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Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt

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Jetzt wird’s richtig peinlich für die FAZ (Perlentaucher)

April 1st, 2009 · 2 Comments · Journalismus, Urheberrecht, Verlage

Hätte nicht gedacht, dass es noch peinlicher werden könnte, als es eh schon war. Aber es geht! Der Autor Thomas Hürlimann meldet sich zu Wort und schreibt dem Perlentaucher:

Das heisst, mit der finanziellen Forderung an Sie habe ich nichts zu tun – ich halte sie auch für falsch. Dank dem Zitat im Perlentaucher kam die FAZ zu Käufern, ich zu vielen Lesern und zu einem wichtigen Nachdruck – im Zürcher Tages-Anzeiger.

Ich meine, dass das Copyright immer noch bei mir ist. Deshalb können Sie das Zitat gern wieder aufnehmen. Sollte die FAZ bei Ihrer Forderung bleiben, übernehme ich die Hälfte der Rechnung – mit dem Zusatzhonorar, das ich dank Ihnen verdient habe, kann ich mir das erlauben.

Hübsch, oder?

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2 Comments so far ↓

  • Robert89

    Ja, sehr hübsch, insbesondere wenn man wie Du es tust, überhaupt nicht recheriert, sondern einfach dem Perlentaucher als Quelle glaubt statt dort, wo du so schöne Monate verbracht hast, mal anzurufen. Hürlimann hat der FAZ sämtliche Verwertungsrechte abgetreten. Hat der Perlentaucher jetzt eingeräumt. Aber wer weiss, vielleicht wurde Hürlimann für seinen Text von der FAZ ja auch gar nicht bezahlt.

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