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Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt

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Uwe Jochum: Im Namen der Freiheit (jeden Blödsinn erzählen zu dürfen, der einem einfällt)

April 7th, 2009 · 16 Comments · Journalismus, Lobbyismus, Open Access, Publizieren, Urheberrecht, Verlage, digitales Publizieren

Die Frankfurter Rundschau, eine Institution des selbsternannten “Qualitätsjournalismus”, hat einen Kommentar von Uwe Jochum veröffentlicht. Jochum, einer der Initiatoren des so genannten “Heidelberger Appells”, hat sich schon in der jüngsten Vergangenheit durch schlechte Recherche und Tatsachenverdrehungen hervorgetan [*]. Nun darf er in der FR ran, wie vor ihm auch schon Ober-Appellierer Reuß. Und wieder geht es nicht ab ohne den Verweis auf “Verfassungsrechte in Gefahr”. Zuerst konstruiert er einen Zweischritt, wo nur einer ist. Das vollziehe der geneigte Leser bitte selber nach. Dann folgert er:

Beide Schritte zusammen vollziehen die Abkehr von der vom Grundgesetz intendierten freien Wissenschaft. Deren Freiheit sicherte der Staatsbürger bislang nämlich dadurch, dass er mit seinen Steuern die Wissenschaft finanzierte, um sie unabhängig von wirtschaftlichen Pressionen und staatlichen Bevormundungen zu machen. Die Allianz verkehrt diese Logik, indem sie aus dem Steuertransfer der Bürger ableitet, dass die steuerfinanzierte Wissenschaft Eigentum der Steuerzahler sei und folglich von diesen bestimmt werden könne, was die Wissenschaftler wie zu veröffentlichen haben.

Soso. Die Tatsache, dass etwas frei zugänglich veröffentlicht werden soll, damit es allen (auch den Wissenschaftlern selbst) zur Verfügung steht, ist also gleichbedeutend damit, was und wie geforscht wird. Und das wird dann in Zukunft auch noch staatlich vorgeschrieben.

Was sie mit diesem Eingriff zu erreichen versucht, ist eine staatsfinanzierte Wissenschaft, der gegenüber der Staat und die in der Allianz vertretenen Wissenschaftsorganisationen als Arbeitgeber auftreten können, die wie in der privatwirtschaftlichen Auftragsforschung nicht nur ein Weisungsrecht haben, sondern auch über die Verwendung der Forschungsergebnisse bestimmen dürfen.

Sicher, und wenn der Staat schon so totalitär ist, über Forschungsergebnisse zu bestimmen, ist er sicher auch allgemein totalitär. Lautet also Uwe Jochums implizierter Zweischritt “OA = SA”? (Nein, nicht wie in share alike, sondern wie in Sturmabteilung.)

Faszinierende Gleichung, aber sie liegt ja auch nah, wenn man ohnehin schon mit Begriffen wie “autoritärer Diktion” und  “Gestellungsbefehl” herumwirft, wie es Reuß in der FAZ getan hat. Schließlich ist die Wissenschaftsfreiheit wegen der Nazis ins Grundgesetz aufgenommen worden, und wer jetzt der Ansicht ist, mit Gemeinwohl argumentieren zu müssen, ist offenbar nah dran am Volkswohl. Zumindest, wenn man sich nicht die Mühe der Differenzierung macht, sondern nur noch polemisiert.

Besonders schön dann Jochums letzter Absatz, mit dem er den Eindruck zu erwecken versucht, als versteckten sich die Wissenschaftler, die für Open Access eintreten:

Es ist daher von entlarvender Symbolkraft, dass die “Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen” keine verantwortlichen Individuen als Zeichner ihrer Papiere und Erklärungen kennt, sondern nur noch Suborganisationen, die sich durch den Leiter des Open-Access-Koordinationsbüros und den “Leiter Kommunikation und Medien” der Helmholtz-Gemeinschaft vertreten lassen. Diesem anonymen Verwaltungskollektiv, das einen verfassungsfeindlichen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit durchzudrücken versucht, stehen mehr als 800 Zeichner des Heidelberger Appells entgegen, die sich mit ihren Namen und ihrer Leistung als verantwortliche und freie Individuen zu erkennen geben. Sie sind die von der Verfassung gewollte Basis für eine freie Kunst und Wissenschaft.

Das ist in der Tat von entlarvender Symbolkraft: für Jochums unbedingten Willen, einen Krieg gegen OA zu führen, ohne sich um Fakten zu scheren. Denn bereits vor mehr als fünf Jahren haben zahlreiche Unterstützer mit ihrem Namen die Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnet – bis heute sind es 262 geworden, darunter so prominente Wissenschaftler wie Jürgen Mittelstraß, Dieter Simon, Hans-Jörg Bullinger, Karl Max Einhäupl und Dieter Lenzen. Dazu kommen die 7399 Unterzeichner der Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft. Sehr anonym, Herr Jochum!

Anfangs dachte ich noch: na gut, die haben das mit dem Open Access nicht verstanden – und Kritik an Google Books ist ja berechtigt. Aber inzwischen muss man leider feststellen, dass die Weigerung zu unterscheiden Methode hat und meiner Ansicht nach demagogische Züge trägt. Und die “Qualitätszeitungen” spielen mit.

Aber, wie Forian Cramer auf einer nicht-öffentlichen Mailingliste schrieb: “Man kann nur über die Naivität, wenn nicht totale Idiotie dieser Organisationen den Kopf  schütteln, hier als anonyme Verbände aufzutreten, statt selbst prominente Wissenschaftlernamen für sich sprechen zu lassen. Das ist verheerende Oeffentlichkeitsarbeit.” Da hat er leider recht, und es wird höchste Zeit, dass sich das ändert.

[*] Der entsprechende Absatz aus meinem Text im Perlentaucher:

Zu diesem Zweck zitiert Reuß seinen Kollegen Uwe Jochum, Bibliothekar in Konstanz. Der sich “die Mühe gemacht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen”, wie Reuß schreibt.

Dabei soll heraus gekommen sein, dass die Yale-Universität “im Jahre 2007 die Subventionierung jener Autoren, die auf der dem Open-Access-Modell folgenden medizinischen Informationsplattform Biomed Central publizieren wollten”, beenden musste, “weil die Publikationskosten derart in die Höhe zu schießen begannen, dass auch die Finanzkraft von Yale dafür nicht mehr ausreichte”. Zwar stimmt es, dass Yales Wissenschafts- und Medizin-Bibliotheken die Mitgliedschaft bei Biomed Central, einem der wichtigsten Open-Access-Verlage, kündigte, doch ist eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit. Denn zum einen lag der Grund für die Kündigung darin, dass die Universität die Kosten für die Open-Access-Veröffentlichungen allein auf den Schultern der Bibliothek abgeladen hatte. Zum anderen zahlte Yale allein im Zeitraum von 2004 bis 2005 mehr als sieben Millionen US-Dollar für annähernd 70.000 Abonnements “klassischer” Zeitschriften, was wohl der wichtigere Grund dafür ist, dass die Uni klamm war, als die 29.635 US-Dollar Mitgliedsgebühr für Biomed Central, die 2007 geflossen waren.

107 andere US-Institutionen haben im Jahr 2007 ihre Mitgliedschaft beibehalten, darunter das MIT und die University of California at Berkeley, um nur zwei auch hierzulande bekannte Hochschulen zu nennen. So tief ist also der Grund nicht, auf den Jochum und Reuß da gegangen sind. Vielmehr haben sie im Trüben gefischt, und dass FAZ, FR und taz die Behauptung, Open Access sei unbezahlbar, ungeprüft veröffentlicht haben, macht sie nicht richtiger.

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16 Comments so far ↓

  • Uwe Jochum

    Schlechte Recherche werfen Sie mir vor und “Tatsachenverdrehung”, und einen “Qualitätsjournalismus” in Anführungszeichen setzen Sie gegen Ihren eigenen Qualitätsjournalismus im digitalen Imperativ OHNE Anführungszeichen? Wohlan, Herr Spielkamp: Packen Sie sich bei Ihrer Qualitätsnase und recherchieren Sie. Dann wüßten Sie, daß in dem von Ihnen inkriminierten taz-Artikel in der Tat Mißverständliches steht, aber Sie wüßten dann auch, daß dieses Mißverständnis nicht auf von mir verschuldete “Tatsachenverdrehungen” zurückzuführen ist. Meine Recherchen und Darstellungen sind vielmehr zu 100 Prozent faktenkompatibel, und sie sind es so sehr, daß ich eine meiner Quellen gerne angebe: http://open-access.net, und zwar besonders http://open-access.net/de/austausch/news/news/period/1193139920///browse/3/anzeige/yale_steigt_bei_biomed_ce/. Kurz: Der eigentliche Tatsachenverdreher ist der schlecht informierte und schlecht informierende immateriblog-Schreiber Spielkamp. Kein Wunder, daß keine seriöse Zeitung Sie, ich leihe mir Ihre Diktion: “ranläßt”. Da gibt es eine Schamgrenze, deren Gründe nun sehr verständlich geworden sind.

    Im übrigen bleibt es dabei: Die Allianz-Stellungnahme vom 25. März ist ein typisches anonymes Verwaltungspapier. Daß das bei der Berliner oder Göttinger Erklärung anders ist, ist in dem Kontext völlig gleichgültig, denn um diese Erklärungen ging es nicht, es ging einzig um die Allianz-Stellungnahme vom 25. März. Man nennt das “kontextbezogenes Argumentieren”, eine Kunst, die Sie offensichtlich erst noch lernen müssen.

    Und was Ihnen ein Grundrecht wie das der Wissenschaftsfreiheit wert ist, steht nunmehr fest: nichts. Ich danke Ihnen für diese ranlassende Einsicht in Ihr mentales Kostüm.

    Uwe Jochum

  • Matthias Spielkamp

    Sehr geehrter Herr Jochum,

    haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar, der mich in meiner Einschätzung bestätigt.

    Wenn Sie mögen, lesen Sie meinen Perlentaucher-Artikel, in dem nicht nur geschrieben steht, dass Walther in der taz die Tatsachen verdreht, sondern auch, *warum* ich Ihre Einschätzung der OA-Kosten dennoch für grundfalsch und unhaltbar halte. Was ich da nicht offen lege oder schlecht recherchiert habe, sollen die Leser entscheiden.

    Putzig ist Ihr Hinweis auf die Pressemitteilung bei Open-Access.net, deren Inhalt ich nie angezweifelt habe (was auch im Perlentaucher-Artikel steht). Aber dass “OA zu teuer ist”, weil 50.000 Dollar fließen sollen, während stattdessen sieben Millionen Dollar in Zeitschirften-Abos fließen, das kann auch Yale nicht erklären.

    Wenn Sie wissen wollen, welche “Qualitätszeitungen” mich schon “rangelassen” haben, dann schauen Sie auf die Seite “Wer bloggt hier” und sparen sich ansonsten besser die persönlichen Attacken, denn die fallen ohnehin meist auf den Angreifer zurück (und Ihr “mentales Kostüm”). Die Fakten liegen offen da, für alle Interessierten, die sie verfolgen wollen.

    Das Gute ist ja: Ihre Angriffe zeigen natürlich, wie nervös Sie werden, wenn Ihnen mal jemand auf den Zahn fühlt. Wenn es die Redakteure schon nicht tun, deren eigentliche Aufgabe es wäre, muss es eben jemand anders machen.

    Eine Bitte an Sie: in Zukunft nicht in dem Ton. Das gehört sich nicht.

    Gruß, Matthias Spielkamp

    P.S.: “Faktenkompatibel” ist ein wunderbares Wort! Haben Sie das im Focus gelesen?

  • michael hansberge

    herr jochum,

    auch ganz ohne den menüpunkt “wer hier bloggt” anklicken herauszukriegen, in welchen medien herr spielkamp schreibt, hat mich gerade geschlagene 5 sekunden gekostet. das geht mit internet recht einfach.

    ich frage mich, angesichts ihrer auch noch im brüsk herablassenden ton zur schau gestellten medieninkompetenz, ob wirklich sie derjenige sein sollten, der sich in der öffentlichkeit mit derart aufgeregten thesen über die digitale medienwelt zu wort melden sollte.

    und was ihr “darum ging es nicht” angeht: sie evozieren in ihrem artikel das bild einer grauen masse, die sich hinter einem verwaltungsapparat versteckt, gegenüber einer im glänzendsten lichtstrahl positionierten schar von idealisten, die mit name und biografie für ihre überzeugungen eintreten, eine schar, die sie auf grund ihres persönlichen einstehens zu trägern der freiheitlichen grundordnung stilisieren. gerade indem sie ein solches manöver unternehmen geht es eben nicht mehr nur um einen appell wider den anderen, um persönliche unterzeichnungen hier und institutionelle absegnung dort. sie führen historisch-moralische qualitäten argumentativ ins feld – und vollziehen zu diesem zweck eine verknappung auf der anderen seite. weil es ihnen aber um diese qualitäten geht, muss sehr wohl erwähnt werden, dass die argumentative gegenseite sich eben keineswegs, wie von ihnen impliziert, feige verdrückt. da hilft auch ihr jovialer hinweis auf “kontextbezogenes argumentieren” nichts, dieser stellt nur ihre selbstherrlichkeit heraus: sie allein, so hat es zumindest den anschein, wollen bestimmen, welche argumente in dieser hinsicht valide sein dürfen (ihre) und welche nicht (womöglich die aller anderen, die ihren standpunkt nicht vertreten). können sie an einem solchen bild von sich wirklich interessiert sein?

    und was mich auch erstaunt: der oben angeführte taz-artikel griff ihre recherchearbeit – zu welchen schlüssen diese im einzelnen auch immer führen mag – verzerrend, verfälschend und verabsurdifizierend auf, ohne dass sie aber dahingehend ähnlich energisch aufgetreten sind wie hier (”der schlecht informierende” etc). liegt das allein daran, dass der artikel wenigstens der tendenz nach auf ihrer linie lag und sie schon zufrieden sind, wenn sie in welcher form auch immer, unterstützung kriegen? (vielleicht haben sie ja aber doch einwände dagegen gehabt, dass ihre arbeit derart hanebüchen verzerrt wurde, und die öffentlichkeit hat davon nichts mitbekommen? dann verzeihen sie meine unterstellung, eine entsprechende inkenntnissetzung fände ich in diesem falle der transparenz wegen hilfreich).

    mit besten grüßen
    michael hansberge

  • links for 2009-04-08 « Nur mein Standpunkt

    [...] Immateriblog.de – Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt Anfangs dachte ich noch: na gut, die haben das mit dem Open Access nicht verstanden – und Kritik an Google Books ist ja berechtigt. Aber inzwischen muss man leider feststellen, dass die Weigerung zu unterscheiden Methode hat und meiner Ansicht nach demagogische Züge trägt. Und die “Qualitätszeitungen” spielen mit. (tags: Urheberrecht) [...]

  • AndreasP

    Mit der Replik hier hat sich Jochum endgültig aus dem Kreis der ernstzunehmenden Diskutanten verabschiedet.

    Zitat: “Im übrigen bleibt es dabei: Die Allianz-Stellungnahme vom 25. März ist ein typisches anonymes Verwaltungspapier. Daß das bei der Berliner oder Göttinger Erklärung anders ist, ist in dem Kontext völlig gleichgültig, denn um diese Erklärungen ging es nicht, es ging einzig um die Allianz-Stellungnahme vom 25. März.”

    Dass er genau dieses Papier auswählt, um es gegen den ach so individuellen Heidelberger Appell zu stellen (den viele gerade der prominenten Unterzeichner weder verstanden noch gelesen haben, wie zu vermuten steht) und dass er die von ernstzunehmenden Wissenschaftlern unterschriebenen anderen Erklärungen unterschlägt, wäre durch Nichtwissen zu erklären, wenn auch nicht zu entschuldigen. Das Nachkarten in seinem Kommentar zu diesem Blogbeitrag ist allerdings einfach nur noch peinlich und lässt darauf schließen, dass diese ungeeignete Argumentation auch noch mutwillig geschah.

    Der eigentliche Skandal ist und bleibt, dass diese lobbyistische Schreiberei auf unwürdigem Niveau in FR, FAZ und erstaunlicherweise sogar der taz unkommentiert abgedruckt wird.

  • Matthias Spielkamp

    Ich weiß, dass es in der taz intern eine heftige Debatte gab, und am Ende wurde ja auch ein Pro-OA-Artikel gedruckt (”Ein Segen für die Wissenschaft” von Roland Bertelmann, http://tinyurl.com/couomh). Es geht nicht darum zu entschuldigen, dass sie vorher zweimal Walthers Unsinn veröffentlicht haben, aber offenbar ist man dort lernfähig. Bei der Zeit wird wenigestens eine Debatte gepflegt, wie man jetzt an dem Text von Christoph Drösser sieht (”Das Denken ist frei”, http://www.zeit.de/2009/16/C-digitales-Publizieren). Was FAZ und FR angeht, kann man nur den Kopf schütteln.

  • jge

    Kopfschütteln, kopfschütteln.

    Jochum: “OA-Befürworter zeigen sich namentlich nicht!”
    Spielkamp: “Aber das haben sie doch schon, da und dort!” (zeigt Liste)
    Jochum: “Korrekt, aber ich bezog mich nur auf das eine einzige Schriftstück, in dem sie es nicht haben! Man nennt das kontextbezogenes Argumentieren, eine Kunst, die sie offensichtlich erst noch lernen müssen!”

    Bin Ihrer Meinung, Herr Spielkamp, und danke für die Mühe. http://philobar.blogspot.com/2009/04/was-wissen-sie-uber-open-access.html

  • Richtigstellung

    Herr Spielkamp verweist darauf, wer ihn “schon alles rangelassen hat”. Es handelt sich hierbei um Etikettenschwindel. Spielkamp behauptet Mitarbeiter der FAZ zu sein. Die Wahrheit ist, Spielkamp hat einen einzigen Artikel, eine Rezension, in der FAZ veröffentlicht. Das war 2005. Er ist seither aus guten Gründen nie wieder beschäftigt worden. Es handelt sich hierbei um nichts anderes als darum, dass jemand verzweifelt ein Geschäftsmodell sucht – und sich sogar als “Experte” einladen lassen will (Zypries). Was die haarsträubende Inkomopetenz angeht, so ist hier bereits das Notwendige gesagt worden.

  • Matthias Spielkamp

    Lieber “Richtigstellung”,

    ich habe eine schöne Rechercheaufgabe für Sie, wenn Sie schon den Mund so voll nehmen (und sich so mutig zu Ihren Enthüllungen bekennen, dass Sie lieber anonym bleiben wollen): Finden Sie die anderen ca. 30 Artikel, die ich in der FAZ veröffentlicht habe, und zeigen Sie mir die Stelle, an der ich behaupte, “Mitarbeiter der FAZ” zu sein (im Übrigen wäre auch das völlig richtig, wenn ich des denn getan hätte, aber wahrscheinlich ist ihnen der Begriff “freie Mitarbeit” unbekannt, wie Ihnen so vieles andere auch unbekannt ist).

    Was mich sehr interessiert: Woher kennen Sie die “guten Gründe”, aus denen ich seither nicht wieder beschäftigt worden bin?

    Was die “haarsträubende Inkomopetenz” angeht, bin ich allerdings völlig Ihrer Meinung: dazu ist das Notwendige gesagt.

  • Richtigstellung

    es gibt diese artikel jedenfalls nicht im archiv der faz, wo ich nachgefragt habe. wo sind die denn nur? bitte hier angeben, da ich wirklich recherchiere. zum beispiel über die art wie Sie sich beim Staate mit Verweis auf Mitarbeit bei FAZ und SZ heranmachen. stimmt nur leider nicht. nein, mitarbeiter nennen Sie sich nicht. aber sie suggerieren fuer die faz zu schreiben. beide zeitungen dementieren das. deshalb waere eine klarstellung gut.nicht zuletzt, weil sie mit Ihrer angeblichen Mitarbeit zb den Unterausschuss Medien getaeuscht haben koennten.

  • Richtigstellung

    Frage zum Vertrauensschutz: Warum geben Sie die email adresse an, obwohl es heisst, sie wird nicht angezeigt. Das ist so unglaublich unserioes. Anonym muss man bei sowas wirklich bleiben. Aber eben nur hier.

  • Matthias Spielkamp

    Lieber Richtigstellung,

    was die Adresse angeht, haben Sie Recht, versprochen ist versprochen. Ich wusste nicht, wie ich Sie ansprechen sollte. Ist korrigiert.

    Was den Rest betrifft: dranbeleiben! Wüsste jetzt allerdings nicht, warum ich Ihnen die Arbeit abnehmen sollte. Sie kommen mir schon noch auf die Schliche! Ich könnte ja den Ausschuss getäuscht haben!

    Aber verraten Sie mir doch bitte noch, wer genau “dementiert”, wenn Sie schreiben, “beide Zeitungen dementieren das”. Was ja auch ein sehr seltsames Dementi wäre, denn wie sollten sie dementieren, dass ich bereits für sie geschrieben habe? Selbst Sie waren ja in der Lage, entsprechende Artikel zu finden.

    Das war’s dann von meiner Seite aus; ich äußere mich nicht weiter dazu. Sie können sich ja noch ein wenig daran abarbeiten, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben. Wenn Sie genug Belege zusammen haben, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Diffamieren.

  • Richtigstellung

  • Matthias Spielkamp

    Da ich es nicht einsehe, mich in meinem eigenen Blog als Lügner bezeichnen zu lassen, noch dazu von jemandem, der nicht in der Lage ist zu recherchieren und zudem zu feige, seinen Namen zu nennen, habe ich den letzten Kommentar gelöscht. Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben, können Sie sich ja wieder melden.

  • Richtigstellung

    Lieber Herr Spielkamp,

    Sie waren Anfang der neunziger Jahre drei Monate Praktikant im Stadtblatt der FAZ und haben dort Meldungen geschrieben Es gibt einen einzigen Artikel von Ihnen in der FAZ, erschienen 2005. Sie behaupten nicht nur hier, sondern auch bei Organisationen Sie seien Mitarbeiter mehrer Zeitungen gewesen. Das stimmt weder bei der FAZ, wie ich rechercheriert habe, und wie ich jetzt grade erfahren, auch bei den anderen Adressen in zwei Fällen nicht, oder zumindest nicht annähernd. Sie haben Recht, ich sollte hier nicht mehr schreiben. Es war nur eine Recherchefrage; aufschreiben werde ich das woanders.

  • Matthias Spielkamp

    Na, Herr/Frau “Ich bin zwar zu feige, meinen Namen zu sagen, trage aber dafür umso dicker auf”, Sie sind ja ein richtiger Crack! Da bin ich aber gespannt, von Ihnen zu erfahren, was ich über mich selber nicht weiß. Schon in Ihrem letzten Kommentar stecken übrigens zwei Fehler. Da müssen Sie sich ein wenig mehr anstrengen, wenn Sie damit irgendwo landen wollen.

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