In der vergangenen Woche war ich beim Virtual-Goods-Workshop in Nancy und habe dort Bill Rosenblatt zum ersten Mal im meatspace getroffen. Rosenblatt ist einer der bekanntesten Experten für DRM-Systeme. Er ist Autor des Buches “Digital Rights Management: Business and Technology” und bloggt unter Copyright and Technology. Bill arbeitete für Sun Microsystems und große US-Verlage wie McGraw-Hill und Times Mirror, bevor er sein eigenes Beratungsunternehmen Giantsteps gründete.

Es wurde ein sehr ausführliches Interview (24.000 Zeichen), weshalb es auch so lange gedauert hat, bis es fertig war. Nun ist es in voller Länge bei Golem.de erschienen. Bill erklärt darin, warum DRM nicht gleichbedeutend mit Kopierschutz ist, weshalb DRM eine Zukunft in sozialen Netzwerken hat, welche Fehler die Buchbranche macht und warum Creative Commons ein guter Partner für DRM ist.

Den Teil, in dem ich ihn zur Rolle von DRM bei Google Books und Geschäftsmodellen mit Büchern befrage, gibt es nun hier auch als Audio-Datei. Die Tonqualität ist nicht besonders gut, weil ich als Aufnahmegerät das iPhone genutzt habe (mit iTalk Lite – dafür ist sie allerdings hervorragend). Das Gespräch (auf Englisch) dauert 30 Minuten.

 
icon for podpress  Bill Rosenblatt on DRM and Google Books: Play Now | Play in Popup | Download

Post to Twitter Tweet This Post

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken

Kommentare

One Response to “Bill Rosenblatt: DRM und Google Books”

  1. links for 2009-10-05 : Bibliothekarisch.de on Oktober 6th, 2009 7:06

    [...] DRM und Google Books immateriblog.de: Rosenblatt ist einer der bekanntesten Experten für DRM-Systeme. Matthias Spielkamp hat mit ihm über Google Books gesprochen. (tags: bill_rosenblatt matthias_spielkamp drm digital_rights_management googlebooks 2009 irights.info) [...]

Kommentieren