Mai
11
iRights.info-Enthüllung zum Leistungsschutzrecht: Reaktionen
Filed Under Internet-Regulierung, Journalismus, Leistungsschutzrecht, Lobbyismus, Urheberrecht, Verlage, Verwertungsgesellschaften | 1 Comment
Am Freitag haben wir bei iRights.info die Entwürfe der Verleger und Journalistengewerkschaften dju und DJV zum Leistungsschutzrecht veröffentlicht, inklusive einer ausführlichen Analyse. Inzwischen gibt es etliche Reaktionen:
- Heise Online: Entwurf für neues Leistungsschutzrecht durchgesickert
- Focus Online: Leistungsschutzrecht soll Verlagsinhalte schützen
- Zeit Online: Erlösmodell Leistungsschutzrecht
- Deutschlandradio Breitband: Nie da gewesene Rechtsverwirrung
- taz: Verlage wollen neue Einnahmequelle – Leistung soll sich lohnen
- turi2: Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht durchgesickert
- perlentaucher: Aus den Blogs
- presseschauer: Sind Blogger Presseverleger?
- Gesetzesentwurf zu Leistungsschutzrecht geleakt, Befürchtungen bestätigt
- netzpolitik.org: Geleakt: Gesetzentwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger
- Teczilla: Leistungsschutzrecht: Organisierter Angriff auf die Informationsfreiheit
- Institut für Urheber- und Medienrecht: Entwurf des neuen Leistungsschutzrechtes für Verleger – Grundsätzliche Zustimmung der Gewerkschaften
- Kaffee bei mir: Leistungsschutzrecht für Blogger!
Auch zwei Interessenverbände haben sich zu Wort gemeldet:
- Freischreiber: Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht bestätigt Befürchtungen
- DJV: Es geht um die Urheber (natürlich ohne Quellenangabe, wie es sich für einen Journalistenverband gehört)
In Österreich ist die Diskussion inzwischen ebenfalls angekommen:
- futurezone@orf.at: Verleger fordern Leistungsschutzrecht
- derStandard.at: Verleger fordern Leistungsschutzrecht für Onlineangebote
Eine ausführliche Linkliste mit älteren Beiträgen zum Leistungsschutzrecht – Verlegerpsositionen, Gutachten, Interviews etc. – gibt’s im Beitrag zur Podiumsdiskussion zum LSR bei der Böll-Stiftung.
Hier noch die Video-Aufzeichnung der Diskussion ums Leistungsschutzrecht bei der re:publica:
Mai
7
Ein erster Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger
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Nun ist heute die Hölle los bei iRights.info, und ich bin den halben Tag offline. So ist es eben manchmal. Daher kopiere ich hier einfach den Beitrag von der iRights.info-Kollegin Valie Djordjevic:
Der Redaktion von iRights.info liegt ein Gesetzesentwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger vor. Die Debatte darüber wird seit vielen Monaten intensiv geführt – auch bei iRights.info. Das der Redaktion vorliegende Dokument enthält einen konkreten Formulierungsvorschlag der Presseverleger sowie Änderungsvorschläge der Gewerkschaften DJV und dju/ver.di. iRights.info kommentiert exklusiv in einer ersten Analyse.
Der Entwurf kann nach Meinung der iRights.info-Redaktion die Kritik, die in der Diskussion gegen ein solches Leistungsschutzrecht vorgebracht wurde, nicht entkräften. Die Gefahr, dass die Rechte von Nutzern und Urhebern dadurch unverhältnismäßig eingeschränkt werden, bleibt bestehen.
Im Fazit heißt es:
Beide Entwürfe sind nicht nur unausgegoren. Sie räumen auch die im Vorfeld geäußerten Bedenken der Kritiker eines Verleger-Leistungsschutzrechts in keiner Weise aus, machen zudem nicht deutlich, wie ein solches Recht überhaupt gerechtfertigt werden kann. Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in einer Weise beeinträchtigen, die bislang nur in Ansätzen absehbar ist. Die Entwürfe machen mehr als deutlich, dass die vielfältigen Kollateralschäden mit gesetzlichen Formulierungen nicht vermieden werden können. Sie sind vielmehr eine Folge der Idee des Leistungsschutzrechts für Presseverleger selbst.
Dez
17
Geld für Texte im Internet: Die VG Wort stellt sich taub
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Die Verwertungsgesellschaft Wort versucht zum dritten Mal, Geld für Texte im Internet auszuschütten. Freiberufliche Autoren werden dabei unter Umständen doppelt übergangen – zugunsten der Verlage. Die VG Wort hat es in der Hand, das zu ändern. Doch sie tut es nicht. Ilja Brauns Text bei iRights.info: Die VG Wort stellt sich taub
Nov
2
Twitter-Liste zu Urheberrecht
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Bin endlich dazu gekommen, eine Twitter-Liste zum Thema Urheberrecht zu erstellen. Vorschläge für weitere Twitterer bitte hier in den Kommentaren. Danke!
Aug
31
Anmeldung zur Tagung “Enteignung oder Infotopia?” ab sofort möglich!
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Ab sofort kann man sich zur Tagung Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens anmelden. Zum Formular geht’s hier. Wir rechnen mit einem vollen Haus, daher sollten Interessierte keine Zeit verlieren.

Mai
24
Ilja Braun: VG Wort positioniert sich gegenüber Google
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Ilja Braun hat im Arbeit2.0-Blog die neuesten Entwicklungen bei der VG Wort zusammengefasst. Interessant und wichtig für alle Wahrnehmungsberechtigten:
Die VG Wort hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. Mai 2009 in München im Zusammenhang mit dem umstrittenen Google Book Settlement eine Änderung ihres Wahrnehmungsvertrags sowie ihres Inkasso-Auftrags für das Ausland beschlossen. Die Versammlung orientierte sich dabei im Wesentlichen an den bereits im Vorfeld veröffentlichten Entwürfen.




