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Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt

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Arbeit2.0 – der Podcast

September 9th, 2008 · No Comments · Arbeit2.0, In eigener Sache, Urheberrecht

Link: Einführung: Was ist "Arbeit 2.0"?

Bin frisch aus dem Urlaub zurück, in dem ich nicht geblogged habe – auch, wenn in diese Zeit der Startschuss zum Arbeit2.0-Video-Podcast gefallen ist. Für die Landeszentrale für politische Bildung NRW habe ich den Vodcast konzipiert und produziert. Inzwischen sind bereits fünf der siebe Beiträge erschienen, zu sehen und zu laden auf der Site der Landeszentrale.

Was ist Arbeit 2.0? Dieser Frage gehen sieben Video-Beiträge nach, die die Landeszentrale für Politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Projekt Arbeit 2.0 produziert hat. Kern des Vodcasts sind fünf Filme, in denen Menschen dargestellt werden, die ihr Geld mit so genannten immateriellen Gütern verdienen: Fotos, Musik, Computerspiele, Designs, Texte. Alle diese Güter werden digital produziert, alle auch über das Internet verbreitet.

Was bedeutet das für diejenigen, die sie herstellen? Sie müssen sich nicht nur auf andere Arbeitsbedingungen einstellen als früher. Auch Rechtsfragen haben eine andere Bedeutung bekommen, was in den einzelnen Folgen deutlich wird:

• Der Fotograf André Wagner reist für seine Aufnahmen um die ganze Welt. Das Internet sieht er als Chance, nicht als Bedrohung – und kann sogar Rechtsfragen etwas Gutes abgewinnen.
• Jan Gleichmar verschenkt seine Musik, um damit Geld zu verdienen. Mit Erfolg: Inzwischen tritt er in ganz Europa auf und erzählt, dass sich nun sogar seine Eltern darüber freuen.
• Kai Schächtele ist Journalist aus Leidenschaft. Damit er auch in Zukunft von seiner Arbeit leben kann, hat er die „Freischreiber“ gegründet: eine Interessenvertretung, die sich bei Verlagen für faire Bedingungen einsetzt.
• Als Kommunikationsdesigner arbeitet man nie allein. Frank Müller hat daraus ein Modell für die Zusammenarbeit gemacht: die Internet-Agentur EAT. Für ihn ist es selbstverständlich, sich auch mit Verträgen zu beschäftigen.
• Ideen für neue Computerspiele zu entwickeln ist Jan Schmidts Job. Die Rechte an seinen Konzepten tritt er an seinen Arbeitgeber ab. Für Jan ein akzeptabler Preis dafür, angestellt zu sein. Aber das muss nicht so bleiben, sagt er.

In einem Intro zur Reihe erläutert iRights.info-Redakteur Matthias Spielkamp im Gespräch mit Kathrin Bräuer, der Autorin der Beiträge, was mit dem Begriff Arbeit2.0 gemeint ist, wie sich Arbeitsverhältnisse geändert haben und warum sich gerade Kreative mit dem Thema beschäftigen sollten.

Das Konzept für die Reihe hat iRights.info-Redakteur Matthias Spielkamp entwickelt. In den Beiträgen kommen außer ihm die Arbeit2.0-Mitarbeiter Inke Arns, Valie Djordjevic, Volker Grassmuck, Till Kreutzer und Philipp Otto zu Wort.

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