in zweieinhalb Tagen.</strong></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-1479" title="eiloggen13" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/06/eiloggen13.jpg" alt="eiloggen13" width="425" height="274" /></a></p>
<p>Bis auf die automatisierte Twitterschau (die auch nicht immer zuverlässig funktioniert), ist es hier in den vergangenen Wochen recht still gewesen. Dafür gibt es einen Grund: Zum fünften Mal habe ich an der  <a href="http://www.evangelische-journalistenschule.de/">evangelischen Journalistenschule</a> drei Wochen lang die so genannte „Lehrredaktion Online“ unterrichtet. (Dieses Mal zusammen mit dem großartigen Kollegen <a href="http://medienstratege.de">Peter Berger</a>.)<span id="more-1472"></span></p>
<p>Die Lehrredaktion online gehört zur 18monatigen Ausbildung der <a href="http://evangelische-journalistenschule.de/index.php?page=aktueller-jahrgang">Volontärinnen und Volontäre</a>. In dieser Zeit soll ihnen vermittelt werden, was „Journalismus online“ ist, sein kann und vielleicht sein wird.</p>
<p>Drei Wochen hört sich nach einer langen Zeit an, aber wenn man sich das <a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/06/curriculum.pdf">Curriculum</a> (PDF, 96 kb) ansieht, dann stellt man fest, dass sie sehr knapp sind. Denn mein Anspruch ist es, zum einen das Handwerk (Schreiben fürs Web, Grundlagen der Fotobearbeitung, Audio-Slideshow etc.) und den Umgang mit Werkzeugen zu vermitteln (CMS, Social Media Tools etc.), zum anderen aber auch einen reflektierten Überblick über die Entwicklungen im Journalismus zu geben. Und diese Entwicklungen kristallisieren eben besonders in der Debatte über „das Internet“ – und was es mit „dem Journalismus“ macht.</p>
<p><strong>Das Internet und die Zukunft des Journalismus</strong></p>
<p>Eigentlich keine Frage, die auf eine Lehrredaktion online begrenzt sein sollte, aber ich kenne es nun seit mehr als zehn Jahren, dass Internet-Themen mit Online-Journalismus gleichgesetzt werden. Beste Beispiele sind Recherche online (welcher Print-, Radio- oder Fernsehjournalist kann darauf verzichten?) und die Debatte um die Internet-Regulierung, die als Online-Thema verstanden wird – was ungefähr so schlüssig ist, wie die Auseinandersetzung über die Gesundheitsreform ausschließlich im „Gesundheitsmagazin Praxis“ zu verhandeln.</p>
<p>Deutlich wird das an der Leseliste, die ich für die Lehrredaktion zusammengestellt habe. Ich habe sie nun vom (internen) Wiki <a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/leseliste/">hier auf eine Seite</a> gehoben und würde mich sehr über Anregungen und Kommentare dazu freuen.</p>
<p>Außerdem gab es zwei  Gastdozenten (<a href="http://persiel.com">Jan Persiel</a> zu Photoshop und <a href="http://irights.info/index.php?q=node/1478">Till Kreutzer</a> zu Online-Recht) und vier Gäste: <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/97.html">Thierry Chervel</a>, Mitgründer des <a href="http://www.perlentaucher.de/">Perlentauchers</a>, <a href="http://www.weltreporter.net/index.php?page=korrespondent&amp;lang=de&amp;id=9">Kai Schächtele</a>, freier Journalist und derzeit auf <a href="http://www.wintermaerchen2010.com/">Slideshow-Safari in Südafrika</a>, <a href="http://www.netbooknews.de/uber-nbn/">Sascha Pallenberg</a> von <a href="http://www.netbooknews.de/">netbooknews</a> (per IP-Telefonie aus San Francisco) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl">Markus Beckedahl</a> von <a href="http://netzpolitik.org">netzpolitik.org</a>. Es waren spannende Diskussionen, die sich da entwickelt haben, und ich hätte es mir einerseits gewünscht, dass sie per Video dokumentiert wären. Andererseits hätte es sicher dazu geführt, dass der eine oder andere dann nicht mehr so frei von der Leber weg gefragt und geantwortet hätte.</p>
<p>Was Peter und mir gelegen kam ist, dass die Lehrredaktion die letzte der Ausbildung ist, d.h. die Volos haben schon Print in verschiedenen Variationen, Radio und Fernsehen hinter sich gebracht, außerdem ein eigenes, tolles Magazin produziert: <a href="http://www.einsichten13.de/download.html">Einsichten13</a> (inkl. <a href="http://www.facebook.com/pages/Berlin-Germany/Einsichten13/340932446655">Facebook-Seite</a>) &#8211; daher auch der nicht ganz selbsterklärende Name &#8220;Einloggen13&#8243; des Online-Magazins.</p>
<p><strong>Im Schweinsgalopp</strong></p>
<p>Ein eigenes Produkt sollte natürlich auch das Ergebnis der Lehrredaktion online sein. Im Gegensatz zum Printmagazin, wo vier oder sogar sechs Wochen dafür zur Verfügung standen, hatten die Volos in diesem Fall aber etwas weniger Zeit – zweieinhalb Tage, um genau zu sein. Von der Themenfindung über die Recherche bis zur Produktion.</p>
<p>Das schreibe ich deshalb so explizit, weil es einigen Teilnehmern schwer fiel, das Resultat mit ihrem (lobenswerten) journalistischen Anspruch und Perfektionismus in Einklang zu bringen und zwischenzeitlich sogar überlegt hatten, das produzierte Online-Magazin hinter einem Passwortschutz verschwinden zu lassen. Ich bin sehr froh, dass das dann doch nicht passiert ist – denn es wäre schade, wenn dieses fantastische Ergebnis jetzt nicht zu sehen wäre.</p>
<p>15 Beiträge sind in den drei Tagen entstanden, darunter drei Videos und einige Audiointerviews. Schon die Themenkonferenz hat Peter und mich begeistert: in null Komma nix waren 30 sehr gute Ideen für Geschichten gefunden, von denen dann 15 übrig geblieben sind. Darunter ein Interview mit Cynthia Typaldos, die den Bezahldienst Kachingle erfunden hat, und die von Autorin Christiane Hawranek auf dem Berliner Hauptbahnhof abgepasst wurde, ein Text dazu, was APIs für den Journalismus bedeuten, über dem Autorin Karola Kallweit fast zur Hackerin geworden ist (naja: fast <img src='http://immateriblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Nadine Ahr und Lilith Becker haben untersucht, was deutsche Zeitungsverlage bei Facebook treiben, Martin Rothe hat sich das Heddesheimblog &amp; Co. angeschaut, Vera Pache das Modemagazin I Like My Style, das aus einer Internet-Community entstanden ist, Jan Mölleken fragt, was denn Journalisten eigentlich mit Twitter anfangen sollen. Und so vieles  mehr. Unten Links zu allen Artikeln in der Ressortstruktur wie auf der Site.</p>
<p>Meiner Ansicht nach ist das Experiment, Journalisten ein Magazin zum Verhältnis von Social Media und Journalismus mit den Mitteln von Journalismus und Social Media produzieren zu lassen, aufgegangen. Schön ist, dass sich jeder davon selbst überzeugen kann. Und auch die Kommentarfunktion ist offen.</p>
<p><strong>Ressort Mensch</strong></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1684">Revolution an der Graswurzel</a> - Medienprojekte wie „InsightShare“ oder das Bloggerportal „Rising Voices“ glauben an die beste aller möglichen Welten: Eine Welt, in der die Entrechteten ihre Stimme erheben. <em>von Christina Felschen</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1455">„In den USA dreht sich alles um Geld, Geld, Geld“</a> - Cynthia Typaldos tourt zurzeit durch Deutschland. In einem großen blauen Rollkoffer transportiert die 59-Jährige Infos über ihren Bezahldienst Kachingle – und stapelweise Fotos von ihrem Hund Bunny. (mit Audio-Interviews) <em>von Christiane Hawranek</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1446">Glauben an die Nische</a> - Sie bloggen, wo die NPD aufmarschiert, laden Videos über Mikrokredite auf youtube und facebook. In Blogs, social networks oder bei twitter ist die Nische das Kapital. <em>von Tanja Tricarico</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1655">Konkurrent Blogger?</a> - Der Medienwissenschaftler Dr. Stefan Höltgen über Weblogs und Journalismus. (Video) <em>von Christoph Cöln</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1381">Was ist eigentlich Social Media?</a> - <em><span style="font-style: normal;">Social Media: Eine Umfrage. (Video) </span>von Nadine Ahr und Lilith Becker</em></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1872">Köhler aus dem Amt gebloggt?</a> - Blogger feiern ihren Einfluss beim Rücktritt Köhlers. Den „etablierten Medien“ werfen sie vor, schnarchnasig zu sein oder sogar, unter Zensur zu stehen. Was ist dran an dem Vorwurf? <em>von Silke Kehl und Monika Konigorski</em></p>
<p><strong>Ressort Marke</strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong><span style="font-weight: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1463">Trinkgeld für die digitale Kaffeekasse</a> - Noch spielen nur wenige Blogs Geld ein. Auch die Bezahldienste Flattr und Kachingle bringen nur Centbeträge. Doch die Zahl der Internetseiten, die die Online-Spendenbüchsen nutzen, wächst und wächst. <em>von Christiane Hawranek</em></span></strong></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1457">Feedback bei Facebook</a> - Immer mehr Zeitungen haben Fanseiten in sozialen Netzwerken. Leser können Artikel kommentieren und bewerten. Aber was bringt das? Wir haben nachgefragt bei Zeit, Welt und Taz.?<em>von Nadine Ahr und Lilith Becker</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1390">Lokalblogger statt Bratwurst-Journalist</a> - Heddesheimblog &amp; Co. sind die Schreckgespenster der Lokalzeitungen. Andere feiern sie als Wiedergeburt des kritischen Lokaljournalismus. Aber lässt sich damit Geld verdienen? <em>von Martin Rothe</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1385">Mein Stil, meine Fotos – Dein Magazin</a> - Erst im Netz und dann auf Papier. I Like My Style ist das erste Modemagazin, das aus eine Internet-Community entstanden ist. <em>von Vera Pache</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1370">Marke werden – aber wie?</a> - <em><span style="font-style: normal;">Ein Chef, ein Job von neun bis fünf, ein festes Gehalt – das war gestern. Heute müssen Journalisten sich breit aufstellen und zu Unternehmern werden. Ein Besuch in der Zukunft. </span>von Jana Petersen und Adrian Pickshaus</em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>Ressort Maschine</strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1528">Zwitschern für Journalisten</a> - <em><span style="font-style: normal;">Verleger und Chefredakteure lieben es. In Redaktionen gilt es als das Ding der Zukunft. Aber mal im Vertrauen: Wissen Sie wirklich, was Twitter ist und wozu man es brauchen kann? </span>von Jan Mölleken</em></span></em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1366">Die Speisung der Fünftausend – das Guardian-Experiment</a> - API statt Bezahlinhalt: Der Guardian stellt seine Inhalte kostenlos anderen Webseiten zur Verfügung. Porträt eines Konzepts, dass eine Erfolgsgeschichte werden könnte. <em>von Karola Kallweit</em></p>
<p><a href="http://ejs.ituj-training.de/?p=1632">Besser suchen bei Twitter</a> - Twitter kann für Journalisten auf Newssuche ein hilfreicher Freund sein – oder ein quälendes Ärgernis. Diese Tipps und Tools zur besseren Suche sparen Zeit und schonen die Nerven. <em>von Jan Mölleken</em></p>
<p>Und zur Unterhaltung gleich hier die Umfrage: Was ist eigentlich Social Media?</p>
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